Was mir noch aufgefallen war:
Warum hat Semir sein Handy nicht geschützt? Sollte ihm das jetzt zum Verhängnis werden?
Beiträge von Yon
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Schokopillen gibt es bestimmt, beinhalten zwar die Wirkstoffe, aber ob sie schmecken? Vielleicht gibt sie auch als Pflasterform, damit man auch nachts versorgt ist?
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Kann ich denn jetzt davon ausgehen, dass eure Ernährung ab dem 13.12. zu 95% aus schokoladenhaltigen Lebensmitteln bestehen wird? Oder müsst ihr dann auch schon zu Pillen greifen (Schoko-Pillen vielleicht?)
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Allmählich setzt sich das Bild zusammen und wir wissen jetzt zumindest, dass und wie Semir und Dany gemeinsam in die Hände der Gangster gerieten. Jetzt müssen wir noch erfahren, wie Semir es gelang zu entkommen und wie Dany verbrannte. Und mich interessiert natürlich auch, was aktuell passiert. Wie geht es Semir denn jetzt in der zweiten Gefangenschaft?
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Ich glaube, die letzte Szene wird schon so sein, dass die Tom-Beck-Fans in Tränen aufgelöst von der Couch unter den Tisch rutschen, selbst Nicht-Fans heftig schlucken müssen, Ben und Semir sich in den Armen halten und .... Ach was, ich gehe auf alle Fälle von einem Happy End aus.
Alles andere würde mich überraschen. -
37. Es ist soweit
„Ich fahre jetzt auf den Parkplatz“, meldete Jenny, „kein anderes Auto hier, alles ruhig“, fügte sie noch hinzu, während sie auf den letzten Papierkorb zurollte. Sie brachte den roten Kleinwagen zum Stehen, ließ aber den Motor laufen. Dann stieg sie langsam aus, holte die Reisetasche vom Rücksitz und ging mit gesenktem Blick zum Papierkorb. Jenny wusste, dass Kollegen im Gebüsch lagen und bemühte sich, nicht mit den Augen in diese Richtung zu sehen, da sie nicht sicher sein konnte, ob die Entführer sie nicht schon in diesem Moment beobachteten.
Aussteigen, die Tasche im Papierkorb versenken, wieder einsteigen – all das dauerte keine zwei Minuten. Dann saß Jenny wieder im Auto, legte den ersten Gang ein und meldete Semir: „Ich hab’s, ich fahre wieder los. Komme gleich an euch vorbei. Hier ist immer noch keiner zu sehen.“ – „Okay Jenny, dann fährst du bis zur nächsten Abfahrt und wartest dort auf nähere Anweisungen.“
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Zehn Minuten später fuhren Uwe und Jörg auf den Parkplatz „Eichengrund“ und näherten sich langsam den Papierkörben am Ende des Parkplatzes. „Sie kommen!“, flüsterte einer der Beamten im Gebüsch in sein Mikrofon und brachte Semir dazu, seinen Motor zu starten und mit ausgeschalteten Scheinwerfern auf der Standspur gegen die Fahrtrichtung Richtung Parkplatzausfahrt zu rollen.
„Fahr durch! Hier sind Bullen!“, rief Uwe plötzlich und Jörg gab Vollgas. Es war eine unbeabsichtigte Bewegung im Gebüsch, als die Beamten sich bereit zum Zugriff machten, eine kleine Reflektion ihres Scheinwerferlichts, die jenen auf die Anwesenheit der versteckten Polizisten aufmerksam machte. Schon am See hatte diese Gabe und Reaktion zum Entdecken der Augenzeugen Ben und Ayda geführt, jetzt hatte sie das Scheitern der zweiten Geldübergabe zur Folge.
