Beiträge von Yon

    Deine Kapitel werden immer kürzer! Beschwerde!
    Maria ist im richtigen Moment gekommen und konnte Alex' Gegner ausschalten, gute Arbeit, Frau Hauptkommissarin. Nur an ihrer Definition von Spaß müssen wir noch etwas arbeiten.

    Zumindest ist Lucky nicht mehr in der Tierklinik. Und wenn er Tims Finger schon abgeschleckt hat, kann man ihn dann nicht auf diesem Wege füttern? Irgendwie muss das noch gut werden, schließlich sieht sich Sarah schon nach einem Plätzchen für Luckys Bett um.
    Ben ist auf bestem Wege, wieder gesund zu werden und der Besuch seiner Schwester und seines Vaters hilft ihm dabei sicherlich auch.

    Und Semir liegt mit Thomas auf einem Zimmer, na das kann ja eine nette Kommunikation werden.

    Dass Philipps Vater den Bordellbesitzer die Sache steckt, wird sich sicher noch als Fehler herausstellen, und jetzt wissen sie auch, wo Thomas und Semir liegen. Nicht gut ...

    Paul scheint es ja nicht so gut zu gehen, wie der eigentlich unkomplizierte Abtransport noch vermuten ließ. Und auch Semir ist mächtig angeschlagen und gehört eigentlich noch ins Krankenhaus, oder zumindest auf die Couch.

    Die Rückkehr in den Polizeidienst verzögert sich noch, die Mühlen mahlen halt langsam, bis der ganze Papierkram erledigt ist.
    Die Rückkehr von Philipp zu seiner Familie allerdings findet heute statt. Tolle beschrieben! Ich kann mir die Überraschung vorstellen, als Kevin nicht etwa zu einer anderen Haftanstalt, sondern in das Wohngebiet fährt, in dem der werdende Vater zuhause ist. Und nicht etwa nur zu Besuch, sonder für immer. Ein Happy End für Philipp!
    Jetzt steht nur noch die Beichte von Ben und Jenny aus, oder wird Kevin davon verschont bleiben?

    Welche Kneipe war das?

    Du kennst Dimitrijs Kneipe nicht? Du wohnst doch in Köln, und kennst dich aus :D

    Habe da noch nicht die Seinböschung entdeckt

    Was eine Steinböschung ist, weißt du aber schon, oder? Hätte Köln keine Steinböschung (das kann auch eine gemauerte Böschung sein!), wäre sicher schon ein großer Teil der Altstadt in Holland gelandet.

    und überall Gitter sind

    Die Gitter bewahren den Rhein sicher durch die Verunreinigung durch hereinfallende Besoffene, stellen aber in meinem "Bild" keine wirkliche Trennung dar, da trotzdem der Blick von der Grünfläche aus frei auf die Schiffe gelenkt werden kann.

    Apropos Bild: Ich bin der Meinung, dass man Schreiben durchaus mit dem Malen vergleichen kann. Ich versuche, mit Worten Bilder in den Köpfen meiner Leser entstehen zu lassen. Und genauso wie ein Maler durchaus auch mal Sachen "wegmalen" kann, muss auch mein "Bild" nicht wirklichkeitsgetreu jede Kleinigkeit wiedergeben wie eine Fotografie. Wichtig ist doch die Vorstellung des Ortes, die in den Köpfen des Lesers entsteht.

    Die Geburtstagsfeier (Freitagabend, 19:30 Uhr)

    Saschas Geburtstagsfeier fand in der Kneipe seines Cousins Dimitrij statt, die direkt an der Rheinpromenade lag. Gegenüber trennte sie nur der Radfahr- und Fußgängerweg und ein breiter Rasenstreifen von der Steinböschung am großen Strom. Bänke gestatteten Spaziergängern, eine gemütliche Rast einzulegen und beim Blick auf vorbeiziehende Frachtschiffe und den ab- und anlegenden Ausflugsdampfern die Seele baumeln zu lassen.

    Er freute sich, sowohl seine Freunde, als auch Familienangehörige zu seiner Party begrüßen zu können. Dimitrij hatte bei einem Partyservice ein Essen bestellt, er in seiner Kneipe selber nur eine kleine Küche besaß, in der er maximal Schinken- und Käsebrote zubereitete, die er zum Bier anbieten konnte. Aber heute Abend gab es eine leckere Suppe, Braten mit Bratkartoffeln, Fisch, Käse, Obst und Desserts, die Dimitrij bei einem Lieferdienst bestellt hatte. Das Essen zog sich über mehrere Stunden hin und mit der Zeit und dem bei einigen Gästen feststellbaren Alkoholpegel stieg die Stimmung.

