Ihr wisst schon, dass dieser Smiley ab Januar 2014 kontingentiert werden wird und dann nicht mehr so inflationär verwendet werden sollte .... ![]()
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Ich glaube das Kontingent beträgt 1000 pro Jahr und Person - könnte also knapp werden.
Beiträge von Yon
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und mit Frank passiert erfährst du morgen
Nachher war er ja wieder da (hingebeamt?)
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Nee oder???? Du kannst doch nicht an dieser Stelle aufhören....boah ist das fies von Dir!!!!!!!!
Klarer Fall von Autorenfolter, sehe ich auch so. Obwohl Susanne ja nur die Autorenrichtlinie Nr. 1 befolgt: Der letzte Satz soll neugierig auf die Fortsetzung machen. Gut eingesetzt!
Der Spezialsägefaden ist ja gemein, wenn der in beide Richtungen sägt. Aber war jetzt keine Möglichkeit für eine Narkose gegeben, oder wäre diese im Moment unangebracht?
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Ich habe das Kapitel nun zweimal gelesen und folgende Fragen konnte ich mir nicht beantworten:
Was hat Max mit seinem Auto gemacht? Sie sind doch mit zwei Wagen zum Treffpunkt gefahren, dort fand Lukas aber nur einen Wagen vor.
Und zurück fuhr Max mit Karl und Semir, haben sie Frank zurückgelassen?Das hat mich verwirrt, ich achte leider auch solche Dinge, um mir die Szene vor meinem geistigen Auge vorstellen zu können.
Ansonsten war das jetzt ein Testdeal und Semir weiß nun, was auf ihn zukommen wird.
Ich bin nun gespannt, wie sich die erste Flucht Semirs zugetragen hat, an die er sich ja gerade erinnert. -
43. Nervös
„Fahren Sie zur ehemaligen Druckerei GEOdruck professional in der Kastanienstraße“, forderte der Anrufer von Ben, der seine Freisprecheinrichtung angestellt hatte, so dass neben Andrea auf dem Beifahrersitz auch Kim Krüger im Einsatzwagen über Funk das Geschehen verfolgen konnte, „stellen Sie Ihren Wagen an der Ulmenallee ab und betreten Sie zu Fuß den Parkplatz. Nehmen Sie Ihr Handy mit“, ersuchte er ihn weiter.
Die Firma GEOdruck professional hatte vor 3 Jahren ihren Betrieb eingestellt. Der Markt an Karten und Atlanten und anderen großformatigen Druckerzeugnissen war am Boden. Jeder zog Routenplaner im Internet oder das Navigationsgerät vor. Dem Druck konnte die Firma nicht standhalten und sie bemühte sich auch vergeblich um andere Aufträge, letztendlich schloss sie ihre Pforten. Jetzt lag das Betriebsgelände in einem Dornröschenschlaf, bisher konnte sich noch kein Nachfolger finden lassen, der die Hallen und das Verwaltungsgebäude übernehmen wollte. Die Scheiben waren bereits von Randalierern eingeschmissen worden, die Wände mit Graffiti übersäht. Der Parkplatz, auf dem 1200 Angestellte und Arbeiter ihren Wagen über fast 40 Jahre geparkt hatten, war nunmehr eine riesige Freifläche, auf der lediglich die langsam verbleichenden weißen Striche von der ehemaligen Nutzung Zeugnis abgaben und die Natur sich längst selbst die kleinsten Risse zurückerobert hatten. Er war etwa 300m lang und 150m breit, weitaus größer, als zuletzt für die Autos der Beschäftigten benötigt, aber zu Anfangszeiten ist dieser hinter den Gebäuden liegende Platz auch für den Lieferverkehr benutzt worden, bevor eine neue, etwas abseits gelegene Lagerhalle gebaut wurde und sich der LKW-Verkehr entsprechend verlagerte.
Jetzt, am späten Abend lag dieser Platz in tiefer Dunkelheit. Die Laternen, die einst den Weg zu den abgestellten Kraftfahrzeugen erhellten, waren längst abmontiert und einer anderweitigen Verwendung zugeführt worden.