Die entdeckten Polizisten blickten dem Wagen hinterher und konnten nur noch eine kurze Warnung an Semir durchgeben, dann kam diesem schon der graue Opel Omega mit hohem Tempo auf der Beschleunigungsspur entgegen. Semir blendete auf, um einem Crash zu entgehen, den Jörg durch eine hektische Lenkbewegung auf die rechte Fahrspur der Autobahn zu verhindern wusste. Mit unvermindert hoher Geschwindigkeit raste er davon. Semir führte eine 180°-Wendung durch und bemühte sich, den flüchtenden Wagen einzuholen. Er hatte Mühe, den Abstand zu verringern und Anschluss zu halten. „Was ist passiert?“, schrie er in sein Mikro. „Keine Ahnung“, kam kleinlaut zurück, „er hat einfach Vollgas gegeben.“ – „Wartet am Parkplatz, wir lassen euch abholen. Sichert das Geld. Wir verfolgen sie.“***
Uwe rief bei Werner an und erreichte ihn im Auto auf dem Weg zum Treffpunkt in dem ehemaligen Industriegelände. „Werner, es ist schiefgegangen, es waren Bullen vor Ort, und wir haben jetzt 2 Polizisten hinter uns.“ - „Wo seid ihr?“, fragte Werner, dem seine eigene Verfolgung noch nicht aufgefallen war. „Noch auf der A 57“ - „Fahrt am Rastplatz Nievenheim ab, der ist doch noch vor euch? Sonst dreht an der nächsten Ausfahrt um!“ - „Ja, haben wir verstanden, und dann?“, Uwe drehte sich immer wieder um und sah, dass Semir immer näher kam. Jörg gab bereits Vollgas, zum Glück war die Autobahn frei. „Dann über den Versorgungsweg Richtung Nievenheimer Seen, ich bin dort in etwa 10 Minuten und setze mich dann hinter eure Verfolger.“ - „Werner, wenn die Bullen auf dem Parkplatz waren, dann könnte es sein, dass sie auch dich unter Beobachtung haben, bist du sicher, dass du alleine unterwegs bist?“ Werner warf einen flüchtigen Blick in den Rückspiegel. Bonrath fuhr mit großem Abstand hinter ihm, auch als Werner zwei-, dreimal in kleinere Straßen abbog, folgte ihm der Wagen der Polizisten. Werner bemühte es, Bonrath abzuschütteln und schaffte es durch einige waghalsige Fahrmanöver in der Innenstadt von Dormagen.
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Ich glaube Nein.
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( Ich sag nur Auto / Unfall )

Stimmt, das kam im Film aber wirklich so plötzlich und unerwartet.Ich wohne im "Evakuierungsgebiet" von Brokdorf und das Kraftwerk ist immer noch am Netz ...
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Elvira: Das hast du jetzt etwas falsch verstanden, ich wollte mich ja als Teilnehmerin einschleusen und meine eigenen Kosten erstattet bekommen, obohl man mir keine Entzugserscheinungen ansieht. Aber bei Rückenschmerzen klappt das doch auch ...
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Danara, ich habe keins, bin privat versichert, aber ich hoffe doch sehr, dass ich trotzdem an der Gruppentherapie teilnehmen darf.

Dem muss ich mich anschließen, ich habe auch so meine Bedenken, dass meine Beihilfe und die Krankenkasse die Kosten übernehmen, da muss sich mein Arzt bei der Entsendung noch was einfallen lassen, hat da jemand einen Formulierungstipp?
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Ob Susanne sich nicht der Folter an uns schuldig gemacht hat, da bin ich mir nicht ganz sicher.
Im Sinne dieser Folterrichtlinie hat sich Susanne durchaus korrekt verhalten, tut mir leid, da musst du wohl weiter putzen (ich kann dir gerne meinen Schlüssel geben, wenn du auf der Suche nach weiteren Putzorten bist).
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Jetzt kehren also Semirs Erinnerungen wieder zurück und er denkt an die Begegnung mit Dany am Abend seines Verschwindens. Wie Dany starb und Semir zum Krankenhaus entkommen konnte, wirst du uns doch hoffentlich auch noch erzählen?