    Semir war mit Andrea gekommen, die einmal wieder die Nachbarstochter Nadine als Babysitter gewinnen konnte, die es sich auf dem Sofa im Gerkan’schen Wohnzimmer bequem machen und mitgebrachte DVDs schauen wollte. Ayda und Lilly hatten sie schon im Schlafanzug begrüßt und ihren Eltern bei deren Aufbruch hoch und heilig versprochen, ganz brav um 20:00 Uhr im Bett zu sein und Nadine nicht auf den Wecker zu fallen. Andrea war davon überzeugt, dass Nadine das schon irgendwie hinbekommen sollte. Für sie war das Wichtigste, dass die Person, die ihre Kleinen beaufsichtigte, zu verhindern verstand, dass diese nachts die Wohnung verließen, um durch die Nachbarschaft zu streifen, mit Messern und Scheren spielten, ihre Finger in die Steckdosen oder die Wohnung in Brand steckten oder Horrorfilme im Fernsehen sahen, zu denen Andrea mittlerweile auch einen Großteil der Nachrichten zählte. Und in diesen Punkten konnte sie sich auf Nadine verlassen, das hatte die 16-Jährige schon des Öfteren unter Beweis stellen können. Und wenn sie und Semir nach der Feier nach Hause kämen und die Kinder lägen mit einer leeren Packung Schokolade und vollen Mägen auf der Couch, dann würden sie auch damit leben können, dann wäre es eben auch für die Kinder eine Party gewesen. So waren sie ganz beruhigt und amüsierten sich auf Saschas Geburtstagsfeier.

    Susanne freute sich, den Abend mal wieder ausgiebig mit Andrea quatschen zu können. Die beiden Frauen hatten sich länger nicht gesehen und daher viel zu erzählen.

    Alex war alleine erschienen. Lena, mit der er nach anfänglichen Schwierigkeiten seit einigen Wochen fest zusammen war, hatte eine neue Anstellung im Hotel Maritim gefunden und ausgerechnet an diesem Abend Dienst. Da sie noch neu im Betrieb war, mochte sie noch nicht um eine Änderung im Dienstplan bitten.

    Dieter Bonrath war ebenfalls zur Feier gekommen, musste sich aber schon bald nach dem Essen verabschieden, da er am nächsten Morgen Frühschicht hatte und sich nicht von Jenny den Spruch anhören lassen wollte, wer feiern könne, der könne auch arbeiten. Jenny selbst musste die Einladung von Sascha sehr zu ihrem Bedauern ablehnen, denn sie fiel auf denselben Tag wie der Geburtstag ihrer Mutter, die nur ungern auf die Anwesenheit ihrer Familie zu ihrem Ehrentag verzichtete.

    Ben unterhielt sich den Abend über blendend mit Dimitrij, der vor vielen Jahren selbst einmal in einer Band gespielt hatte und sich nun sehr für Bens Projekte interessierte. Ben lud ihn zu einer der nächsten Band-Proben ein und Dimitrij nahm die Einladung gerne an. Vielleicht würden sie mal einen Song gemeinsam schreiben und spielen, malten sie sich aus.

    Claudia und Sascha genossen ebenfalls den Abend ohne ihre Kinder. Claudias Eltern waren die besten Baby-Sitter, die sie sich vorstellen konnten. Auf sie war Verlass, so dass sie sich keine Sorgen zu machen brauchten. Saschas Familie, darunter seine Schwester Tonja sowie mehrere Cousins und Cousinen, mit Ehepartnern und Kindern verabschiedeten sich deutlich vor Mitternacht, schließlich blieben die PAST-Familie, Sascha und Claudia zurück. Aber allmählich erstarben auch hier die Gespräche und irgendwann nahm einer der Gäste das Wort »Abschied« in den Mund, und niemand widersprach. Sie waren im Begriff, gemeinsam Dimitrijs Kneipe zu verlassen, als aus einer Ecke der Gaststube auf einmal jemand laut rief:

    »Alex?«.