Ben fuhr, wohin ihn Semirs Entführer haben wollten. Die Reisetasche mit dem Falschgeld lag auf der Rücksitzbank. Andrea saß nervös neben ihm. War die Stadt heute voller als sonst oder kam es ihm nur so vor? Schon wieder mussten sie an einer roten Ampel halten. „Andrea, du wirst sehen, es wird alles klappen, wir tauschen das Geld gegen Semir, und alles wird gut“, versprach er ihr, langte zu ihr hinüber und drückte ihre Hände, die nervös an ihrem Pullover nestelten. „Meinst du? Die haben Lothar Dammann ertrinken lassen und nur Semir mitgenommen, es wäre ein Leichtes gewesen, auch ihn zu retten, aber sie haben ihn getötet, Ben!“ – „Ja, aber sie wissen, dass sie das Geld jetzt nur bekommen, wenn sie Semir gehen lassen.“ Ben hoffte, dass er Andrea etwas beruhigen konnte, so ganz zweifelsfrei war er auch nicht. Er gab wieder Gas und rollte ein paar Meter vorwärts, dann stockte der Verkehr erneut. „Bei Hauke Krause hätte es auch fast geklappt, und sie hätten Geld bekommen, obwohl die Geisel bereits tot war.“ – „Andrea, glaub mir, Semir geht es gut, das habe ich im Gefühl, ich würde spüren, wenn es anders wäre und DU auch! Wir geben ihnen das Geld und nehmen Semir mit, ich verspreche dir, das wird klappen.“ ‚Hoffe ich zumindest‘, fügte Ben lautlos hinzu.
Sein Telefon meldete sich wieder, Ben betätigte die Taste an seinem Lenkrad und sogleich ertönte Werners Stimme über den Lautsprecher: „Wo sind Sie jetzt? Wir warten!“ – „Wir sind gleich da, es ist viel Verkehr“, antwortete Ben. Er bog jetzt in die Kastanienstraße ein, an deren Ende das dunkle Werksgebäude der ehemaligen GEOdruck professional stand. Der Verkehr ließ mit jeder Seitenstraße mehr und mehr nach, bevor er schließlich ganz erstarb und Bens Wagen der einzige war, der in diese Richtung fuhr, kurz nach dem Verwaltungsgebäude der stillgelegten Druckerei setzte Ben erneut den Blinker, lenkte seinen Mercedes in die Ulmenallee und stoppte am rechten Straßenrand an der Einfahrt zum Parkplatz. Neben ihm erstreckte sich zu seiner rechten der Parkplatz, das Ziel ihrer Fahrt, zu seiner linken war Brachland.
Ben sprach nun in das Mikrofon, mit dem er auf der PAST ausgestattet worden war: „Frau Krüger, wir sind jetzt vor Ort, haben Sie ihre Leute auf Position? Hier würde jedes Auto und jede Person auffallen, halten Sie bloß Abstand.“ – „Herr Jäger, wir haben das Gebiet weiträumig gesichert. Sie werden keinen von uns zu Gesicht bekommen.“ – „Okay, dann steigen wir jetzt aus und warten ab, was passiert.“ Ben nahm sein Handy aus der Halterung, und er und auch Andrea stiegen aus, nahmen die Tasche vom Rücksitz und betraten den Parkplatz. Sie brauchten nicht lange zu warten, dann blendeten auf dem Platz, etwas 250m von ihnen entfernt Scheinwerfer auf und Bens Handy klingelte. „Frau Gerkan nimmt jetzt das Geld und geht alleine auf das Licht zu, bis wir einmal aufblenden, dann legt sie die Tasche ab und geht zu ihnen zurück.“ – „Ich will erst meinen Freund sehen!“, forderte Ben, bekam aber keine Antwort. Er sagte Andrea, was die Entführer von ihr verlangten. „Ich gehe ein Stück mit und bleibe dann zurück. Wir schaffen das, Andrea.“ Semirs Frau nahm die Reisetasche und presste sie an ihren Oberkörper. Plötzlich wurden die Scheinwerfer drüben auf der anderen Seite abgeblendet und eine Gestalt aus dem Auto gezerrt und vor das Auto geschoben – Semir war deutlich in seiner Gestalt zu erkennen. Genauso schnell war er aber auch wieder im Auto verschwunden, und die Scheinwerfer wurden wieder aufgeblendet. Ein klares Signal, das Ben richtig als ‚So, ihr habt ihn gesehen, und nun los!‘ deutete.