Der große Drogendeal .. ich bin mal gespannt, wie Rautenberg Semir als Druckmittel einsetzen wird. Weiß er, dass die Polizei weiß, dass er Semir in seiner Gewalt hat? -
Auch wenn sie nicht Thema der Therapiesitzungen sein wird, hier aktuell und druckfrisch:
Die Folterrichtlinie
In den vergangenen Jahren hat sich gerade in FanFiction-Geschichten ein wahrer Wildwuchs bei der Planung und Durchführung von Folterungen eingeschlichen, so dass die Erstellung einer Folterrichtlinie unumgänglich wurde. Auch jetzt noch wird vielerorts lustig und fröhlich vor sich hin gefoltert, ohne Sinn und Verstand. Dem musste unbedingt Abhilfe geschaffen werden. So haben sich die obersten Folterkommissare der Republik auf dem letzten Folterkonzil auf der Burg Stolpen bei Dresden darüber geeinigt, einige Richtlinien zu verfassen, die zukünftig einheitlich für alle Folterungen gelten sollen.
Diese Folterrichtlinie gilt nur auf dem Gebiet der FanFiction-Storys im Fanclub der TV-Serie „Alarm für Cobra 11“. Andere Foren können eigene Richtlinien erlassen oder sich diesen einfach anschließen.Wer darf foltern?
Folterer werden kann grundsätzlich jeder werden, der volljährlich und im Besitz eines sog. Folterscheins, also einer Genehmigung, ist. Damit alles seine Ordnung hat, wird der Folterschein vom Ordnungsamt auf Antrag ausgestellt. Er kostet 10€ und gilt ein Jahr. Diese Folter nennt sich „Freie Folter“.
Bestimmte Folterer-Folteropfer-Beziehungen berechtigen auch zum Foltern ohne Folterschein, dazu gehören die Beziehungen Mann-Frau, Eltern-Kind, Chef-Arbeitnehmer, Autor-Leser, in diesen Beziehungen wird allerdings sehr viel subtiler gefoltert als in den Fällen, in denen eine solche Beziehung nicht vorliegt. Diese Folter nennt sich „Beziehungs-Folter“. Hier bestehen auch mächtige Einschränkungen hinsichtlich der zugelassenen Foltermethoden.
Liegt also eine Berechtigung zum Foltern vor, dann kann das Vergnügen auch schon losgehen.Wer darf gefoltert werden?
Keine Folter ohne Opfer. Was logisch und selbstverständlich klingt, stellt in der Praxis oft eine kaum zu überwindende Hürde dar. Da die Gerichte heutzutage selten einen Angeklagten zur Folter verurteilen und auch unter Folter erpresste Aussagen nicht berücksichtigen, ist das Angebot an Folteropfern auf dem offiziellen Markt sehr klein. So ist der Folterer oft gezwungen, sich ein Opfer selbst zu suchen. Gefoltert werden darf jeder. Der Folterer sucht sich sein Opfer frei (im Falle der „freien Folter“) oder muss nehmen, was zur Verfügung steht (bei der „Beziehungs-Folter“). Die „Beziehung-Folter“ ist quasi Folter nach Vertrag (Erziehungsberechtigung, Ehe, Arbeitsvertrag). Hier gibt es kein Folterschein, das Opfer muss auch nicht volljährig sein.
Was nicht unterschlagen werden darf, ist die sogenannte „Selbstfolter“, hierbei ist eine Person sowohl Folterer als auch Folteropfer.Warum darf gefoltert werden?
