Das habe ich auch nicht anders verstanden.
Beiträge von Yon
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"Jetzt ganz langsam umdrehen"
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"Nein, Herr Gerkhan, dafür sind Sie nicht qualifiziert genug."
Das Attentat
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"Wenn wir den Mörder nicht finden, dann muss der Mörder eben uns finden."
Ich meine, das steht noch aus, oder? Ich habe aber leider keinen Plan.
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lebte er in Kiel
Das gefällt mir besonders gut.
Aber Ralf hätte lieber in eine gute Krankenversicherung investieren sollen, dann müsste er diesen Job nicht machen.
Da jetzt bekannt ist, dass sich zwei Polizisten eingemischt haben, könnte die Sache für unsere "Helden" spannend machen. -
alte Burgen in der Eifel abklappern und Ben retten
Ich gebe dir einen Tipp: die Burg muss in der Nähe von Oberwesel liegen
Susanne wurde dort so merkwürdig angeschaut und kannte sich überraschend gut aus. -
Wenn sich die Flashbacks erst zu kleinen Filmen ausweiten und ihm dann ein bekanntes Gesicht in Erinnerung kommt, wird Semir sicher nicht mehr zu halten sein. Erst das Wiedersehen und die Versöhnung mit Andrea, dann gemeinsame Jagd auf wen auch immer mit Tom, so stelle ich mir den weiteren Verlauf vor.
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aber treib es nicht zu bunt
Brandzeichen sind in der Regel schwarz, hier besteht also keine allzu große Gefahr.
In der Burg laufen also die Vorbereitungen für die nächste Foltereinlage, jetzt spannst du uns Leser aber auch mächtig auf die Folter, ich hätte erwartet, schon heute zu erfahren, was der neue Kunde so abzieht.
Hartmut hat wenigstens etwas gefunden, was er auswerten kann. Nun kennen wir Ben ja nicht als den ordentlichsten Menschen, so wird er sicher auch einiges im Auto finden, was nicht mit diesem Berghoff in Zusammenhang steht, aber vielleicht entdeckt er ja auch den entscheidenden Hinweis? Hartmut, hau rein! Es wird Zeit, ich bin kein Freund von Brandzeichen!
Das hätte ich jetzt auch nicht gedacht, dass Sarah sofort einschläft, aber der Körper holt sich halt irgendwann den Schlaf, den er braucht.
Wenn Semir und Sarah nur im entferntesten ahnen können, was Ben gerade durchmacht .....
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23. Es brennt!
Das Feuer breitete sich rasch aus. Als sich die Seitenwände eines Oberschranks der Küche in der Hitze verformten, krachte das Geschirr mit lautem Getöse auf Ablage, Spüle und Fußboden, und Ben saß senkrecht im Bett. Er sah den Feuerschein durch den Schlitz, den die angelehnte Tür bildete und roch jetzt auch Rauch. „ES BRENNT!“, rief er und weckte Ayda damit auf, die sich verwundert umsah. „Ayda! Es brennt, wir müssen hier raus!“ Ayda wusste noch gar nicht, wie ihr geschah, als Ben sie aus ihrem Bett riss. Er öffnete die Zimmertür und sah sich auf der rechten Seite, wo die Treppe ins Untergeschoss führte, einer lodernden Feuerwand gegenüber. „Los, nach links, ins Bad. Wir müssen durch das Fenster!“ Ben schob Ayda schnell in den gefliesten Raum, hier würde wenigstens der Fußboden länger dem Feuer standhalten können, dann stürmte er geradeaus in das Schlafzimmer von Andrea und Semir und holte auch seine Freunde aus dem Tiefschlaf. „ES BRENNT! Semir, Andrea! Schnell, Raus hier!“ Semir war sofort hellwach, als er Bens Stimme hörte und auch Andrea erfasste die Situation umgehend.