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Die Krüger braucht noch einen Tag Bedenkzeit?
Tanjas Flucht hast du schön detailliert beschrieben. Jetzt hoffe ich nicht, dass sie unter dem Auto endet, sondern, dass der Wagen noch halten kann und ihr das Einsteigen nicht verwehrt wird. Ich drücke ihr die Daumen. Möchte mir gar nicht vorstelle, was ihre Bewacher mit ihr machen, wenn sie sie wieder eingefangen haben.
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Nur 4,5 Stunden von Hamburg nach Köln? Na, da kann der Stau ja nicht ganz so schlimm gewesen sein.
Aber warum ändert Max nicht einfach Ort und Zeit des nächsten Deals, wenn er glaubt, dass die Polizei ihm auf die Schliche gekommen ist?
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Den Transport in die Klinik hat Ben zumindest schon mal überstanden. Und nun kann Sarah sich intensiv um ihn kümmern.
Aber mal eine ganz andere Frage:
Was ist denn jetzt mit den anderen Folterern, mit dieser steinreichen Frau z.B., die muss Semir doch auch noch finden, oder kommt die etwa so davon (einen Folterschein hat die bestimmt auch nicht!)Aus naheliegenden Gründen würde ich auch gerne den Weihnachtsmarkt in Köln empfehlen
Köln könnte ich am 18.12. einrichten, müsste nur die Fahrt von Bonn nach Hamburg kurz unterbrechen. 13:15 Uhr auf der Domplatte?
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42. Neuer Versuch
Hartmut übergab in der KTU Semirs Waffe einem Kollegen, der sie gründlich reinigte, einölte und schließlich in den Korb für die PAST legte, damit sie Semir wieder ausgehändigt werden konnte. Das Handy legte er in einen Trockenschrank, mit etwas Glück hatte es das Bad reibungslos überstanden. All diese Tätigkeiten waren Nebensächlichkeiten und dienten nur dazu, sich etwas von der Sorge um Semir abzulenken.
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Bei Werner, Uwe und Jörg war die Stimmung auch am Boden. Zwei Geldübergaben waren gescheitert, Hauke Krause tot, sie hatten Augenzeugen und jetzt auch noch einen toten Polizisten. Dabei hatte es alles so einfach und plausibel gewirkt. Sie hätten von Oma Krause die zwei Millionen bekommen, Hauke Krause irgendwo aus dem Auto gelassen und wären mit dem Geld geflohen. Jetzt hatten sie einen Polizisten im Keller als letzte Möglichkeit, das Geld zu erpressen. Das Geld war bei der Polizei, aber ob die erpressbar war und ihren Kollegen freikaufen würden? Vielleicht sollten sie sich lieber an die Ehefrau wenden, die würde sicher alles in Bewegung setzen, um ihren Mann wieder zu bekommen?
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Am frühen Nachmittag rief Werner im Beisein von Semir, Jörg und Uwe bei Andrea an. Er ließ das Telefon klingeln, bis der Anrufbeantworter ansprang. Mit einem Schmunzeln hörte er den Familienspruch der Gerkans und wartete auf den Signalton. „Guten Tag Frau Gerkan, hier ist jemand, der Ihnen etwas zu sagen hat“, er hielt Semir den Hörer hin, „los, sag was!“ – „Andrea, hör zu, ich …“, begann Semir, wurde dann aber schon wieder weggerissen. „Das sollte reichen. Es geht Ihrem Mann noch gut. Wir wollen nur das Geld. Besorgen Sie es bis 18:00 Uhr. Dann melden wir uns bei Ihnen. Und seien Sie dann besser zuhause.“ Werner beendete das Gespräch. Er schaute Semir an. „Nanu? Ihre Frau ist nicht zuhause? Sie scheint Sie ja nicht gerade zu vermissen. Geben Sie uns eine andere Telefonnummer? Handy vielleicht?“ – „Wie sollte ich, die Handys sind verbrannt, das wissen Sie ganz genau“, fluchte Semir. „Tja, dann wollen wir doch mal hoffen, dass sie ihren Anrufbeantworter rechtzeitig abhört.“