Keine Folter ohne Grund, so lautet hier der Grundsatz. Der Folterer will mit der Folter etwas erreichen. Das kann eine bestimmte Aussage sein, die Herausgabe einer Sache, Rache. Folter aus reinem Lustgewinn gilt übrigens in Folterkreisen als verpönt. Auch das Drehen und Verkaufen von Foltervideos wird nicht überall gerne gesehen, ist aber auch nicht generell verboten, solange die Folter an sich nicht einzig und alleine aus diesem Grund stattfindet, sondern das Filmen aus dokumentarischen Gründen erfolgt, zum Beispiel um die Tauglichkeit der Foltermethoden darzustellen.Wo darf gefoltert werden?
Der Ort der Folter darf frei gewählt werden, nur ist dafür zu sorgen, dass die Anwesenheit von unerwünschten Zeugen unterbleibt. Das Vorhalten eines speziellen Folterkellers oder einer Folterkammer ist nicht zwingend erforderlich, die Einrichtung eines solchen Raumes aber bald unerlässlich, denn wer einmal Gefallen an der Folter gefunden hat, wird sich bald nach einem Platz zum Aufbewahren und Anwenden seiner Foltermethoden und Foltergegenstände sehnen. Bei der Beziehungsfolter wird auch auf vorhandene Räumlichkeiten zurückgegriffen, wie z.B. Schlafzimmer, Kinderzimmer, Büro oder Fan-Forum.Womit darf gefoltert werden?
Hier sind grundsätzlich der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ein nicht geringer Anteil der Folterscheininhaber haben sich auf die Anwendung mittelalterlicher Folterinstrumente spezialisiert, moderne Foltermethoden finden aber zunehmend Zustimmung, auch aus Gründen, die in der schwierigen Beschaffung der alten originalen Instrumente begründet liegt. Seit einiger Zeit wird eine Zunahme in der Durchführung sog. Folterpartys beobachtet, bei denen nicht nur der Erfahrungsaustausch im Vordergrund steht, sondern auch Folterinstrumente günstig ausprobiert und erworben werden können. In der Beziehungsfolter gerne eingesetzt werden Foltermethoden wie Fernseh- oder Computerverbot, Verweigern von Chauffeurdienstleistungen (Eltern-Kind), Verstecken des Scrabble-Spiels oder Verweigern des Mitspielens (Mann-Frau), mutwilliges Vorenthalten von Kapiteln einer FanFiction-Geschichte mit Vorankündigung des Ausbleibens (Autor-Leser) (ohne Vorankündigung zählt dieses übrigens zu den verbotenen Foltermethoden und ist unter Strafe gestellt). Methoden der Selbstfolter reichen von Sport, Konsum des RTL-Nachmittagsprogramms bis hin zum Ausfüllen einer Steuererklärung. Vorteil der Selbstfolter: sie kann auch unterbleiben oder delegiert werden.Subjektives Folterempfinden
Jeder empfindet Folter anders, stellt der Verzehr eines Rosinenbrötchens zum Frühstück für die einen der Höhepunkt aller Genüsse dar, verbannen andere dieses schon in den Bereich der verbotenen Foltermethoden (das ist natürlich ein schlechtes Beispiel, weil Rosinenbrot ja eigentlich zu den Methoden der Selbstfolter zählt).Foltersteuer
Der Staat verdient an jeder Folter mit. Nicht nur beim Ausstellen des Folterscheins, der ja jährlich erneuert werden muss und 10 € in die Staatskasse spült, sondern auch bei der Steuer. Jeder Folterer muss nämlich pro Stunde der durchgeführten Folter Steuer zahlen und kann diesen Betrag nur durch Gegenrechnen der selbst ertragenen Folterstunden mindern. Der Kaufbetrag von Folterinstrumenten kann übrigens nicht steuerlich geltend gemacht werden. Alternativ zur Foltersteuer bietet das Finanzamt in einigen Bundesländern bereits die Möglichkeit einer Folter-Flatrate an, eines Vertrages, in dem der Folterer einen Pauschalbetrag zahlt und damit so viel foltern darf, wie er möchte. Das lohnt sich im Regelfall ab 200 Stunden im Jahr.Befreiung von Folteropfern
Das Befreien von Folteropfern ist nicht ungefährlich und sollte daher unbedingt „Helden“ überlassen werden.Anwenden dieser Folterrichtlinie in einem konkreten Fall
Betrachten wir diese aktuelle FanFiction im Hinblick auf die Einhaltung dieser Richtlinie, fällt folgendes auf:
- Wir bewegen uns im Bereich der „freien Folter“, denn eine Beziehung von Berghoff zu Ben ist ja nicht gegeben. Eine lockere Verabredung zur Burgbesichtigung reicht zum Aufbau einer solchen nicht aus.
