Staffelfazit Herbst 2017

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    • Staffelfazit Herbst 2017

      Welche Folge der Herbststaffel '17 fandest du am besten? 30

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      Hier könnt ihr für die Folge abstimmen, die euch am besten gefallen hat.
    • Eine Staffel, zu der man nicht allzu viele Worte zu verlieren braucht, weil sie sie nicht verdient.
      Schon traurig, dass Zavelberg der Einzige zu sein scheint, dem man noch Respekt entgegenbringen kann.
      Was das EAS-Paket angeht - keine weiteren Anmerkungen.
      Zum Rest...
      ... ist eigentlich auch alles gesagt. Bis auf 324 und 330 werde ich keine Folge dieser Staffel nochmal ansehen.
      Entweder versaut man es sich durch teilweise richtig ärgerliche Comedy (Alles aus Liebe und vor allem Halloween), dämliche Experimente (Road Trip), durch Unglaubwürdigkeit in der Erzählweise (Unter Brüdern), langatmige Drehbücher mit zu wenig Inhalt (Freier Fall, Blut und Wasser) oder man traut sich nicht, mal mehr Drama einzubauen (Preis der Freundschaft).

      Was Katrin Heß angeht, so ist das wohl der undankbarste Serienausstieg, den die Cobra je gebracht hat. Tozza verschwendet sein Talent (Gerade mal 50 Folgen liegen zwischen seinem besten und schlechtesten Pilotfilm. 50!) für Dünnschiss, Polinski macht entweder gerade ne schwere Krise durch oder man hat nen Namensvetter von dem Typen verpflichtet, der 2015 zeigte, wie perfekt Ernst und Leichtigkeit zusammenpassen und Sebastian Ko könnte sicher, wenn man ihm was Ordentliches zum Verfilmen geben würde. Schlussendlich haben hier aber fast alle Zeugs unterhalb der Menschenwürde abgeliefert, wobei die größte Enttäuschung wohl Erdogan Atalay selbst ist. Als wir vor gut einem Jahr eine bewundernswerte Person in Religion vorstellen sollten, ist mir niemand anderes eingefallen, bewundern ist eben nicht so meins. Das würde ich jetzt niemals in Erwägung ziehen. Atalay gehört mit Jauch und Bohlen zu den wichtigsten Zugpferden von RTL, aber letztere haben sich nicht ansatzweise so selbst verraten wie er im EAS-Paket (klingt wie ne Krankheit...) Unfassbar, wie geldgierig ein Mensch sein kann.

      Aber wie gesagt, man wird 2018 trotz aller Kritik daran anknüpfen, einen Vorgeschmack haben wir ja schon bekommen und ich verlasse das fast versunkene Schiff lieber vorher mit einer wirklich gelungenen letzten Folge.

      1. 330 Überleben 9/10
      2. 324 Die verlorenen Kinder 8,5/10
      3. 320 Verschleppt 8/10
      4. 329 Blut und Wasser 6,5/10
      5. 319 Preis der Freundschaft 6/10
      6. 328 Freier Fall 5,5/10
      7. 323 Halloween 4/10
      8. 326 Unter Brüdern 4/10
      9. 321 Road Trip 2/10
      10. 325 Alles aus Liebe 1,5/10
      11. 322 König von Ahjada 0/10
      12. 318 Jenseits von Eden 0/10
      13. 327 Scheissfolge 0/10

      55/130 P. (42,31%, letzter Platz, Schulnote: 5)

      Und RTL, falls ihr, weil die Autobahn eh schnuppe geworden ist, einen neuen Serientitel braucht, gibt’s einen von mir gratis: Der Geist und der Clown.

      Alles passiert, wie es passieren muss...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Eye ()

    • Reihenfolge:
      Unterhalb findet ihr die Reihenfolge der Folge der vergangenen Staffel - nach Anzahl der Punkte - aus meiner Sicht:
      1. Überleben (9 von 10 Punkten)
      2. ‎Preis der Freundschaft (8/10)
      3. ‎Die verlorenen Kinder (8/10)
      4. ‎Eltern undercover (8/10)
      5. ‎Freier Fall (7/10)
      6. ‎Blut und Wasser (5/10)
      7. ‎Halloween (4/10)
      8. ‎Alles aus Liebe (3/10)
      9. ‎Unter Brüdern (3/10)
      10. ‎Road Trip (2/10)
      11. ‎Der König von Ahjada (1/10)
      12. ‎Ein Scheißtag (0/10)
      13. ‎Jenseits von Eden (0/10)
      Fazit:
      Die Staffel erreicht bei mir - nach Zahlen - insgesamt 4 von 10 Punkten. Wenn ich mich an zurückliegende Staffeln erinnere, dann gehört diese hier auf den letzten Platz.

