Es ist die letzte Heinz Dietz-Folge für dieses Jahr und schafft er es wohl auf einem guten Level zu bleiben? Meine Antwort darauf: Ja, aber es kostet mal wieder in unnötigen Bereichen.
Der Einstieg in die Folge war okay, schöne Action bei der Autobahn mit wunderbarer Kameraführung. Sehr gut, gefällt mir! Die Folge braucht eine gewisse Zeit um richtig aktiv zu werden, liegt auch daran, dass auch nicht viel Sonderbares passiert. Die Grundidee der Story ist nicht schlecht( Pensionisten die früher Geheimagenten waren gab es noch nicht) und so gibt es natürlich am Schluss die in oder andere Wendung mit der man nicht unbedingt gerechnet hätte. Die Beteiligten machten ihre Sache gut, vor allem David C. Brunners spielt seine Rolle überzeugend. Die Rolle der Elena Stiller wurde gut gespielt, allerdings stehe ich nur bei einer Szene, die bereits erwähnt wurde, auf dem Kriegsfuß. Da ballert diese Frau einfach auf Martin Köster, warum?!!! Wieso nicht lieber ein aggressives Verhalten aufweisen und gegen das Auto schlagen usw.? Muss man Wut (völlig egal welche Rolle) mit einer Schusswaffe deklarieren? Die Szene war wohl das schlechteste was die Folge zu bieten hatte. Auch bei den Emotionen ging noch etwas mehr rauszuholen.
Auch der Filter war heute ein bisschen zu viel des Guten. Lieber wieder auf seinen Filter umsteigen, der auch bei „Ohne Gewissen“ zu sehen war, denn der war perfekt. Die Musik war in Ordnung, der Track wo Alex und Semir den Schergen verfolgen war super! Die Action ungewohnt richtig stark, Anfangs- und Endstunt kann man nur loben. Die Explosion in der Mitte war auch super und passte völlig ins Schema.
Alex und Semir sind nun auch ein besseres Team. Schön auch, dass Andrea am Schluss zu sehen war, die ja nächste Woche auch wiederzusehen sein wird ![]()
Letztendlich bleibt für diese Folge doch eher 8 Punkte, auch wenn sie theoretisch mehr zu bieten hat als sein Vorgänger. Aber 8 Punkte heißt nicht zwingend schlecht, sondern es sind wirklich positive 8 Punkte, aber die bereits angesprochene Szene mit Köster und Stiller ging mir doch bisschen mehr auf den Sack, was nicht hätte passieren sollen.