Beiträge von Yon

    30. Anruf bei Semir

    Hinweis in eigener Sache:

    Ich habe gerade in meiner Geschichte einen logischen Fehler entdeckt, der lässt sich jetzt leider nicht mehr korrigieren, so ärgerlich es auch ist. Und zwar hat Hartmut im gestrigen Kapitel Semir die Identität von Werner genannt und im heutigen Kapitel wird die Kenntnis über diese Identität nicht mehr erwähnt. Die Ursache liegt darin, dass in einer vorherigen Fassung der Geschichte die Reihenfolge eine andere war. Also liebe Leser, seht es mir bitte nach und tut einfach so, als ob der Anruf von Hartmut noch nicht erfolgt wäre.
    Sorry. Yon

    „Herr Gerkan?“ – „Ja“ – „Hier Dammann von der Polizei in Simmerath. Guten Morgen. Sie wollten doch, dass ich Sie anrufe, wenn es Neuigkeiten gibt. Die gibt es. Unser Team hat vor zwei Stunden in dem See eine Leiche gefunden, die in einem Sack - mit Zement beschwert - versenkt war.“ – „Heißt das, die Typen, die meine Tochter und meinen Freund durch den Wald gejagt haben, sind Mörder?“ Semir betrachtete in Gedanken durch die Terrassentür Ayda und eine Freundin aus der Nachbarschaft beim Spielen am Schaukel- und Klettergerüst. Auf dem Grundstück gingen noch zwei Polizeibeamte hin und her, um Zugriffe auf die Augenzeugen rechtzeitig wahrzunehmen und abzuwehren. „Zunächst einmal …-sind Sie noch dran, Herr Gerkan?“ – „Ja, entschuldigen Sie, ich war etwas in Gedanken“ - „Zunächst einmal sind sie Leichenentsorger. Die Todesursache wird gerade in der Gerichtsmedizin ermittelt.“ – „Herr Dammann, Sie können mir doch nicht weismachen, dass jemand einen Toten in einem See entsorgt oder entsorgen lässt, wenn dieser an einer natürlichen Todesursache gestorben ist! Haben Sie schon was zur Identität des Toten?“ – „Nein, bislang noch nicht, wir habe Fotos angefertigt und Fingerabdrücke sowie DNA-Proben genommen, der Polizeicomputer warf allerdings keinen Treffer aus, die Vermisstenmeldungen der letzten Zeit gaben auch nichts her. Wir werden das Foto veröffentlichen, heute noch im Internet und morgen dann auch in der Presse. Vielleicht melden sich Verwandte oder Freunde.“ – „Das klingt nach einem guten Plan“, erwiderte Semir. So würde er die Sache auch angehen. „Was gedenken Sie hinsichtlich des Täterfotos zu unternehmen?“ – „Wegen der Täter wollte ich mit Ihnen etwas besprechen. Mir ist da eine Idee gekommen, da bräuchte ich Ihre Meinung. Ich bin mir sicher, wir würden die Täter verscheuchen, wenn wir das Foto veröffentlichen. Wir würden ihnen damit zeigen, dass wir die Bilder haben und sie sind klar darauf zu erkennen. Dann wären sie sicher über alle Berge, bevor sich die ersten bei uns melden, die sie erkannt haben.“ Da musste Semir ihm zustimmen.

    „Wenn wir in der Presse mitteilen würden, wir hätten keine Fotos, nur zwei Augenzeugen, die sich lediglich vage erinnern können, dazu ein eher schlechtes Phantombild, könnte das die Täter aus ihrem Loch locken, denn sie wären sicher daran interessiert, diese Augenzeugen aus dem Weg zu wissen, bevor deren Erinnerungen deutlicher werden. Wir würden natürlich Ihr Haus und die Wohnung von Herrn Jäger unter strenger Beobachtung stellen.“ – „Moment“, unterbrach Semir den Oberkommissar aus der Eifel, „das würde aber bedeuten, dass Ayda und Ben in größerer Gefahr wären als jetzt schon. Und unter Bewachung sind wir schon.“ Semir stand auf und ging im Zimmer auf und ab. Sein Blick wanderte von Andreas entsetztem Blick zur spielenden Ayda, und er sagte bestimmt: „Nein, Herr Dammann, das kann ich nicht riskieren.“