      Kurze Erklärungen:
      Ich versuche jetzt meine Meinung in kurzen Sätzen zu schildern:

      Jenseits von Eden (0/10):
      Diese Folge war die reinste Katastrophe! Die Story war beschissen, die Figuren war schrecklich (dazu zählen auch viele Hauptdarsteller, u. a. Dana | beste Figur war immerhin Timo) und nicht mal die Hochzeit war ansehnlich.

      Preis der Freundschaft (8/10):
      Der Fall war interessant und auch die Stunts wurden unterhaltsam und spektakulär dargestellt (ein Dank an die Kameraführung). Kritikpunkte sind die Unmengen an Straftaten von Paul und Semir und die grauenhafte Rolle/Schauspielleistung von Marcel Glauche.

      Eltern undercover (8/10):
      Die Story war in Ordnung, dafür war das Zusammenspiel zwischen Paul und Jenny recht gut. Beim Ende (Container-Explosion) musste ich an die Folge Atemlose Liebe denken, da wo es die Schießerei gab und im Hintergrund Duran Duran lief. Gestört hat mich die Einlage, wo Paul und Jenny mehrere Donuts drehen.

      Road Trip (2/10):
      Positiv waren nur der Einblick in Pauls Familie und die Rolle des Klaus Renner, mehr nicht! Genervt war ich von diesen Hünen und von Pauls Schwester.

      Der König von Ahjada (1/10):
      Alles schlecht, das einzig Positive war Klaus Renner und die Tatsache, dass die PAST mit einbezogen wurde.

      Halloween (4/10):
      Mal was anderes, aber allein die Story war mir zu blöd. Der Anfang mit den Ketchup-Zombies (oder ähnlich) war wohl das Allerdümmste daran! Hartmut hat mir gefallen, auch wenn er den "Geisterjäger" gespielt hat. Die Verfolgung in den Gassen recht gut inszeniert, aber unpassend.

      Die verlorenen Kinder (8/10):
      Allein das Ermittlerduo Gerkhan - Krüger hat mir auf Anhieb gefallen! Die Story war gut, aber man hätte mehr daraus machen können. Unnötig fand ich, dass Semirs Schützling (?) ein Sohn der Lahns sein musste.

      Alles aus Liebe (3/10):
      Die Story allein war schlecht, dann diese Tabea und dann das ganze Drumherum mit Pferd etc. Pauls Stunt am Ende fand ich dennoch anschaulich.

      Unter Brüdern (3/10):
      Auf einmal wurde aus Kemal eine ganz neue Rolle, was mir überhaupt nicht zusagte. Der Fall war naja und dann Kemal... wie er sich einfach die Panzerfaust greift und den Verbrecher in die Luft jagt - grauenvoll.

      Oh, ich hatte ja ganz vergessen, dass es Notwehr war. (*hust*)

      Ein Scheißtag (0/10):
      Nichts weiter als albern.


      Freier Fall (7/10):
      Die Story war nicht der Brüller, dafür waren die Stunts gut inszeniert und auch die Emotionen zu Beginn (Semir - Dana) waren klasse. Dana hat über die ganze Folge hinweg überzeugt - im Gegensatz zu Jenseits von Eden. Man ging auch mit der gewissen Ernsthaftigkeit an die Sache ran.


      Blut und Wasser (5/10):
      Die Story war nicht überragend, dafür aber in Ordnung. Tiefpunkt der Folge war der Ausstieg von Katrin Heß, der derartig schlecht war und mehr oder weniger gar nicht stattfand - deshalb auch hoher Punktverlust


      Überleben (9/10):
      Die Folge hat mich wirklich überzeugt: Der Orkan war recht gut dargestellt, auch die Location, der Bunker, war passend. Semir und Paul wurden beide mal schwerer verletzt, was auch positiv zu betrachten ist, wenn sie mal mehr als einen Streifschuss und ein paar Schürfwunden abbekommen. Auch Finn und Krüger haben mir gefallen. Unnötig fand ich den Praktikanten, der Unfall zu Beginn war überhaupt nicht nachvollziehbar und Semir konnte viel länger mit seiner Wunde als Paul mit dessen überleben - das ist fragwürdig.


