[E341] Hetzjagd auf Semir

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    • [E341] Hetzjagd auf Semir

      Ging ja schon rasant los. Was war dieser Winter für ein Stinkstiefel und das ist noch nett ausgedrückt. Da war Semir wohl mal zur falschen Zeit am falschen Ort.

      Für mich war das Zusammenspiel heute zwischen Semir und Paul erste Sahne. Sein Partner lässt ihn nicht im Stich und auch die PAST-Familie steht hinter ihm. Sehr gut gemacht.

      Der interne Ermittler Jansen gefiel mir. Er hat zunächst so getan, als würde er alles verstehen und zeigte sich auch sehr väterlich. Er hat Semir ganz schön in die Enge getrieben. Natürlich war es klar, dass Semirs Unschuld bewiesen wird und dennoch war es spannend. Allerdings gab es so ein paar Ungereimtheiten für mich.

      • Wie konnte Semir sich an dem Tankwagen klammern? Der war ja nicht gerade langsam.
      • Als man Semir auf der Wache verhaftete, hatte er seine normale Kleidung an aber auf der Fahrt ins Gefängnis bereits die Gefängniskleidung.
      • Woher kannte Semir die Adresse von Winter?
      • Wenn Jansen doch so ehrgeizig ist, wieso wurde Paul dann nicht überwacht?
      Dennoch war es eine sehr schöne Folge, die nicht vor Humor strotzt, wie man es von Polanski gewohnt ist. Solide, ernst und spannend erzählt.
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      Der Welt gehen die Genies aus,
      Einstein ist tot
      Beethoven wurde taub
      und ich fühle mich auch nicht gut. :D :D
    • Also mit der aktuellen Staffel kann ich bis jetzt ganz gut leben, die Folge heute war auch wieder ganz sehenswert ohne negative Aspekte.
      Ich kreide aber (wie schon letzte Woche) die immernoch andauernde Abwesenheit von Jenny an, jetzt ist sie ja wieder offiziell dabei aber tritt immernoch nicht in Erscheinung: sehr schade.

      Gerade die Anfangsszenen aus der anschließenden Ben-Episode lassen mich aber nichts desto trotz an die alten Zeiten zurück denken, in denen man merkte, dass die Coos auch abseits der Kamera befreundet waren.
      Ach, warum kann RTL Tom Beck nich mal für eine Episode zurück gewinnen?!
    • Ich habe selten meine Meinungen kundgetan (insbesondere in der letzten Zeit), aber ich werde das jetzt wieder öfters tun und dies auch in den restlichen Meinungsbeiträgen ergänzen.

      Um es kurz zu halten: Ein Buch, welches eigentlich sehr ernst ist und per se auch nicht schlecht wäre hat einfach Ralph Polinski bekommen, der jetzt in der letzten Zeit sehr schwach geworden ist und leider den Sprung vermasselt.

      Ich möchte ihn nicht wieder komplett zerlegen, aber er ist doch schwach. Definitiv besser als seine schlechten Folgen im letzten Jahr (Frühjahr 17 war okay, bis auf "Summer und Sharky"). Polinski kann halt keine Spannung und Intensität aufbauen: Das fehlt hier heute. Das Drehbuch wird einfach runtergelesen und mich hat auf der emotionalen Ebene gar nichts berührt. Es sind Szenen wie als Semir verhaftet wird...Es sind Szenen als Paul die Waffe auf Semir richtet usw...Dann ging einfach mehr.

      Gravierend auch noch die Szene im Verhörraum mit der Kameraführung, das war nichts. Die Transporterszene war auch so ein bisschen was von Pseudospannung, also ja...hat mich nicht gepackt. Andrea hat auch gefehlt...dafür ist sie ja nächste Woche am Start.

      Positiv ist natürlich der Autobahnbezug als auch die Action: Hier war alles solide und im grünen Bereich, aber auch die Szenen zwischen Paul und Semir waren okay. Das Gespräch in der Nacht mit Semir hatte sogar ein bisschen was aus der guten alten Tom-Zeit.

      Das Ende, leider zu schnell, war okay umgesetzt.

      Auch wenn Polinski jetzt kein guter Regisseur ist (und damals wurde Heinz Dietz noch zerlegt, obwohl sich der später mehr Mühe gegeben hat) schafft die Folge wenigstens den Durchschnitt und ist immer noch besser als die Comedyfolgen die in den letzter Zeit gelaufen sind. Lieber das als Bauchschmerzen, weil eine Actionserie "The Big Bang Theory" nachmachen will...
      "Mit Alex Brandt werden wir die Cobra ein weiteres Mal neu definieren - Alex Brandt ist ein toller Charakter mit Ecken und Kanten".
    • Zum zweiten Mal gesehen, zum zweiten Mal hat mich die Folge zu wenig gepackt. Es lag definitiv nicht am Drehbuch, sondern am Regisseur. Sorry, aber Ralph Polinski, Go Home.