    Und nach einigen Atemzügen fügte er hinzu: „Wir müssen mit der Identität des Toten anfangen, vielleicht erkennen dann die Angehörigen oder Freunde auch jemanden auf dem Täterfoto. Wenn nicht, dann können wir es immer noch veröffentlichen.“

    Auch wenn Hartmut jetzt nicht zufällig das richtige Passwort eingegeben hätte - den PC hätte er bestimmt auch anders knacken können, da kennt er ja Mittel und Wege. Findet er die Videos, wird es sicher ein Schock für Semir und die übrige PAST-Familie werden. Ein paar Bilder der Burg würden ja auch schon reichen, um sie zu identifizieren.

    Hartmut hol di ran, de Tied loept gau as n peer - wie wir bei uns sagen würden

    29. Spuren

    „Das ist ja gehörig danebengegangen, so eine Scheiße!“, entrüstete sich Werner, „jetzt haben wir eine gescheiterte Geldübergabe, eine tote Geisel und zwei Augenzeugen, die wahrscheinlich schon geplaudert haben. Denn als ich heute Morgen am Ankerplatz vorbei gefahren bin, habe ich viel Polizei und Feuerwehr gesehen, Autos, Boote, auch der Tauchtrupp waren vor Ort. Wie lange wird es wohl dauern, bis sie Hauke finden? 1 Tag, 2 Tage?“ Uwe und Jörg erwiderten nichts darauf. „Wenn die Geldübergabe morgen klappt, verschwinden wir getrennt in drei unterschiedliche Richtungen. Sollte Hauke vorher gefunden und identifiziert werden, können wir die Geldübergabe knicken, keiner zahlt für einen Toten.“ – „Geldübergabe? Morgen? Willst du es etwa noch einmal versuchen?“, warf Uwe ein. „Willst du ohne Geld abhauen? Noch wird Hauke nur vermisst. Du rufst gleich bei Haukes Frau an. Gleicher Ort, Gleiche Zeit. Morgen Abend, also am Mittwoch. Und hofft, dass Hauke nicht vorher gefunden wird oder schon gefunden wurde“.

    ***

    Hartmut staunte nicht schlecht, als er die Fingerabdrücke vom Boot überprüfte. Auf seinem Monitor erschien das Gesicht von Werner Beyer, er erkannte sofort die Ähnlichkeit mit einem der Bootsfahrer auf Aydas Fotos. Warum hatte er ihn bei der Gesichtserkennung nicht gefunden? Schnell fand er das Problem. Er hatte die Datenmenge reduziert auf alle Männer ab einer Größe von 1,85m, bei Werner Beyer war 1,79m angegeben, ein klassischer Zahlendreher bei der Datenerfassung, Werner Beyer war bestimmt 1,97m groß. Hartmut notierte dieses und würde eine Änderung der Datei veranlassen, auf die er nur lesenden Zugriff hatte. Werner war polizeilich bekannt aufgrund mehrerer kleinerer Eigentums- und Betrugsdelikte. Er war vor vier Jahren zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden, seitdem polizeilich aber nicht wieder aufgefallen. Seine letzte Meldeadresse war der Sandweg 8 in Simmerath.

    Der zweite bekannte Fingerabdruck gehörte Ben Jäger. Auch hier stellte Hartmut einen Fehler in der Datei fest, laut den Daten war Ben noch immer im aktiven Polizeidienst. Auch hier machte er sich eine Notiz, die er an die zentrale Datenerfassung schicken würde. Dann strich er diese Notiz aber wieder durch. ‚Lass Ben doch wenigstens noch im Computer bei uns sein‘, dachte er sich.