      Wort zum Schluss:
      Auch Folgen wie Überleben, Preis der Freundschaft und Die verlorenen Kinder können das Desaster der Herbststaffel '17 nicht verhindern.
    • Meine Reihenfolge: (Die Plätze 1-6 wechseln manchmal etwas.)

      1. Überleben
      2. Eltern undercover
      3. Freier Fall
      4 .Blut und Wasser
      5. Preis der Freundschaft
      6. Verlorene Kinder
      7. Halloween
      8. Road Trip
      9. Unter Brüdern
      10. Alles Aus Liebe
      11. Ein Scheißtag
      12. Der König von Ahjada (ist manchmal auf Platz 11)
      13. Jenseits von Eden (Ich mag einfach nix mit DDR es ist wie es ist. Auch so Filme, die da spielen schalte ich nicht ein. Irgendwie nicht so mein Thema.)

      Nach Noten gebe ich dien ersten 6 Folgen ne 2, dann gehts weiter mit drei Mal Note 3, dann zwei Mal 3 Minus, und einmal 4 und die letzte ne dicke 6 weil das war einfach echt gar nichts dieser Pilotfilm nee danke da war FKK Alarm für Semir echt besser. Dennoch wünsche ich mir eher wieder nen Staffelstart wie "Die Chefin" vom Herbst 2016. *träum*

      Die ersten 6 Plätze waren alles echt gute Folgen. Der Rest war von nicht schlecht bis keine Ahnung was das sein sollte.
      Ich fand die Staffel okay und kaufe mir auch die DVD davon im Januar und überspringe einfach die erste Folge.

      Und was Jenny angeht: Ich jammere ihr nicht hinter her. Sie kam einfach und ging einfach was solls. Seit 19 Jahren schau ich nun schon zu und 13 davon war sie nicht dabei also ist das ehrlich gesagt alles halb so wild für mich. Ob sie je wiederkommt ist mir total egal. Macht eh keinen riesen Unterschied mehr.

      Und Dana hat bei Paul so hohe Chancen als wenn das Hubble -Teleskop im Zentrum eines schwarzen Loches ein kleines Männchen entdeckt dass mit einer Taschenlampe nach einer durchgebrannten Sicherung sucht.


      Ich schaue so lange weiter bis Semir geht denn der ist einfach sehr wichtig für die Serie. Wenn er mal eine Folge nicht dabei ist bricht auch nicht gleich die Welt für mich zusammen. Aber ich bin froh dass er noch lange dabei bleibt.

      Bis zur Frühlingsstaffel dann.
    • Wir wussten alle, dass es eine schlechte Staffel wird als RTL die Ankündigung der Herbststaffel 2017 präsentiert hat. Comedy, Genre-Mix, scheiß auf alles was wir erreicht haben usw. Genau das! Genau das, ist der neue Stil von RTL. Die Cobra ausschlachten, weil man keine Ahnung hat wohin man geht und lieber auf billig Niveau setzen möchte, aber keine Sorge: Ihr bekommt alles zurück!

      Ein weiterer negativer Aspekt ist vor allem die Tatsache, dass Katrin Heß gegangen ist. Während sie am Anfang noch nicht so wirklich präsent war wurde das spätestens seit Frühjahr 2013 kontinuierlich verbessert. Alleine die Geschichte rund um Bonrath's Tod und ihrer Entwicklung war spannend mitanzusehen. Ja, Jenny Dorn war wunderbar und wird immer ein Teil der Cobra bleiben, aber ich hoffe, dass sie eines Tages ihren Weg zurückfindet nachdem man das ganze Format vielleicht wieder geändert hat. Bis heute ist es mir unklar weshalb sie die Serie verlassen hat und vor allem so schwach und lasch. So einen Ausstieg hat sie nicht verdient! Ich würde sie wirklich feiern, wenn sie öffentlich macht, dass die aktuelle Richtung von RTL einer ihrer Gründe war weshalb sie gegangen ist. Des Weiteren verliert die Cobra auch wegen Katrin sicherlich einige Zuschauer, aber das interessiert eh keinen, denn das einzige was zählt ist erbärmliche Comedy, Leichtigkeit und Clown-Atalay, der tatsächlich noch Tom Beck übertroffen hat. Frechheit!
      Nichtsdestotrotz bedanke ich mich an Katrin Heß für tolle sieben Jahre und wünsche ihr für die Zukunft ganz viel Erfolg.