Bald standen sie alle im Schlafanzug und Nachthemden bekleidet in dem kleinen Badezimmer des Ferienhauses. „Tür zu!“, befahl Semir, bevor er das Fenster öffnete. Was Frischluftzufuhr für ein Feuer bedeutete, war ihm sehr wohl bewusst. „Hier ist der Schuppen direkt unter dem Fenster“, sagte Semir, als er runter sah, „Ben, geh du zuerst, ich reiche dir dann Ayda und Andrea runter und komme zuletzt. Es gab keine Diskussion, so stieg Ben auf die schmale Fensterbank und ließ sich rückwärts nach draußen, bis er an ausgestreckten Armen an der Fensteröffnung hing. Er ließ los und sprang den restlichen knappen Meter auf das Schuppendach. Als nächstes kam Ayda. Semir vergewisserte sich, dass Ben bereit war, hob dann seine Tochter auf das Fensterbrett. „Ich halte dich fest, bis Ben dich hat, ja? Hab keine Angst!“ Ayda sah ihn nur mit großen Augen an. Sie war noch so geschockt, dass sie nur nickte. Dann hielt Semir sie an den Handgelenken und beugte sich soweit aus dem Fenster, dass Ben die Beine zu fassen bekam und kurz Bescheid gab. „Lass los, Semir, ich hab sie.“ Andrea erreichte das Schuppendach auf denselben Weg.
Während Ben schon die nächste Stufe für Ayda und Andrea, nämlich vom Schuppendach auf das daneben geparkte Auto, in Angriff nahm, kam jetzt auch Semir durch das Fenster gestiegen. Gerade als er sich an die Fensteröffnung hängen wollte, erschütterte die Detonation der Gasflasche, die in der Küche an den Herd angeschlossen war, das Ferienhaus, so dass Semir seinen Halt verlor und unsanft auf dem Rücken auf dem Schuppendach landete. „Semir? Bist du okay?“ Ben hatte den Sturz vom Rand des Schuppendachs beobachtet. „Ich - glaube - ja“, erhielt er eine stockende Antwort. Nachdem Ben Andrea und Ayda auf das Autodach geholfen hatten, von wo sie selbstständig auf den Rasen rutschen konnten, lief er zurück zu Semir, der noch immer etwas benommen auf dem Dach lag, sich nun aber begann langsam aufzurappeln. „Semir, wir müssen hier runter, der Schuppen brennt auch schon.“ Er half seinem Freund auf die Beine. „Das sah bei dir auch schon mal besser aus“, konnte Ben sich nicht verkneifen zu frotzeln, erhielt aber nur ein gequältes Grinsen als Reaktion. Sie gelangten ebenfalls übers Autodach in Sicherheit.
Als alle vier auf dem Rasen schweigend beieinander saßen und langsam wieder zu Atem kamen, waren auch schon die Sirenen der eintreffenden Feuerwehr zu hören, welche wohl ein wachgewordener Nachbar verständigt hatte.
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Uwe, Jörg und Werner indessen waren bereits über alle Berge, nachdem sie gesehen hatten, dass das Ferienhaus ein Raub der Flammen werden dürfte, welches hoffentlich auch ihre Augenzeugen verschlingen würde.
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Genau, alter Knastspruch
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So ist es aber ein Cobra11-Zitat
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Du meinst: "Schlimmer geht immer"?
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Na, den Kunden hast du ja klasse beschrieben, richtig unheimlich. Dem möchte ich nicht nachts auf der Straße begegnen. Das wird schwer für Ben werden, fürchte ich. Hoffentlich kommen Hartmut und Semir endlich weiter in ihren Ermittlungen. Ich fürchte, sonst wird es eng für Ben.
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Sehr spannendes Kapitel. Ben ist ja eigentlich nur durch die Wohnung gegangen und es war ja ziemlich klar, dass er nur einen verkaterten Kevin finden würde. Aber du hast das so aufregend beschrieben, dass man richtig Herzklopfen dabei hatte. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber du hast auch hier wieder eine Atmosphäre geschaffen und Bilder im Kopf entstehen lassen, dass man dachte, man sieht einen Film. Tja, großes Kino! Selten hat der Ausdruck besser gepasst.

Dem kann ich mich nur anschließen. Top-Kapitel in einer Top-Story!


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Yon, du willst doch nicht die Helden verbrennen lassen oder?
Doch, die Aera Ben und Semir ist vorbei! Das war das letzte Kapitel meiner allerletzten Geschichte, es gibt keine "Helden" mehr, ich warte jetzt darauf, dass Lilly erwachsen und ihre Familien rächen wird .....