    Alex machte auf dem Absatz kehrt, stutzte einen Augenblick, zeigte dann aber Zeichen des Erkennens. »Stefan? Was machst du denn hier?« – »Bin zu Besuch. Was ist, trinken wir noch ein Bier zusammen?« – »Moment, Stefan. Ben, Semir, ich bleibe noch. Das ist Stefan, ein alter Schulfreund von mir.« – »Alles klar, wir sehen uns dann am Montag im Büro.«

    susan. Du hast es so gewollt:

    Ben fährt einen Audi S7 Sportback mit einem 4.0 TFSI quattro S tronic, Leistung 331 KW (450 PS), Kraftstoffverbrauch kombiniert:9,3 l/100 km in (Achtung silli. NICHT schwarz, sondern) Nimbusgrau perleffekt (Individuallackierung).
    Der Innenraum ist aus Valcona Leder mit S-Prägung, der Sitzbezug und Himmel in mondsilber, Armaturentafel schwarz, Teppich schwarz. Soweit die Grundausstattung.
    Folgende Sonderausstattungen sind anzumerken:Alu-Gussräder im 5-Arm-Rotor-Design Audi Sport, Titanoptik matt, glanzgedreht, Größe 9Jx21, mit Reifen 275/30 R 21, Ambientebeleuchtung, Audi Matrix LED Scheinwerfer, Audi phone box, Außenspiegel elektrisch anklappbar, beidseitig automatisch abblendend, mit Memoryfunktion, Bang&Olufsen Advanced Sound System (kostet die Kleinigkeit von €6.000,00), belederte Armauflagen in den Türverkleidungen, Dämm-/Akkustikglas und Scheiben abgedunkelt …. und und und

    Und, um die Frage gleich zu beantworten: Nein, ich bin kein Autofanatiker, aber das Konfigurieren dieses Wagens hat mir Spaß gemacht.
    Und die letzte Frage wie immer zum Schluss: Was kostet der Spaß? Wie beschrieben seid ihr mit einem Listenpreis von €116.785,00 dabei, fast geschenkt, oder?
    http://lmgtfy.com/?q=audi+s7+nimbusgrau

    Spannender kann die neue Geschichte nicht anfangen, ich bin jetzt schon begeistert. Aber es ist doch nicht wirklich ein Nachwort, oder Campino? Wäre ja nicht die erste Geschichte, die mit dem Ende beginnt. Aber ich hoffe, du machst aus dem Epilog noch einen Prolog.

    Bruckner ist weg! So ein Mist.
    Jetzt hält Semir jetzt auch nichts mehr in Polen, er macht sich auf den Rückweg zu seiner Familie.
    Ben geht es zunehmend besser, er kann schon kurz stehen, das macht doch Mut.
    Und Hildegard holt jetzt Lucky ab, denn das ist die einzige Chance für den Hund zu überleben. Und als Zwischenlösung ist ihr Haus auch ideal, wenn der Hund denn dort anfängt zu fressen, aber davon bin ich überzeugt.

    Vom ersten Punkt einmal abgesehen, alles gut soweit. Und der Flug nach Thailand ist lang, da wird sich doch was machen lassen, oder?

    Wie sieht Sascha denn aus? Dick, dünn, groß, klein, blond, dunkelhaarig? Würde mich interessieren. Das Alter muss ja so 34 sein.

    Exklusiv für silli., die unbedingt ein Bild von Sascha vor Augen haben möchte, eine nähere Beschreibung des Inhabers der Werkstatt, in dessen Halle die Wagen der „Helden“ gewartet und repariert werden:

    Sascha ist zwischen 1,75 und 1,80m groß, und hat mittelblonde, kurze Haare. Er ist nicht sehr sportlich, aber kräftig, also kann schon zupacken, kommt aber beim Treppenlauf durchaus aus der Puste. Meistens läuft er in Jeans und Sweatshirt herum, trägt im Sommer am liebsten T-Shirts, er besitzt nur ein einziges Hemd in seinem Kleiderschrank, in dem er auch geheiratet hat (in dem Hemd, nicht im Schrank!). Möchtest du noch mehr wissen?