      Ferner möchte ich noch ins Treffen führen, dass das Budget extrem nachgelassen hat. Leute, was ist passiert? Ich habe schon einmal bessere Stunts gesehen und auch die Settings waren wesentlich interessanter in einigen Folgen. Warum wird da gespart? Warum muss man 13 Folgen am Stück drehen, wovon du mehr als die HÄLFTE VERGESSEN KANNST. Warum?! Ups...Kann mir eh keiner erklären, just emotions.
      Die Darsteller tauchen noch kaum auf und werden gänzlich weggelassen bis auf Susanne oder Kim, vielleicht.


      Alle Handlungsstränge sind nun offiziell über Board geworfen worden und nun frage ich mich ernsthaft: Was soll jetzt kommen? Ich will kein Retro-Cobra 11 sehen, sondern ein modernes Cobra 11 wie man es unter Tom Beck-Zeiten (Herbst 13) geschaffen hat. Bitte geht doch zurück zur Ernsthaftigkeit, interessanten Geschichten und Handlungssträngen in Kombination mit grandioser Action und Comedy. Mehr verlangt doch der Zuschauer und der Fan nicht. Aufwachen bitte!!!!

      Zusätzlich lässt sich feststellen, dass die Autobahn irgendwie vom Mars verschluckt wurde, da die Fälle nichts mehr mit der Autobahn zu tun haben. Serientitel umbennen wäre doch sinnvoll oder ist sinkt das dann die Einnahmen, die ihr benötigt, um uns weiter Schrott zu zeigen? :)

      Erdogan Atalay war auch schon einmal besser drauf. Schade, dass er sich so von RTL benutzen lässt, um das Format am leben zu erhalten. Pure Frechheit was uns in Jenseits auf Eden, Ahjada und Scheißtag von ihm gezeigt wurde.

      Mein Lob geht übrigens an Daniel, denn er ist wirklich einer der wenigen Personen, die wirklich noch eine Ernsthaftigkeit in den Folgen besitzen. Ich weiß, dass einige von euch mit dem Charakter nichts anfangen können, aber er hat wirklich noch nichts dummes getan oder ähnliches im Vergleich zu Ben Jäger bzw Tom Beck. Daniel, bitte weiterhin brav und ernst bleiben, was man von deinem Partner nicht sagen kann ;)

      Nik und Jaro sind übrigens auch noch jene Leute, die noch eine wunderbare Arbeit leisten. "Überleben" glänzt auch durch ein kleines "Best Of" von diesen beiden Menschen :thumbup: .

      Im Hinblick auf die Folgen lässt sich hier eine genaue und adäquate Reihenfolgen bilden:

      1) Freier Fall
      2) Überleben
      3) Blut und Wasser
      4) Preis der Freundschaft
      5) Eltern Undercover
      6) Die verlorenen Kinder
      7) Road Trip
      8.)Halloween

      Alle anderen Folgen brauche ich nicht kommentieren, da sie einfach für mich keinen Wert besitzen, um sie irgendwie zu kommentieren. Einzige Ausnahme wäre vielleicht noch "Unter Brüdern", aber selbst die ist mir schon an der Schmerzgrenze.

      Kurze Worte zu meiner Reihenfolge:

      "Freier Fall" ist neben dem "B-Team" die beste Folge im Jahr 2017, da sie für mich einfach alles richtig macht. DIe Geschichte rund um Dana ist gelungen und Frau Emre kann mich einmal nach ihrer Einstiegsfolge überzeugen. Zavelberg legt mit seinem besonderen Look und seiner Umsetzung eine Schippe drauf. So gefällt mir das!

      "Überleben und "Blut und Wasser" sind zwei tolle Folgen, die sich nichtsdestotrotz ein wenig von ihrer Machart unterschieden. "Überleben" bietet im Grunde genommen nichts neues, aber wird von Zavelberg wieder einmal gut umgesetzt. Außerdem gefällt mir das "Best Of" von Nik und Jaro einfach, da die beiden einfach jede Folge grandios vertonen können. "Blut und Wasser" ist für Nico's Verhältnisse gut, aber entspricht meiner Meinung nach nicht unbedingt seinem Stil. Die Flashbacks hätte man kürzen können, denn irgendwann war es doch zu viel und auch Freundlieb hätte an manchen Stellen mit dem Soundtrack mehr Gas geben können.