Werde ich jetzt wegen der "Helden"-Tötung aus dem Forum verbannt oder wegen frecher Lügnerei? -
Obwohl Semir sich noch nicht erinnern kann, was in den letzten 4 Tagen geschehen ist, ist er zumindest so klar im Kopf, dass er seine Situation hinterfragt und wissen will, warum er bewacht wird. Das ist schon mal ein gutes Zeichen, ich bin sicher, dass er nicht lange im Krankenhaus bleiben wird/will.
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selbe Staffel
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22. Doppelter Einstieg
Werner kam gegen 23:00 Uhr an der gefundenen Adresse an. Er fuhr zunächst an dem unbeleuchteten Haus vorbei und stoppte den Wagen in einer Seitenstraße. Dann näherte er sich zu Fuß dem Grundstück, ging zur Eingangstür und klingelte lange. Schnell schritt er zurück und duckte sich hinter einem parkenden Auto. Im Haus rührte sich aber nichts, es ging kein Licht an, kein Geräusch drang nach draußen. Er versuchte auch noch die Rufnummer, die unter der Adresse stand und ließ das Telefon lange klingeln. Nichts. Für ihn Beweis genug, dass niemand daheim war.
Also umrundete Werner das Haus, ging zur Terrassentür und schaute in das leere Wohnzimmer. Aus dem Auto hatte er einen Glasschneider mitgenommen und machte sich jetzt an die Arbeit, in das Fenster der Tür ein Loch zu schneiden und die Scheibe einzudrücken. Als er sicher war, dass das Klirren, welches er nicht vermeiden konnte, niemanden von den Nachbarn herbeigelockt hatte, griff er durch das Loch zum Türgriff und stand nur Augenblicke später im Wohnzimmer der Familie Gerkan.
Er zog seine mitgebrachte Taschenlampe hervor und schaute sich in den Räumen um. Es war aufgeräumt, wirkte aber nicht unbewohnt. Auf dem Sideboard standen einige Fotos einer Familie mit zwei Töchtern, er erkannte die große als das Mädchen vom Zeltplatz. Aber der Mann von heute Mittag war ein anderer, nicht der auf den Bildern, demnach wohl ein Freund der Familie oder ein Verwandter. Dann sah er ein Bild, auf dem dieser Ben Jäger auch mit abgebildet war.
Werner ging weiter und betrat die Küche. Am Kühlschrank hingen Kinderbilder und Zeichnungen. Auf einer hatte eine etwas krakelige Schrift die gemalten Personen mit Namen beschriftet: „Ayda“, „Lilly“, „Mama“, „Papa“ und „Ben“.
Dann fiel sein Blick auf die Ablage im Flur, wo ein einzelnes bedrucktes Blatt Papier lag. Ihm stach sofort der Briefkopf ins Auge „Urlaubstraum am See“ stand dort, und der Absender lautete „Eifel-Ferienhaus-Vermietung“. Werner las sich das Schreiben genauer durch und fand heraus, dass die Familie Gerkan das Ferienhaus Nr. 3 am Mühlensee für diese Woche angemietet hatte. Er wusste jetzt, wo sie zu suchen hätten und verließ das Haus auf dem Weg, auf dem er es betreten hatte.
Wäre nicht das Loch in der Terrassentür, niemand würde auf die Idee kommen, es hätte sich jemand unerlaubt Zutritt zum Haus verschafft.***
Werner steuerte als nächstes ein 24-Stunden-Internetcafé in der Innenstadt an, zahlte für 30 Minuten und setzte sich an den ihm zugewiesenen Platz. Er schob die Speicherkarte in den Kartenleser und öffnete den Explorer. Leer! Er probierte es neu, aber es blieb dabei. Auf der Speicherkarte war nichts drauf. „Dieses Aas“, murmelte er, beendete seine Sitzung, nahm die Karte und ging aus dem Café und zu seinem Auto. Er zog sein Handy hervor und wählte Uwe an. „Und? Habt ihr sie?“, lautete Werners erste Frage, „Nein? Wo seid ihr jetzt? Noch im Wald? Die haben uns verarscht, die Speicherkarte ist leer! Aber ich weiß, wo sie sein können. Geht zur Ferienhaussiedlung, Ferienhaus Nr. 3, schaut euch unauffällig um und wartet dort auf mich. Die Eltern des Mädchens haben es angemietet, eventuell sind unsere Freunde mittlerweile auch dort eingetroffen.“
Werner hielt noch an der nächsten Tankstelle an, füllte 2 große Reservekanister mit Benzin. Das sollte reichen, um sie aus der Hütte zu locken. Der Besuch in Gerkans Haus war ein Erfolg. ‚Jetzt brauche ich nicht mehr die Adresse dieses Ben Jäger ausfindig zu machen‘, dachte er und machte sich auf den Rückweg in die Eifel.
