[E349] Spoiler: "Feuerprobe"

    • Spoiler

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Neu

      Solide, kurzweilig, interessant. Das beschreibt "Feuerprobe" im Grunde ganz gut. Es ist eine der typischen 8-Punkte-Folgen, nicht mehr, nicht weniger, bei denen Humor, Action, Spannung und Geschichte auf einem guten, aber nicht herausragenden Level sind. Vor allem ging die Folge jedenfalls meinem Empfinden nach sehr schnell vorüber, unnötige Längen gibt es nicht. Allerdings merkt man der Folge den üblichen Tozza-Touch nicht so stark an wie "Endstation". Das macht sie nicht schlechter, aber wenn man die Regiebesetzung nicht kennt, verwechselbarer. Meine Befürchtung, man könnte hier zu stark "Operation Midas" kopieren, ist glücklicherweise unbegründet geblieben. Die sehr gelungen eingebrachte Anspielung auf eine der besten Cobra-Folgen aller Zeiten, den legendären Klassiker "Der neue Partner" - sogar mit Erwähnung des Hundes - hat mich natürlich besonders gefreut und es sind diese kleinen Details, die nicht nur in dieser Folge zeigen, dass die Kritik, die vor allem die Episoden von 2017 und Frühjahr 2018 betraf, durchaus angekommen ist. Was den Humor und die Geschichten angeht, ist man jedenfalls in dieser Staffel wieder deutlich besser geworden. Zwar geht es zumindest mehr oder weniger mal wieder um eine Wunderwaffe, die ist aber für den Zuschauer in diesem Fall deutlich "greifbarer" und interessanter als das 100. Ding, das mit einem Schuss drei Helikopter gleichzeitig abschießen kann oder Köln verstrahlt.

      Ich kann mich allerdings noch nicht so richtig damit anfreunden, dass Finn und Dana jetzt endgültig zur späten Nachfolge von Hotte und Dieter werden, der Vergleich hinkt nicht nur, der kippt um. Trotz steigender Reife brauche ich Dana nicht dauerhaft in der PAST und ich hoffe sehr, dass Gizem Emre bald kürzer treten will und Dana woanders hin versetzt wird. Dieses Vater-Tochter-Geplänkel ist mal ganz nett und amüsant, aber auf Dauer wird es sicherlich nerven. Natürlich hilft es Lion Wascyzk, der jetzt viel besser in Szene gesetzt wird, aber dafür gibt es noch Jenny und das hätte für mich auch den deutlich größeren Reiz.

      Kurzum: Eine Folge, die man sich immer mal wieder ansehen kann, die größtenteils erreicht, was sie erreichen will, aber weder besonders positiv noch besonders negativ aus der Masse von 350 Episoden hervorsticht. 8/10.