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Andrea und Ben kamen mit Ayda gegen 15:00 Uhr nach Hause. Von Semir fehlte noch immer jede Spur. Mittlerweile hatte man Werners Wohnung durchsucht, aber keinen Hinweis auf einen möglichen Aufenthaltsort gefunden. Entsprechend niedergeschlagen hatten Ben und Andrea die PAST verlassen. Andrea fiel sofort das Blinken ihres Anrufbeantworters auf, und sie wollte schon den Wiedergabeknopf drücken, was Ben im letzten Augenblick verhindern konnte, indem er ihre Hand ergriff. „Warte!“ Dann wandte er sich Ayda zu, „Möchtest du nicht oben spielen gehen oder draußen? Deine Mutter und ich haben noch etwas zu besprechen. „Aber …“, begann Ayda, stockte dann aber, als sie Bens Blick und den Gesichtsausdruck ihrer Mutter sah und ging stumm in den Garten, wo sie sich auf die Schaukel setzte und vor sich hin schaukelte, ohne Elan, mit hängendem Kopf in Gedanken versunken. Sie hatte das ganze Drama mitbekommen, wusste, dass ihr Vater in Gefahr war und gerade niemand wusste, wo er war. Scheiß-Ferien. Eine Polizistin, die ihren Kollegen vom Morgen abgelöst hatte, gesellte sich jetzt zu ihr und begann ein Gespräch mit dem Mädchen. Sie schien den richtigen Zugang zu Ayda zu finden. Andrea drehte sich zu Ben um, deutete auf den Anrufbeantworter. Ben nickte und drückte jetzt auf den Knopf.
Als die Stimme des Entführers aus dem Lautsprecher klang, war sie froh, dass Ben sie eben zurückgehalten hatte. Sie sah auf ihre Uhr. „Schaffen wir das denn noch?“, fragte sie, jetzt wo sie Semirs Stimme gehört hatte, war ihr Tatendrang wieder geweckt. „Ja, ich fahre los und rede mit Frau Krüger, ich bin rechtzeitig zurück, Andrea“, versicherte er ihr. Andrea nickte nur und schaute noch längere Zeit aus dem Balkonfenster in ihren Garten, bevor sie die Tür öffnete, über die Terrasse schritt und sich auf die freie Schaukel neben ihre Tochter setzte.
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„Geben Sie die Semir und im Notfall – Sie wissen ja wohl noch, wie man damit umgeht.“ Kim Krüger legte Semirs Waffe, die gerade frisch gereinigt aus der KTU gebracht worden war, auf ihren Schreibtisch und schob sie zu Ben hinüber. Ben hatte ihr von dem Anruf erzählt. „Die lassen wirklich nicht locker. Wegen zwei Millionen?“ Sie sicherte ihrem ehemaligen Hauptkommissar jegliche Unterstützung zu. Bonrath war schon unterwegs, das Falschgeld, welches auf der PAST im Schließfach lag, zu holen, die Abhöranlage für das Telefon lag schon bereit, es würde auch ein Kollege mit zu Andrea kommen, der sich damit auskennt. Es wurde eine Verkabelung von Andrea und Ben vorbereitet, damit sie bei der Übergabe mit der Polizei in Verbindung bleiben würden. Die Polizei würde den Übergabeort, sobald dieser bekannt war, weiträumig mit Zivilfahrzeugen umstellen, damit die Entführer ihnen nach der Geldübergabe und der Freilassung Semirs ins Netz gingen. Als alles geklärt war, stand Ben auf und wandte sich zum Gehen. „Danke Chef-…ähm, Frau Krüger“, verabschiedete er sich. Erik Johannsen begleitete ihn mit dem technischen Equipment der Polizei zu Andrea, nervös warteten, dass es 18:00 Uhr wurde. Werner war pünktlich.
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Der Anruf war zu kurz, als dass man ihn hätte zurückverfolgen können. Werner forderte Ben und Andrea auf, mit dem Geld um 20:00 in Richtung des alten Industriegebiets in Düren zu fahren und auf weitere Anweisungen zu warten. Ben musste ihm seine Handy-Nummer nennen. Er teilte Kim Krüger das grobe Ziel mit, damit sie die weiteren Vorkehrungen treffen und ihre Einsatzkräfte vorbereiten konnte.