    Er trinkt tagsüber Kaffee, abends Tee, Alkohol nur am Wochenende oder zu besonderen Anlässen, dann lieber Bier als Wein, keine Schnäpse und trotz seiner russischen Wurzeln keinen Wodka.
    Er hat einen Faible für klassische Musik, geht aber auch mal auf ein Rockkonzert.
    Er zieht Handball dem Fußball vor und ist Fan vom THW Kiel, seit vor einigen Jahren einmal der Mannschaftsbus in seinem Abschnitt liegen geblieben war und er Gelegenheit hatte, sich einige Stunden mit den Handballern zu unterhalten, bis deren Ersatzbus eintraf. Mehr verrate ich jetzt aber nicht.

    Die Begrüßung der "Helden" in der PAST ist herzlich, doch auch etwas überschattet vom Magengrummeln bei Ben und Jenny. So ganz unbeschwert können sich wohl beide nicht geben. Aber noch scheint Kevin dieses nicht zu ahnen. Ich glaube auch, dass ihn, sobald er davon erfährt, nichts mehr halten wird.
    Aber zunächst ist er wieder zuhause angekommen.

    Inspektion

    Als Sascha mit Alex‘ lädiertem Dienstwagen auf den Hof seiner Werkstatt rollte, fiel ihm wieder der Transporter auf, der erneut in derselben Ecke des Parkplatzes stand. Dieses Mal war aber kein Mensch weit und breit zu sehen, so genau Sascha auch etwas zu erkennen versuchte.

    »Was schaust du so in der Gegend herum?«, riss ihn eine Stimme aus seinen Gedanken, und Sascha fuhr herum. »Ben! Schön, dich zu sehen! Du kommst doch hoffentlich nicht, um für heute Abend abzusagen. Wäre nämlich sehr schade.« – »Nein, was bringst du da? Alex‘ Wagen?« – »Ja, kleiner Blechschaden. Und was machst du hier?« Ben deutete auf seinen Wagen, den er vor der Tür zur Werkstatt abgestellt hatte. »Kannst du dir den Audi mal ansehen, er zieht nicht richtig. Inspektion ist auch fällig. Dann noch eine gründliche Innenreinigung und Wagenwäsche. Ist etwas mit dem Transporter, du siehst da immer wieder hin?«, fragte Ben schließlich, dem Saschas Blicke nicht entgangen waren, »Stört er dich? Darf er dort nicht stehen?« – »Nein, es ist nur…hm…, vielleicht ist auch nichts. Ich sehe halt ab und zu Autos und Menschen.«

    Ben begann zu lachen. »Sascha, du hast eine Autowerkstatt, ein Autoverleih, eine Autowaschanlage direkt an einer Autobahn neben einem Autorastplatz«, Ben betonte jedes Mal den Wortteil »Auto« besonders, »und du wunderst dich, dass du Autos siehst? Mensch Sascha, du lebst doch von Autos! Du solltest froh sein, Autos zu sehen.« – »Ben, du hast ja Recht, aber es ist trotzdem sonderbar.« – »Wenn du dir Sorgen machst, dann solltest du es Alex oder Semir sagen«, schlug Ben vor. »Das habe ich schon heute Morgen versucht, aber die beiden sind zu einem Einsatz gerufen worden und mussten weg. Und Semir hat mich nicht wirklich ernst genommen, glaube ich«, antwortete Sascha und kam dann auf Bens Wagen zurück.

    »Brauchst du einen Leihwagen? Etwas Schickes, Außergewöhnliches?« – »Komm, Sascha, ich kenne deine Flotte, da ist nichts Außergewöhnliches dabei.« – »Ich gebe dir mein bestes Stück, den schwarzen Touareg da hinten. Wie wäre es? Bis Dienstag?« – »Geht klar. Nun erzähl, was hast du beobachtet?« Ben merkte, dass Sascha etwas bedrückte, und er wollte ihm zumindest ein offenes Ohr bieten. Außerdem war seine Neugier geweckt. Wenn jemandem, der die ganze Zeit von Autos umgeben ist, ein Auto besonders auffiel, kann da schon mehr dran sein, und genau das wollte er nun von seinem Freund erfahren. »Nicht nur beobachtet, auch gefilmt. Meine Überwachungskamera hat was aufgezeichnet. Komm rein, ich mache die Papiere fertig.«

    Ben betrat hinter Sascha das kleine Büro und begrüßte Claudia, die an ihrem Schreibtisch saß und Papiere sortierte und abheftete. In der Ecke hinter ihrem Tisch lag Laura in einer Kinderschale und schlief. Die Blondine schaute von ihrer Arbeit auf, als die Männer eintraten. »Hallo Ben! Auto kaputt?« – »Na, ich hoffe doch nicht, eine Kleinigkeit vielleicht. Und die Jahresinspektion ist fällig.«

    Ben nahm auf einem Besucherstuhl Platz. Sascha begann, das Werkstatt-Formular auszufüllen. »Wie lautet dein Kennzeichen?« – »K – BJ 11. So, schieß los, was ist mit dem Transporter?«, forderte er den Werkstattbesitzer erneut auf. Dieser legte seinen Kugelschreiber hin und begann Ben von seinen Beobachtungen zu erzählen.