- Ob Berghoff und Hieronymus einen gültigen Folterschein besitzen, ließ sich von mir innerhalb der kurzen Zeit meiner Recherche nicht ermitteln, ich gehe davon aus, dass Berghoff, der die Folter ja professionell ausüben wollte, schon diese bürokratische Hürde absolviert hat. Bei Hieronymus habe ich meine Zweifel, aber das wird sich ja vielleicht noch ergeben.
- Beim Foltergrund wird es schwierig. Gibt es einen anderen Grund für die Folter, als das Drehen und Verkaufen von Videos? Das Vermieten eines Folteropfers findet in der Richtlinie nicht explizit Erwähnung, dient hier aber letztendlich einzig dem Ziel des Geldverdienens. Ich behaupte mal, dass sich Berghoff hier ganz klar auf dem Gebiet der verbotenen Folter bewegt. Die gerechte Strafe hat ihn ja bereits ereilt, Hieronymus und seinen Mitläufern steht sie hoffentlich noch bevor.
- Der Folterort ist mustergültig gewählt im Sinne dieser Richtlinie. Eine Burg mit Folterkammer, versteckt, nicht leicht zugänglich, abschließbar. Daran gibt es nichts zu meckern.
- Auch die Folterinstrumente gehen vollkommen in Ordnung, hier ist ja eh alles erlaubt, was dem Folterer gefällt und dem Folteropfer nicht.
- Ob Berghoff seine Foltersteuer ordnungsgemäß entrichtet hat, wird die nächste Steuerprüfung zeigen. Vielleicht hat er auch eine Folter-Flatrate, hätte sich bei ihm sicherlich angeboten.
- Die Befreiung wird anscheinend, wie man zum jetzigen Zeitpunkt sagen kann, durch Semir und Hartmut durchgeführt. Da diese Person durchaus „Helden“ im Sinne der Heldenrichtlinie sind, geht das also vollkommen in Ordnung.
Offen bleibt die Frage, ob sich Susanne selbst als Autotin der Folter im Sinne dieser Richtlinie schuldig gemacht hat, nämlich dadurch dass sie einige Tage gar kein Kapitel eingestellt hat. Ich glaube nein, denn die Abwesenheit war angekündigt und der Cliffhanger auch sehr milde und damit akzeptabel.
Ich würde mal sagen: Noch mal Glück gehabt, Susanne!
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36. Los geht‘s
In der PAST war alles geklärt. Semir und Lothar Dammann, der sich vorher noch Zivilkleidung angezogen hatte, die er immer im Kofferraum des Streifenwagens mit sich führte, fuhren in Semirs Dienstwagen zum Parkplatz Eichengrund an der A57. Der Parkplatz schien auch ihnen ideal für ein solches Geschäft, dichtes Gebüsch sorgte dafür, dass er von der Autobahn nicht eingesehen werden konnte, er war dunkel und schien auch wenig benutzt. Ein Toilettenhäuschen, eine Tisch-Bank-Kombination und mehrere Papierkörbe bei den Stellplätzen. Sie berieten sich noch mit ihren beiden Kollegen, die sich im Gebüsch verstecken und jede Bewegung auf dem Parkplatz an Semir melden sollten. Dann fuhr Semir etwa 500m hinter den Parkplatz und stellte seinen Wagen entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf dem Standstreifen ab. Zum Zeitpunkt der Lösegeldübergabe, 22:00 Uhr war ja vereinbart, wäre der BMW wegen der Dunkelheit nicht erkennbar für jemanden, der den Parkplatz als Fahrtziel hätte. Sie würden, sobald Jenny das Geld hinterlegt haben würde, die Parkplatzausfahrt blockieren und die Entführer am Wegfahren hindern. Es war 21:00, als Semir den Motor ausstellte und das Warten begann.