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Ich finde, nach Kevins Verhalten hat Ben durchaus richtig gehandelt. Und Kevin hat ja auch nicht wirklich viel gemacht, um das Misstrauen zu entkräftigen. Was erwartet er von Ben?
Die Stimmung im Auto hast du wirklich super beschrieben.
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Auferstehung
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Auch ich hoffe, dass Tanja die Flucht gelingt, und sie schnell zu ihrem Vater kommt, wo der und die "Helden" sie dann beschützen können.
Die Krüger .... ohne Kommentar! -
Dass Andrea zurück fährt, war ja klar.
Wenn sie wie ich mit der Bahn auf ihre Seminarreise gefahren wäre, wäre sie bestimmt schneller in Köln gewesen. Aber so darf sie sich auf der A1 vergnügen, zu der Zeit bestimmt noch Dauerbaustelle von Hamburg bis Bremen. -
ob ich mir da evtl was sparen könnte, wenn ich den Abschluss der Geschichte ins Jahr 2014 lege
Es kommt nicht auch das Jahr des Abschlusses einer Geschichte an, sondern auf den Beginn der Folter. Aber bist du dir sicher, dass du überhaupt einen Folterschein brauchst? Der ist doch nur bei der "freien Folter" erforderlich, bei der Beziehungsfolter (Autor-Leser in diesem Fall, da besteht ja eine Art "Vertrag", den die Leser mit Beginn des Lesens mit dir abschließen) ist die Folter von der Folterscheinpflicht befreit.Gut, also gehe ich aufs Ordnungsamt und alle sehen mich so merkwürdig an
Die Gesichter hätte ich ja nun gerne gesehen.Aber ich denke, Yon-du bist Staatsbeamtin und wenn ich die 10€ an dich entrichte, müsste das in Ordnung gehen, meinst du nicht? Vielleicht könnten wir uns zwecks Bezahlung auf irgendeinem Weihnachtsmarkt treffen-ist ja fast keine Entfernung zwischen Bayern und Schlewig-Holstein!

Das geht auf alle Fälle, Folterscheinpflicht hin oder her, aber pass auf, dass du die Sonnenblende herunterklappst, wenn du durch den Elbtunnel fährst, der hat Videoüberwachung mit Gesichtserkennung, nicht, dass du schon in deren Fahndungscomputer eingespeist wurdest! Oder wir treffen uns halt in der Mitte, wie Schlumpf vorschlug, in Hessen. da könnte ich dann auch gleich die Folterscheinkontrolle bei den Standinhabern durchführen, deren Getränke durchaus als folterscheinpflichtig angesehen werden können. Hier oben bin ich mit den Märkten schon durch.Nein, ich setze jetzt keinen Smiley hier rein, das Thema ist einfach zu ernst.
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Vielleicht hätten sie für Ben doch den Rettungs-Heli rufen sollen, damit er schneller in die Klinik kommt?
Aber wenn jetzt die Schmerztherapie starten kann, ist das ja auch schon eine Erleichterung. Semir bleibt bei ihm, Sarah wartet auf ihn, besser kann es ja gar nicht sein.