      6 Punkte klingt nach sehr wenig, das Punktesystem sehe ich nicht mehr als aussagekräftig an, denn es war ja deutlich besser als die meisten Paul-Folgen von Polinski (Ausnahmen sind für mich lediglich Zahltag und Gefangen), die Folge hat keine Längen, wie es in letzter Zeit zu häufig der Fall war, die Darsteller alle grundsolide (die Stelle mit den Kopftuchmädchen, klasse rübergebracht, Winter hat einen guten Job gemacht), den Humor fand ich auch gut platziert, das Ende bringt ein aktuelles Thema und die Härte kam nicht so softkrimimäßig rüber.
      Es fehlt dann leider nur an vier wichtigen Punkten:
      - Action (verkraftbar, wenn man von einer Folge im Stil von Familienfest ausgeht, dem war hier nicht so)
      - Dramatik
      - Emotionen
      - Spannung

      Polinski hat das Drehbuch wirklich einfach Szene für Szene abgedreht ohne Blick für Hochwertigkeit, als wenn er gerade den Abwasch macht, ganz automatisch und routiniert, Teller für Teller. Nichts rausgeholt aus Szenen wie dem Gespräch zwischen Semir und Paul in der Nacht oder der Szene, als Paul Semir den Kollegen ausliefert. Nichts lässt hier den Polinski aus „Wo ist Semir?“, „Gestohlenes Leben“ oder „Die Kämpferin“ erkennen. Wo kann man hier mitfiebern? Auch die Lösung, wie Karmann am Leben bleibt, ist letztendlich Blödsinn. Der Laster explodiert einfach ein paar Sekunden später, obwohl das in 340 Folgen vorher kaum bis nie so vorkam, gerade wenn es um die Bösen ging.

      Zur Akte R. Polinski: Lieber bei den Comedyfolgen bleiben? Gegenvorschlag: Das Filmgenre wechseln und das C11-Team verlassen.

      Aber auf das Soundtrack-Album freue ich mich, denn da war ein guter Track dabei, als Semir durch die Stadt läuft und schließlich sich mit Paul trifft.

      Es gibt 7 Punkte, 5 vor 12 war trotz mehr Comedy besser, mit dem zerknirschten Hinweis, dass es sicher keine 7 Punkte wären, wäre selbiges Produkt im Frühling 2015 über den Bildschirm geflimmert.
      „Hetzjagd auf Semir“ in der Paul-Ära ist wie „Space“ in der Alex-Ära. Blass, aber zu verkraften.
    • Mir ging es ein wenig wie den anderen. Eine solide Folge, durchaus spannend, nur wenig gut platzierte Comedy-ich fand die Szene mit der Mutter und dem Kind ebenfalls super, aber es hat irgendetwas gefehlt.
      Dabei haben Semir und Paul wirklich gut gespielt, gerade Erdogan liebe ich ja in den hoch emotionalen Szenen-das kann er nämlich richtig gut, aber der besagte Funke wollte einfach nicht überspringen und ich kann gar nicht sagen warum das so war. Ich bin in dieser Staffel , die bisher ja super ist, sofort bereit mich fesseln zu lassen und habe mich wirklich wieder auf den Donnerstagabend gefreut. Ich wurde auch nicht richtig enttäuscht, denn das Drehbuch war super, alle Schauspieler haben überzeugend agiert, es gab beklemmende Szenen-gerade als Semir sich mit dem geklauten Apfel frierend auf der Parkbank nieder lässt, aber irgendetwas hat gefehlt.
      Ich dachte erst das liegt an mir, aber anscheinend ging es anderen Zuschauern ja ebenso.
      Dennoch hat mir erneut gut gefallen wie das Team der Past zusammen hält und muss ehrlich gestehen-mir fehlten weder Jenny noch Finn noch Dana und der interne Ermittler hat so gut gespielt, dass ich richtige Aversionen gegen den Typen entwickelt habe. Die nonverbale Konversation zwischen Kim und Susanne, die wie in alten Zeiten einfach zu Semir halten und nicht in Frage stellen, dass er unschuldig ist-doch das war richtig gut.
      Der Bezug zur Autobahn war gegeben und die düstere Stimmung auf der Flucht und der verzweifelte Versuch von Semir seine Unschuld zu beweisen, waren okay dargestellt.
      Ich war auch überrascht als ein erwachsen gewordener Paul seine Waffe auf Semir gerichtet hat-das hätte ich in diesem Moment nicht erwartet, nur das letzte Quentchen Emotion hat mir eben gefehlt.
      Es ist gut ausgegangen, der Fall wurde komplett aufgeklärt und Semir rein gewaschen, vor Andrea verheimlicht er natürlich am Telefon was los war-das war wieder so ein typischer "Semirzug", er durfte also in dieser Folge schon seine Rolle spielen, die für ihn ja nach all den Jahren wie eine zweite Haut sein muss.
      Prinzipiell war ja alles gut, aber auch ich frage mich, was ein anderer Regisseur aus dieser Folge raus geholt hätte.
      Dennoch war das ein Fernsehabend nach meinem Geschmack und als dann im Anschluss "Das Ende der Welt" lief, war das kein Absturz. Aber in dieser alten Folge kamen einfach die Emotionen mehr rüber, auch wenn man sie schon gefühlt hundert Mal gesehen hat und da ja auch viele alberne Szenen rund um Sturmi drin sind.
      Jetzt habe ich aber schon ein wenig in die Spoilerthreads gekuckt und freue mich sehr auf den kommenden Donnerstag.