    Alle weiteren Fingerabdrücke, es waren insgesamt 34 verschiedene Abdrücke und Teilabdrücke, ergaben kein Ergebnis. Aufgrund des guten Wetters war das Boot bestimmt jeden Tag mit anderen Passagieren auf dem Wasser des Mühlensees unterwegs.
    Hartmut rief gleich Semir an und teilte ihm das Ergebnis mit. Oberkommissar Dammann zu verständigen, daran dachte Hartmut nicht.

    ***

    Auf dem Mühlensee herrschte reges Treiben. Polizeitaucher durchsuchten systematisch den See, mehrere Boote begleiteten sie dabei. Der See barg einiges. Fahrräder, Kinderwagen, gesunkene Angelboote. Die Sicht unter Wasser war klar, es genügte, in einer Tiefe von knapp zehn Metern zu bleiben, um den Grund nach unnatürlichen Gegenständen absuchen zu können. Wonach sie suchten war den Tauchern bekannt. Einen etwa menschengroßen Jutesack, mittelbraun, eine Farbe, die sich auf dem sandigen Boden des Sees recht schwer abhob. So verlief die Suche am Dienstag auch erfolglos, wurde bei einbrechender Dunkelheit abgebrochen und am folgenden Morgen in gleicher Stärke fortgesetzt.

    Gegen 9:00 Uhr am Mittwoch gab eines der Boote ein Signal. Sie hatten etwas gefunden. Schnell fuhr ein Bergungsboot an die Stelle und ließ ein langes Seil ins Wasser, welches einer der Taucher mit zum Grund nahm, um es am Fundstück zu befestigen. Was wenig später ans Tageslicht kam, war ein schwerer Sack, beschwert mit – wie sich später beim Öffnen herausstellen sollte – Zement. Schnell wurde Oberkommissar Dammann an den See gerufen.

    und wird Semir jetzt hoffentlich direkt zur Burg führen. Das wird er doch?


    Meine Zweifel waren also doch berechtigt! Zumindest ist Semir nicht mit verunfallt und kann die Ermittlungen fortsetzen. Jetzt muss er halt nur anders an die Informationen kommen, ich tippe auch auf Schlossbesichtigung bzw. eher Schlossdurchsuchung und Auswertung des gefundenen Filmmaterials. Hoffentlich kommt die Snuff-Crew nicht in die Burg, wenn Berghoff nicht da ist, um sie reinzulassen.

    ist doch einfach...Semir fährt zur Burg


    Und du weißt auch zu welcher? Semir nämlich (noch) nicht.

    Der Schlenker in der Geschichte gefällt mir, das macht die Sache sehr spannend. :thumbup:

    28. Auswertung Foto

    Hartmut hatte sich die Fotos aus der Foto-Cloud der Gerkans geladen und die Gesichter der drei Bootsinsassen vergrößert. Das Ergebnis war nicht berauschend, dafür waren die Originalaufnahmen zu klein, aber er versuchte trotzdem einen Abgleich der Datenbank der Polizei, der mehrere Stunden in Anspruch nahm, obwohl er die Menge der zu durchsuchenden Datensätze durch Bens Beschreibungen, insbesondere Körpergröße und anzunehmendes Gewicht betreffend, bereits deutlich eingeschränkt hatte. Leider verlief die Suche ohne Ergebnis. Hartmut musste davon ausgehen, dass die Männer nicht in der Datenbank gespeichert waren.