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Uwe und Jörg beobachteten indessen aus sicherer Entfernung das Ferienhaus der Gerkans. Aus den Fenstern im Erdgeschoss schien Licht auf die Veranda. Sie konnten drei Personen ausmachen, darunter befand sich auch der Mann vom Zeltplatz, der ihnen im Wald entwischen konnte. Eine Frau hatte das Mädchen vor etwa einer Stunde nach oben gebracht und war alleine wieder nach unten gekommen. Wahrscheinlich lagen also die Schlafzimmer im Obergeschoss.
Jetzt saßen sie allesamt am Tisch, tranken Bier und blickten zusammen auf den Monitor eines Laptops. Sie sahen sich bestimmt die Fotos an, die sie vom Zeltplatz aus geknipst hatten, vermuteten die beiden Beobachter.
Nach einer weiteren Stunde verlöschte das Licht im Erdgeschoss, dafür wurde oben in zwei Zimmern für kurze Zeit die Beleuchtung angeknipst, bald darauf versank das ganze Ferienhaus in Dunkelheit. Jetzt gesellte sich Werner zu seinen zwei Komplizen. „Na, habt ihr was gesehen?“, fragte er. „Ja, sie sind alle im Obergeschoss, vier Personen, darunter unsere zwei besonderen Freunde.“ – „Die anderen werden die Eltern des Mädchens sein“, sagte Werner. „Wir konnten dann noch ein Laptop erkennen, sie haben sich zusammen etwas darauf angesehen. Er steht noch auf dem Tisch im Erdgeschoss“, erläuterte Uwe ihre weiteren Beobachtungen.
„Ich habe uns etwas mitgebracht“, sagte Werner und zeigte auf die beiden Reservekanister und die drei Eimer. „Was hast du vor?“ – „Wir steigen leise ein, nehmen den Laptop und vor allem die Speicherkarte und räuchern sie dann aus. Sie sind immerhin auch Augenzeugen. Und Benzin aus den Kanistern zu gießen, geht zu langsam und macht zudem laute Geräusche. Wie lange ist das Licht schon aus?“ – „Etwa zwanzig Minuten.“ – „Dann warten wir noch ein wenig und bereiten die Eimer schon mal vor.“
„Du willst vier Menschen umbringen, Werner?“, äußerte Uwe noch leise seine Bedenken an dem geplanten Vorhaben. – „Ja, oder willst du in den Knast? Ich verwische gerne meine Spuren.“ Uwe sagte nichts mehr.
Nach weiteren 45 Minuten war es soweit. Werner, Jörg und Uwe schlichen sich zum Ferienhaus. Das auf Kipp stehende Fenster war für Werner kein Problem. Lautlos hebelte er es auf und stand einen Augenblick später in der Küche des Feriendomizils. Er reichte den Laptop, in dessen Kartenslot die Speicherkarte noch steckte, nach draußen und nahm dafür nacheinander die drei Eimer, die mit Benzin gefüllt waren entgegen. Damit schlich Werner sich auf die Treppe und vergoss den Brandbeschleuniger auf die Stufen. Er verteilte den Inhalt der anderen Eimer großzügig in der Küche und auf dem Fußboden und verließ dann das Ferienhaus auf demselben Weg, wie er es betreten hatte. Mit Hilfe eines Streichholzes zündete er das Benzin an, woraufhin das Ferienhaus und besonders die Treppe sofort lichterloh in Flammen stand.
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Und Ben wird sich Mühe geben, ab und an eine "Helden"-Tat zu vollbringen, damit er nicht zurückgestuft wird.