      Preis der Freundschaft ist im Grunde genommen "Freunde fürs Leben für Arme", denn so hat es sich angefühlt. Die Umsetzung war okay, aber die letzten 10 Minuten waren nicht unbedingt der RENNER, aber trotzdem hat man mit Dramatik und Emotionen halbwegs punkten können.

      "Eltern Undercover" glänzt vor allem durch die Geschichte rund um Jenny und Paul. Die Folge kann man sich gerne wieder anschauen.

      "Die verlorenen Kinder" hat seit langer Zeit das Team-Up zwischen Semir und Kim und es funktioniert wunderbar. Die Geschichte ist okay, aber hätte einfach an manchen Eckten spannender sein sollen und einige Überraschungen bieten können. Nichtsdestotrotz kannst du der Folge nichts vorwerfen, denn ansehbar ist sie.

      "Road Trip" wird sicherlich viele Leute verwundern, aber die seriöse Umsetzung von Sebastion Ko und die dazugehörige Bildsprache macht die Folge einfach zu einer soliden Episode. Sie ist sicherlich nichts besonderes, aber Ko gibt zumindest sein Bestes und das gelingt ihm auch, meiner Meinung nach. Besonders gut gefallen hat mir der Sprung von der Brücke, aber auch einige andere Momente in dieser Episode. Sicherlich, es ist eine Episode, die man sich nicht ein weiteres Mal anschauen braucht, aber sie ist sehenswert und darum geht es für mich. Schäme ich mich oder schäme ich mich nicht.

      "Halloween" hat einfach das Problem mit den Klischees und das Buch ist auch nicht gerade das Beste. Franco holt aus der Sache raus was nur geht und überzeugt durch eine "überwiegende" Ernsthaftigkeit. Ein paar Klischees sind dabei, aber die Bildsprache stimmt und auch die Geschichte wäre bis auf das Ende sicherlich interessanter gewesen.

      Zu Ralph Polinski's Folgen sei gesagt: Bitte gib das Zepter an Sebastian Ko ab, denn das war er geboten hat, ist wirklich nichts besonderes. Ja, "Unter Brüdern" geht vielleicht noch irgendwo, aber für die Zukunft sehe ich schwarz, Heinz Dietz 2.0. Selbst der hat bessere Folgen gedreht und sich Mühe gegeben und das heißt was!

      Am Ende angelangt, da ich nicht mehr schreiben möchte, sei nur noch gesagt: Absetzen oder ihr holt endlich das Gehirn aus dem Kühlschrank und arbeitet für die Fans und Zuschauer und nicht für den Markt, denn ohne Zuschauer und Fans, könnt ihr ganz fest einpacken und ich weiß, dass ich beinhart enttäuscht werde, wenn ich schon an Frühjahr 18 denke. Retro-Cobra 11 ohne Handlungsstränge, ausgenommen der kurzen DDR-Kacke, die eh kein Mensch mehr sehen will, sowie einen Helden, der sich zum Clown entwickelt hat.

      Was zur Hölle habt ihr eigentlich getan...? :cursing:
      "Mit Alex Brandt werden wir die Cobra ein weiteres Mal neu definieren - Alex Brandt ist ein toller Charakter mit Ecken und Kanten".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rare ()

    • ich fand die Staffel im ganzen gut...es gab hoch und tiefs.....

      schön fand ich die Folgen Eltern Undercover, Scheißtag, Überleben

      Am Anfang dachte ich echt, was soll das für eine Staffel werden, doch dann kamen die guten Folgen... doch dann gab es auch wieder Folgen wo ich dachte, okay....

      Schade ist das Jenny weg ist und es somit keine Panny mehr gibt. Wieso wurde es dann erst angefangen??? Ich meine Eltern Undercover war ja Panny und dann auf einmal nicht mehr???

      Ich las mich 2018 einfach überraschen was da kommt.....

      meine Reihenfolge:


      1. Überleben
      2. Eltern undercover
      3. scheißtag
      4 .Blut und Wasser
      5. Preis der Freundschaft
      6. Freier Fall
      7. Verlorene Kinder
      8. Road Trip
      9. Unter Brüdern
      10. Alles Aus Liebe
      11. Halloween
      12. Der König von Ahjada
      13. Jenseits von Eden
      "...und außerdem Ich kann Blaulicht."


      aus "Drift"
    • Mein Fazit in ein paar Worten ausgedrückt.