Also diese "Ossäre Nadel" ist bei uns im Erste-Hilfe-Kurs nicht angesprochen worde, daran würde ich mich bestimmt auch erinnern, und in meinem Ersthelfer-Päckchen ist auch gar keine Akku-Bohrmaschine enthalten ... -
Danmann
Dammann

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41. Aufgetaucht
Ben saß mit Andrea, Ayda und Susanne in der Teeküche der PAST zusammen. Gemeinsam warteten sie auf Nachrichten. Sie waren von Kim Krüger auf den neuesten Stand der Suche gebracht worden und konnten jetzt nichts anderes tun, als abzuwarten. Sie sahen, wie Bonrath nach seinem Telefonat an der offenen Tür der Teeküche in Richtung Kims Büro vorbeiging und hörten, wie er zu seiner Chefin sagte: „Wir haben ihn.“
Da kam Leben in die Dienststelle. Auf dem Rückweg zu seinem Tisch steckte Bonrath seinen Kopf in die Teeküche. "Der BMW ist in einem der Fischteiche gefunden worden." Andrea schreckte auf. "Und was ist mit Semir?" Aber Bonrath war schon wieder gegangen und nahm jetzt seine Jacke vom Stuhl. Da war aber Ben, der hinter ihm hergelaufen war, schon bei ihm und hielt ihn auf. "Dieter, wo?" - "Na, am kleinen Weg in Nievenheim." - "Und Semir?" - "Das weiß ich nicht, das Bergungsteam ist unterwegs, um den Wagen herauszuziehen, dann werden wir mehr wissen." Andrea war nun auch neben Ben getreten. "Ben, ich will dabei sein." - "Andrea, ich halte das für keine gute Idee. Du solltest hier warten." Ein Blick auf die Ehefrau seines besten Freundes sagte ihm aber, dass dieser Rat nicht zu ihr durchdrang. "Andrea", begann er erneut, gab dann aber auf, "okay, wir fahren hin. Wir fragen Susanne, ob Ayda hier bleiben kann, das sollte ja kein Problem sein." Ben sah zu Susanne rüber, die zustimmend nickte und sich Ayda widmete, um ihr zu erzählen, dass ihre Mutter sie für einen Moment alleine lassen würde. Die Reaktion ihrer Tochter wartete Andrea nicht ab. Sie wusste, dass Ayda hier gut aufgehoben war, und lief mit Ben zu seinem Wagen, um sich in Richtung Nievenheim zu begeben.
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An der Unglücksstelle waren die Bergungskräfte gerade damit beschäftigt, unter Wasser einen Haken an die Abschleppöse des BMW zu befestigen, an dessen Ende ein Stahlseil befestigt war, das anschließend von einem Kranwagen stramm gezogen wurde. Mit einem saugenden, glucksenden Geräusch löste sich der silberne Wagen aus dem Morast und wirbelte schlammige Unterwasserwolken auf. Andrea hielt sich an Ben fest und traute sich kaum zum Geschehen zu gucken, schaffte es aber auch nicht, wegzusehen. Bald hätten sie Gewissheit.
Langsam kam Semirs zweites Wohnzimmer, sein BMW, an die Wasseroberfläche. Die Fahrertür war halb geöffnet, als das Auto nahezu senkrecht am Kran hing. Dann fiel plötzlich ein Arm durch die Öffnung nach draußen. Andrea schrie auf. "NEIN! Semir! ", und fiel in Bens Arm. Dieser war auch zuerst erschrocken, hatte dann aber an der Armbanduhr erkannt, dass es nicht Semir sein konnte. Aber ganz auszuschließen war es nicht, dass sein Freund auch noch im Wagen war. Und wenn nicht, wo war er dann?
Der Wagen lag jetzt auf der Böschung, hinten und an der linken Seite war er arg zerbeult und zerschrammt, die Heckscheibe zerschossen. Zwei Feuerwehrmänner machten sich auf den schweren Weg zum Wagen. Sie mussten die Fahrertür mit Gewalt aufbrechen, um Lothar Dammann herauszuziehen, ein Anblick, der allen Anwesenden den Atem stocken ließ. Selbst auf dem Rasen hätte man in dem Moment die sprichwörtliche Stecknadel zu Boden fallen hören können.
Andrea wurde von Ben zu Boden gelassen, sie konnte nicht länger stehen, Ben hockte sich vor sie hin und sagte leise: "Er ist nicht in dem Auto, Andrea." – „Aber wo ist er dann, Ben? Er steigt doch nicht aus und lässt seinen Kollegen im Auto ertrinken.“ – „Semir ist nicht freiwillig in den Teich gefahren“, meinte Ben leise und ließ seinen Blick über den verbeulten BMW gleiten.
Die Feuerwehr fand noch Semirs Handy und seine Waffe im BMW und übergab sie einem uniformierten Polizisten. Ben und Andrea machten sich langsam auf den Rückweg zur PAST.***
Vom anderen Ufer aus, griff Uwe Kurz zu seinem Handy, um Werner Beyer anzurufen.
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Genau (lass Waffen sprechen
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Stunde der Wahrheit ist falsch, zumindest habe ich eine andere Folge gemeint
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Tipp?
zwischendurch:
"Ich rede mal mit ihm!"