    Diese Feststellung teilte er Semir per Telefon mit und schickte sie auch dem Polizeioberkommissar Dammann nach Simmerath. Semir befand sich gerade mit seiner Familie und Ben auf der Rückfahrt nach Köln, die sie bald nach Bens Rückkehr vom Zeltplatz angetreten hatten. Ben hatte glücklicherweise noch sein altes Handy im Handschuhfach seines Wagens liegen und dieses jetzt an den Zigarettenanzünder zum Aufladen angehängt, so dass Hartmut mit ihnen Kontakt aufnehmen konnte. Sie berieten, was sie unternehmen sollten und kamen zu dem Schluss, dass sie auf eine Veröffentlichung der Fotos zunächst verzichten sollten, damit die Täter überzeugt wären, dass nur sie die Aufnahmen hätten. Vielleicht wäre es sinnvoller, mit der Identität des Opfers zu beginnen. Vielleicht ließen sich die Täter darüber identifizieren. Allerdings würden diese sich bestimmt versichern, ob ihr Anschlag auf die Augenzeugen der Leichenentsorgung erfolgreich gewesen ist. Ein weiterer Anschlag musste unbedingt verhindert werden. Aus diesem Grund „bestellte“ Semir bei der Polizei ein Team, welches sein Haus bewachen soll, um weitere Übergriffe zu vermeiden.

    Als sie bei Gerkans Haus eintrafen, hatte das Team schon Stellung bezogen. Sie waren bereits von Hartmut mit Abzügen der Fotos versorgt worden. Ben bezog zunächst das Gästezimmer bei Semir und Andrea, weil sie es vorzogen, im Moment nicht getrennt zu sein.

    ***

    Währenddessen ließ Oberkommissar Dammann den See durchsuchen. Taucher der Polizei und der Feuerwehr waren im Einsatz, mehrere Boote fuhren hin und her. Am Ankerplatz wurde das Foto mit den herumliegenden Booten verglichen. Auf einem der Bilder, war am Bug eine römische IV zu erkennen, das deutete auf ein Leihboot hin. Der Inhaber des Angelbootverleihs bestätigte dann auch diese Vermutung, ja, am Montagvormittag hätte ein einzelner Mann, dieses Boot geliehen. Er erkannte Werner auf einem der Bilder als den Entleiher. Die anderen waren ihm unbekannt, Werner sei alleine da gewesen und mit dem Boot weggefahren.

    Die Polizei beschlagnahmte das Gefährt und ließ es in die KTU zu Hartmut bringen, um es auf Fingerabdrücke und DNA-Spuren untersuchen zu lassen.

    Und da hatten wir alle so sehr auf Hartmut gesetzt! Und dann findet er nichts im Porsche. Aber zum Glück gab es eine Ohrzeugin, die die Verabredung mitbekommen hatte und jetzt die Spur wieder auf Berghoff lenkt. Der macht auch noch den Fehler zu fliehen und wird Semir jetzt hoffentlich direkt zur Burg führen. Das wird er doch?

    Na, das hätte mich doch auch gewundert, wenn der Anwalt unseren "Helden" entkommen wäre. So können sie ihn gleich mitnehmen zu Schubert. Hoffentlich überschneiden sich ihr Anruf bei Hartmut nicht wieder mit der Anwesenheit der Krüger in der KTU.

    Hieronymus will also ein Snuff-Video drehen und dafür mit ein paar Kumpels wiederkommen. Für Berghoff eine gute Gelegenheit, auf einen Schlag viel mehr Geld zu bekommen, als von einem einzelnen Kunden alleine. Nun bleiben Hartmut und Semir nur noch der Rest der Nacht und ein Tag, ben zu finden. Seht zu!

    27. Nachbarin

    Karin Müller betrat das Haus der Gerkans um 7:30 Uhr. Sie war von Andrea gebeten worden, ab und an nach dem Rechten zu sehen und die Blumen zu gießen. Ihr fiel bei geöffneter Haustür bereits ein gewisser Durchzug auf, sie konnte sich aber nicht daran erinnern, ein Fenster geöffnet gelassen zu haben. So führte sie ihr erster Weg ins Wohnzimmer, wo sie auf die kaputte Terrassentür starrte. Sie blickte sich um, konnte aber keine Einbruchspuren erkennen, nichts schien durchwühlt worden zu sein. „Merkwürdig“, wunderte sie sich, „das muss ich gleich Andrea melden“. Sie ging in den Flur, nahm das Telefon von der Station und wählte die Handynummer, die Andrea ihr bei der Schlüsselübergabe aufgeschrieben hatte. Doch weder mit dieser, noch mit der zweiten Nummer, die Semir gehörte, hatte sie Erfolg.