      Ich kann gar nicht so viel Essen wie ich Kotzen könnte!!!! :cursing: :thumbdown:
      Deutschlands erfolgreichste Eigenproduktionen:

      Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei (12.03.1996)
      Hinter Gittern - Der Frauenknast (22.09.1997 - 13.02.2007)

      EINE EINZIG WAHRE ERFOLGSSTORY MITTEN IN DEUTSCHLAND.
    • Auch ich werde dieses mal wieder ein Staffelfazit schreiben. Es kann sein, dass einige Punktebewertungen von den Meinungsthreads etwas abweichen, weil ich nochmal drüber schlafen konnte.

      1. Überleben
      2. Eltern Undercover
      3. Ein freier Fall
      4. Die verlorenen Kinder
      5. Preis der Freundschaft
      6. Alles aus Liebe
      7. Halloween
      8. Blut und Wasser
      9. Road Trip
      10. König von Ahjada
      11. Unter Brüdern
      12. Jenseits von Eden
      13. Ein Scheißtag


      13. Ein Scheißtag. (0,2 /10): Dazu muss ich nichts sagen. Diese Episode war absolut garnichts...naja sie war ne Unverschämtheit nichts weiter. Die 0,2 Punkte für Finns kurze Szene. Da musste ich schmunzeln.

      12. Jenseits von Eden. (0,5/10): Nächster Totalausfall und das noch als Pilot. Die Hochzeit ging einigermaßen...Aber der Rest war Grütze. Hier war drüber nachdenken eindeutig die falsche entscheidung. Je mehr, desto schlechter wurde dieser Pilot in meinen Augen.

      11. Unter Brüdern (2/10): An sich ein guter Fall mit guter Action. Aber völlig durch sinnlose Komik zerstört. An diese Episode hatte ich hohe Erwartungen, da man ja Semirs Bruder aus dem Jahre 2010 noch kannte. Aber er wurde total verändert und das deutlich zum schlechteren. Das hat die ganze Episode zerstört.

      10. König von Ahjada (2/10): Bis zur Hälfte dachte ich, dass es eine ganz amüsante Episode werden könnte, aber dann ging es steil Bergab mit sinnlosem Humor und Logiklöchern, dass es schon weh tut. Die 2 Punkte sind für ein paar Szenen der ersten Hälfte.

      9. Road Trip (4/10): Eine Sparepisode,sowie eines der Experimente der Staffel. Es war nicht wirklich Cobra, aber wenigstens auch keine sinnlose Comedyshow. Man hatte Pauls Vater mit dabei, mit Heinz Hoenig einen echt genialen Darsteller an Bord, Semir mal wieder auf einem Pferd, aber deutlich zu wenig Cobra und zu viele Klischees.

      8. Blut und Wasser (5/10): Eine solide Episode mit gutem Fall und gelungener Action. Wenn das ganze Team dabei gewesen wäre und Jenny jetzt noch da wäre, warschein mit an der Spitze in der STaffel. Aber als Abschiedsepisode von Jenny Dorn? Eindeutig durchgefallen. Da war ihr einstieg deutlich besser. Kein Team, kein Semir, keine verabschiedung einer seit 2014 sehr gut entwickelten Figur. Schade.

      7. Halloween (6/10): Wieder ein Experiment, aber in meinen Augen das beste. Es ginge weitaus schlimmer. Keine blöde Comedy, viel Hartmut und doch mit etwas Spannung und Grusel. Wird wohl von mir nächstes Jahr zu Halloween angesehen. Aber als Cobraepisode in dem Sinn leider durchgefallen.

      6. Alles aus Liebe (7): Endlich mal wieder eine Hartmutepisode. :) Der Anfang, sowie die Szenen im PC-Spiel waren etwas merkwürdig, aber sonst ging die Episode für mich in Ordnung. Nur die inhaltlichen Fehler wie Aydas Alter hätten nicht sein müssen.

      5. Preis der Freundschaft (7): Bis auf diesen massiven Logikbruch in der Mitte und der schlechten Schauspielleistung von Pauls Freund war es eine sehr gute Episode.