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Auch Jenny wechselte von ihrer Uniform zu Zivilkleidung und nachdem sie in der Asservatenkammer das beschlagnahmte Falschgeld in zwei Koffern abgeholt hatte, fuhr sie mit ihrem Privatwagen zu Martina Krause. Schnell war sie mit einer Jacke von Martina und einer Schirmmütze ausgestattet. Keiner könnte die beiden Frauen in einem vorbeifahrenden Auto bei Dunkelheit eindeutig auseinander halten. Das Geld packten sie in die schwarze Reisetasche um, die Martina auch bei der ersten Geldübergabe verwendet hatte. Sie wartete noch bis 20:30 Uhr, verabschiedete sich von Frau Krause und verließ das Haus. Sie ging zielstrebig zum roten Nissan Micra und fuhr los mit dem Ziel der Geldübergabe. Auf dem Weg probierte sie schon die Funkverbindung zu Semir aus, was auch problemlos funktionierte. Um 21:55 lenkte Jenny den Kleinwagen auf die Abbiegespur zum Parkplatz Eichengrund an der A57.
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Uwe und Jörg brachen um 21:00 in Jörgs grauem Opel Omega Richtung Eichengrund auf.
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Werner Beyer blieb zunächst zuhause. Er würde sich auch diesmal nicht am Ort der Geldübergabe blicken lassen, um keinerlei Zusammentreffen mit Martina Krause zu riskieren. Aber er würde zum vereinbarten Treffpunkt kommen, dem Keller in dem Industriegebiet, welchen sie als Ausweichquartier für Hauke Krause vorgesehen hatten. Dort würden sie das Geld aufteilen und sich getrennt absetzen.
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Dieter Bonrath bezog mit Erik Johannsen ebenfalls in Zivilkleidung in Alex‘ Dienstwagen Position in der Nähe von Werner Beyers Haus. Sie behielten sowohl Wohnung als auch Hauseingang im Blick, weil sie aufgrund der Bekanntschaft Werners zum Opfer und dessen Familie vermuteten, dass er nicht zum Parkplatz fahren würde. Außerdem war Werner Beyer der einzige identifizierte Täter. Etwa gegen 21:45 Uhr tat sich was. Werner verließ das Haus und ging auf seinen Wagen, einem älteren Volvo zu. Als er um die nächste Hausecke bog, folgte ihm Bonrath in großem Abstand.
Hatten sie an alles gedacht? Mehrere Polizisten in der Nähe des Papierkorbs, Jenny als Überbringerin des Geldes, Semir und Dammann als Unterstützung an der Parkplatzausfahrt und Werner Beyer unter Bewachung. Jetzt galt es nur, den richtigen Moment abzuwarten und zuzuschlagen. Oder?
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Löslichen Kaffee? Brrr... Kaffeemaschine? Brrr... Handaufguss ist zurzeit das Teug meiner Wahl, ich bring alles mit, Wasser habt ihr aber schon?
Das ist der einzige Feed-Thread, der mehr Beiträge und Zugriffe erfährt, wenn keine Kapitel gepostet werden. -
Das hoffe ich doch sehr
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Oh verdammt, ich möchte aber trotzdem lieber Kaffee als Kakao ....
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Und wo soll ich den Stapel an Anträgen lagern? Vielleicht sollten wir überlegen, den elektronischen Antrag einzuführen?
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ELF?
Auf neun wäre ich ja auch selbst gekommen, aber für wen sind die anderen zwei?