    »Fast jeden Tag sehe ich den Transporter. Er kommt, fährt in die Ecke des Parkplatzes, wo er auch jetzt steht. Dann wartet er dort, bis andere Wagen kommen, die zu ihm hinfahren. Erst dann öffnen sich die Türen, und aus dem Transporter steigen Menschen in die angekommenen Wagen um und fahren mit diesen weg. Männer, Frauen, auch Kinder dabei, manchmal nur eine Person, manchmal gleich drei oder vier. Dann fährt auch der Transporter wieder weg und kommt am nächsten Tag wieder. Es gibt auch Tage, an denen er nicht herkommt.« – »Vielleicht Arbeiter, eine Fahrgemeinschaft?« – »Und wie erklärst du mir dann, dass ich nie eine Person wieder gesehen habe, sondern immer andere? Niemals jemand ein zweites Mal? Und die Wagen, die sie abgeholt hatten, waren auch alle unterschiedlich. Und der Transporter holt nie welche ab, er bringt immer nur.«Ben grübelte ein wenig, nickte dann. Er stimmte Sascha zu. Das war in der Tat merkwürdig. »Das hast du Semir erzählt?« – »Ja, ich habe Alex das Kennzeichen gegeben, er wollte es überprüfen. Ich sollte mich wieder bei ihnen melden, wenn der Transporter wieder hier ist.« – »Jetzt ist er doch da, ruf doch an.« In diesem Moment hörten sie den Motor des Transporters starten und der Wagen fuhr an der Werkstatt vorbei auf die Autobahn. »Zu spät, aber der kommt wieder!«

    Claudia erhob sich, räumte ihren Schreibtisch auf und nahm den Kindersitz mit ihrer und Saschas Tochter in die Hand. Mit einem Blick zur Wanduhr meinte sie »Ich muss meine Eltern vom Bahnhof abholen. Sie hüten die Kinder heute Abend, damit ich auch mal wieder feiern gehen kann. Du kommst doch, Ben?« – »Als würde ich mir Saschas Geburtstagsfeier entgehen lassen. Natürlich bin ich dabei. 19:30 bei Dimitrij, wie vereinbart.« – »Genau, ich freue mich auf den Abend, aber jetzt muss ich mich schon beeilen, zum Bahnhof, dann Lukas aus dem Kindergarten holen.« Sie verabschiedete sich von Ben mit einer kurzen Umarmung, gab ihrem Mann noch einen Kuss. »Tschüß, bis nachher.« – »Tschüß, mein Schatz. Fahr vorsichtig. Denk daran, du transportierst das Wertvollste, das ich in meinem Leben besitze!«, rief Sascha Claudia mit einem liebevollen Blick auf seine schlafende Tochter nach. »Meine Eltern, meinst du?«, antwortete diese im Umdrehen und lachte. Es war dieses Lachen, welches Sascha von Beginn an in seinen Bann zog und welches er an Claudia so liebte.

    Sascha reichte Ben den Autoschlüssel und die Papiere des Touareg. »Hier, noch zwei Unterschriften, eine für den Werkstattauftrag und eine für den Leihwagen, dann sind wir auch fertig. Dienstag zur selben Zeit kannst du deinen Wagen wieder abholen.«

    Sascha erhob sich und brachte Ben noch vor die Tür. Dieser setzte sich in den geliehenen SUV, während Sascha Alex‘ Dienstwagen in die Halle fuhr.

    Nachdem das auto vom Gerüst "erschlagen" wurde, geht die Verfolgung im Gebäude weiter und es beginnt ein spannender Zweikampf, den hoffentlich Alex doch noch gewinnen können wird, obwohl er im Moment gerade etwas unterlegen wirkt. Halt durch! Maria, beeil dich.