    Sie hielt es aber für so wichtig, ihren Nachbarn mitzuteilen, dass allem Anschein nach jemand in ihrem Haus gewesen war, dass sie schließlich bei der Ferienhausvermietung anrief, dessen Nummer sie auf dem Ausdruck fand, der neben dem Telefon auf der Ablage lag. Bereits nach dem ersten Klingeln ging jemand ran. „Ja, Hartmut?“ – „Nein, mein Name ist Karin Müller, ich versuche meine Nachbarn zu erreichen, die bei Ihnen ein Ferienhaus gemietet haben. Ihr Name ist Gerkan, können Sie jemanden von ihnen an den Apparat holen, bitte?“ – „Karin? Was gibt es, hier ist Semir, was ist passiert?“ – „Semir? Was machst du in der Rezeption der Vermietung? Bei euch wurde offenbar eingebrochen, die Terrassentür ist eingeschlagen worden.“ – „Ist das Haus durchsucht worden?“ Auf diese Frage hin trat jetzt auch Andrea hinter den Empfangstresen. „Was? Was ist passiert?“, fragte sie aufgeregt. „Hier unten nicht, soll ich auch oben nachsehen?“, war die Nachbarin zu hören. „Nein, warte, geh aus dem Haus und warte. Ich sage den Kollegen Bescheid, kannst du da bleiben, bis sie eingetroffen sind?“ – „Ja, sicher, das mache ich.“ – „Ich danke dir, Karin.“ Er legte auf, sah Andrea ins Gesicht. „Bei uns wurde eingebrochen, Andrea“ – „Was denn noch, Semir? Entführung, Jagd, Einbruch, Brand, hängt das alles miteinander zusammen?“ – „Es muss.“ Semir nahm das Telefon wieder auf und wählte die Nummer der PAST, wo sich Dieter Bonrath meldete. „Autobahnpolizei, Bonrath“, meldete er sich. „Semir hier, Guten Morgen Dieter. Du musst mir einen Gefallen tun. Bei uns zuhause ist eingebrochen worden, könnt ihr euch das mal ansehen? Unsere Nachbarin wartet dort auf euch.“ – „Eingebrochen? Bei dir gibt es doch nichts zu holen. Aber ich mache mich auf den Weg.“ – „Das ist gut, und mach die Freisprecheinrichtung an, dann erkläre ich dir auf deinem Weg, was ich vermute.“

    Inzwischen kam Ben wieder vorgefahren, stellte den geliehenen Wagen neben sein eigenes Auto und lud die Camping-Sachen um. Dann brachte er den A4 wieder auf den Parkplatz hinters Haus und betrat die Rezeption. Er bemerkte gleich die Stimmungsänderung im Raum und schaute Semir fragend an. Dieser erläuterte ihm, was vorgefallen war. Ben nickte. „An Aydas Rucksack hing ihre Adresse, in eurem Haus fanden sie die Ferienhausadresse und dort uns“, kombinierte er zutreffend, „ihre Zufriedenheit wird aber nur solange andauern, wie sie glauben, wir wären verbrannt und sie sich sicher sein können, dass sie die Fotos haben und kein anderer.“

    Ich denke auch, dass es sinnvoll wäre, sich diesen Max Raabe genauer anzusehen. Dass er bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten war, heißt ja nicht, dass er harmlos ist. Einmal ist immer das erste Mal. Und außerdem gehört er zum näheren Umfeld von Daniela Born, die sich durch den Besuch im Krankenhaus weiter verdächtig gemacht hat. Sie wollte bestimmt nur herausfinden, woran sich Semir erinnern kann. Gut dass die Überwachung weiter aufrecht erhalten wird. Ich denke, da passiert noch was.