Das Jahr 2015 und die Cobra glänzt stärker denn je!
Es ist wirklich eine hammermäßige Staffel gewesen, bei der es aus meiner Sicht nur eine Sache zum Kritisieren gibt, aber dazu später mehr…
Für mich steht klar fest, dass „Tag der Abrechnung“ die beste Folge in dieser Staffel war, aber das heißt nicht, dass Folgen wie „Ausgelöscht(1)“ und „Angst“ sich verstecken müssen, denn diese sind beide großartig gewesen. Vor allem in „Ausgelöscht(1)“ ist es einfach toll wie man es geschafft hat eine grandiose Story und dann das Ende von Bonrath zu kombinieren. Franco kann es einfach und gehört deswegen zu den besten Cobra 11-Regessieuren. Da kann man sagen was man will. „Angst“ glänzt vor allem durch die starke düstere Atmosphäre in Kombination mit einer neuen Story und der Einbindung des Past-Teams. In dieser Staffel hatte wirklich jeder Nebencharakter mehr als genug Auftritte und vor allem Susanne war wieder öfters dabei.
Im Rangking findet sich dann „Ausgelöscht(2)“ wieder die insbesondere am Anfang sehr stark ist. Die Rückblende zu „Ausgelöscht(1)“, dann die tolle und emotionale Beerdigung bis hin zu der Duschszene mit Jenny und Alex. Danach baut die Folge leicht ab und die Spannung kann nicht unbedingt wie im ersten Teil mithalten, was zwar nicht sonderlich schlimm ist, aber es ging mehr. Trotzdem ist es in Summe eine starke Folge.
„Wo ist Semir“? – Verflucht Ralf Ruland warum dieser Episodentitel? Es ist zwar in meinen Augen ein blöder Titel, aber Ralph Polinski hat sein Debüt hier gut über die Bühne gebracht. In dieser Episode wird erstmalig Isabel stärker in den Fall miteingebunden als sonst. Insgesamt eine mehr als gelungene Sache und sehe ich gleich stark wie auf dem Niveau von „Ausgelöscht(2)“ wenn nicht sogar etwas besser.
„Spiel mit dem Feuer“ – Seit langem kommt Susanne wieder zum Einsatz und die Einbindung in den Fall war gut. Das hier bisschen Zufall im Spiel ist, ist nicht so schlimm…es ist halt Cobra. Für mich ist diese Episode emotional, actionreich und vor allem hat sie eine tolle Geschichte zu bieten.
„Goal“ – Eine weitere Folge von Franco, die ausnahmsweise nicht mehr über den zweiten Handlungsstrang erzählt, was nicht unbedingt falsch , aber auch nicht unbedingt richtig ist. Das in dieser Episode seit langem wieder einmal ein normaler Fall dargestellt wird ist gut, aber es haben halt die Erwähnung über die letzten Ereignisse gefehlt. Trotzdem war die Story und Umsetzung gut und somit ist „Goal“ rundum eine gute Folge.
Am Schluss findet sich „Das letzte Rennen“ wieder zu dem eigentlich alles gesagt worden ist. Hier hat insbesondere die Autobahn gefehlt, die wirklich leicht zum Einbinden gewesen wäre, aber man hat hier einfach einen Drehort gehabt der außergewöhnlich war.
Kritikpunkt in dieser Staffel bleibt für mich einfach nur die Tatsache, dass die Autobahn dringend wieder stärker miteingebunden werden muss, denn es ist und bleibt der Bestandteil der Serie und man kann nicht auf sie verzichten. Es ist doch nicht so schwer den Anfang und das Ende auf der FTL zu drehen. Jede mögliche Geldübergabe oder sonst dergleichen kann man ja auf den 0815 Parkplatz der FTL drehen und schon hat die Autobahn wieder einen stärken Bezug, ist nicht besonders schwer, aber man muss ja nur darauf kommen. Also hoffe ich, dass die Herbststaffel wieder mindestens genauso viel Autobahn hat, wie in der letzten Herbststaffel.
Ansonsten darf es so weitergehen wie bisher! 