      4. Ein freier Fall (8 / 10): Unterhaltsame, spannende Episode mit viel Gefühl. Die Darsteller haben Überzeugt. Nur hat hier die halbe PAST gefehlt...mal wieder. Dana sollte immer so dargestellt werden.

      3. Die verlorenen Kinder (8,5 / 10): Eine Episode ohne Paul Renner, aber dafür dich ziemlich stark. Ein starker Semir, eine ernste Episode mit dosiertem Humor und viel Spannung. Auch Jenny war zu sehen, wenn auch außer der Reihe. Außerdem das Ermittlerdou Semir und Kim...können die öfters mal machen. hatte mir schon in Alleingang gefallen.

      2. Eltern undercover (9/10): Unterhaltsame und ernste Episode mit Gefühl. Dazu dosierter Humor. Panny hat mir ganz gut gefallen. Schade, dass man es dann so unter den Tisch hat fallen lassen. Ein ganz starker Semir. So möchte ich den öfters sehen. Eigentlich wäre das hier genau die richtige Stelle gewesen, um Jenny zu verabschieden.

      1. Überleben (9,1/10): Starker Abschluss der teils grauenhaften Staffel. Starker Fall, starker Charaktere, das gesamte PAST bis auf Hartmut mit guten Szenen dabei. Das Dou Kim, Finn war wirklich sehr stark. Episode der Staffel, welche durchaus mit "Königsmörder" und "Das B-Team" mithalten kann.

      Nachdem zuletzt jede Staffel in der Paul Renner Ära besser wurde, war diese Staffel wieder ein echter Absturz. 4 Totalausfälle, mehrere Experimente, wovon in meinen Augen nur eines geklappt hat, das Ausblenden der Autobahn in gefühlt fast allen Episoden. Dazu noch das ständige fehlen des Stammcastes. Gerade mal 1 mal von 13 waren alle 7 zusammen.
      Semir und Paul haben je eine Episode verpasst, Susanne war 2 mal nicht zu sehen, was eine große Verbesserung darstellt, Kim war ganze 4 mal nicht dabei. So oft fehlt sie sonst in 2 Jahren zusammen. Finn und Hartmut haben je 8 Episoden der Staffel verpasst. Jetzt mal ernsthaft. So interessante und mit Hartmut auch liebgewonnene Figuren und dann so häufig ohne sie. Das muss nicht seien. Jenny hatte Ausstiegsbedingt auch nur in 5 von 13 Episoden zu sehen.

      Wenn das die Zukunft der Cobra wird sehen ich schwarz. Wenn man aber an dem Niveua der Plätze 1 bis 6 als Ziel nimmt, sowie die Personalprobleme und die Autobahnprobleme mit in den Griff bekommt, dann könnte es durchaus noch interesant werden.
    • Rare schrieb:

      Daniel, bitte weiterhin brav und ernst bleiben, was man von deinem Partner nicht sagen kann
      Na, wenn ich das Bild von der Frühjahrsstaffel sehe, wo Paul als Zahnfee verkleidet ist, sieht es schlecht aus, mit deiner Bitte.

      Ich habe ja eigentlich immer Beurteilungen zu den Folgen geschrieben, aber ehrlich gesagt, habe ich keine Lust mehr. Die aktuelle Cobra gefällt mir überhaupt nicht, bis auf einige wenige Folgen/Szenen. Die Folgen, wo Semir zum Clown wird häufen sich zusehenst und das ist für mich das Schlimmste. Mein Feuer für die Cobra ist fast erloschen, manchmal flackert es kurz auf, nach einer Folge, wie "Überleben", aber von dem begeisterten Fan, der ich mal war, ist nichts mehr übrig. Mehr habe ich nicht zu sagen. Nur eins noch, ich kenne keine Serie, die so oft ihre Richtung wechselt, ja sogar innerhalb einer Staffel, von Folgen, die ernst und emotional sind, und dann wieder auf totale alberne Komödie,a la "Dick und Doof".
      Am Ende gibt es nur zwei Möglichkeiten, aufgeben oder weitermachen.
    • Ich hatte bisher leider nicht die Zeit für ein Staffelfazit, versuche aber jetzt ein kurzes abzugeben. Vorweg: Nach der ziemlich langweiligen Herbststaffel 2016 fand ich die Frühjahrsstaffel wieder etwas besser, wenn auch nicht wirklich gut. Dass diese Staffel nochmal eine ganz eigene Kategorie werden würde, hätte ich allerdings nicht erwartet. Ich dachte, man hätte vielleicht ein wenig Zeit gebraucht, um sich in die neue Richtung erstmal einzufinden, nachdem man doch sehr schnell und spontan umspringen musste.

      Jenseits von Eden:
      Schlechteste Folge aller Zeiten! (hatte ich bereits gesagt!) Das hatte mit Cobra überhaupt nichts zu tun, war komplett lächerlich, unpassender Humor und zieht die bisherige Serie einfach maßlos in den Dreck! Absolut unwürdige Hochzeit für Semir und Andrea. Tut mir im Hinblick auf die erste Hochzeit unglaublich weh. Ich war fassungslos..

      Preis der Freundschaft:
      Die Folge war ok, kein Brüller. Man hatte eine gute Grundstory, hat den Konflikt von Paul angesichts des Jungen, der das Herz kriegen sollte, sehr gut dargestellt. Nach Pauls Flucht aus der Klinik hat man sogar etwas Spannung erzeugt, Stunts waren ok. Das Ende wurde sehr schnell abgehandelt und natürlich sehr versöhnlich, aber alles ok.

      Eltern undercover:
      Ich wurde gut unterhalten, hauptsächlich durch die Storyline Paul und Jenny (übrigens der beste Aspekt der Frühjahrsstaffel für mich). Der Fall war gut dargestellt, Action war ok, die Kinder taten einem leid. Trotzdem fehlte das nötige Feuer.

      Road Trip:
      Die Folge hatte eine Grundstory, die ok war, nur wechselt mir Pauls Schwester zu plötzlich in den Familienclan über. Die Western Klischeés haben mich doch etwas gestört, als einmaliges Special aber ok, innerhalb der Staffel gab es aber zu viele.

      Der König von Ahjada:
      Den Anfang fand ich ganz ok, im Krankenhaus sogar mal kurz spannend, Pauls Vater wie immer super. Allerdings hat man gegen Ende doch stark nachgelassen, viel zu viele Klischeés - warum musste man so einen 1001 Nacht-Quatsch daraus machen? Völlig falsche Richtung! Der Bruder des ermordeten Königs passte überhaupt nicht rein, war unglaubwürdig. Muss nicht nochmal sein.

      Halloween:
      Solider Fall, eingebunden in dummes Klischeé. Eine Folge, die so für mich gar nicht funktioniert hat. Muss ich wirklich nicht wieder haben.

      Die verlorenen Kinder:
      Eine recht emotionale Folge (was hauptsächlich dem Soundtrack geschuldet ist). Die Story war gut, auch wenn ich angesichts RAF skeptisch war. Was wieder fehlt ist die Spannung, davon war gar nichts spüren und der Dramatik hätte es gut getan, wenn Brigitte Lahn gestorben oder ihr Zustand zumindest kritischer gewesen wäre. Dass sie trotz der erst so dramatisch dargestellten Schusswunde plötzlich doch wieder "recht fit" wirkt, passte nicht. Warum man da so abschwächen muss, verstehe ich nicht, war ja bei "Tödlicher Profit" auch nicht nötig, als das Mädchen überfahren wurde. Fatal ist natürlich die Jenny-Panne...

      Alles aus Liebe:
      Absolut 0815. Langweilige Umsetzung und ich bin kein Fan von Virusgeschichten.

      Unter Brüdern:
      An sich eine Folge, die ok wäre, hätte man nicht den Charakter von Semirs Bruder plötzlich so völlig verändert. Sowas muss nicht sein! Semirs Neffe blieb leider sehr blass. Ok war an sich der Humor. Ok, aber eben nicht mehr.

      Ein Scheißtag:
      Extrem viel Comedy, teilweise echt unpassend. Komische Wendungen. Etwas weniger Comedy und vllt hätte die Folge Charme haben können.

      Freier Fall:
      Die erste wirklich gute Folge der Staffel und zeitgleich auch die erste Folge mit Paul, die wirklich zu den Guten der gesamten Serie gehört. Tolle Story, die Emotionen wirkten nicht so ausgebremst wie sonst nach "Cobra, übernehmen Sie!". Dana überzeugt mich hier auch total und das versöhnliche Ende wirkte alles andere als erzwungen. Nico Zavelberg schafft hier einen Look, der weit hochwertiger aussieht als aller vorherigen Folgen der Staffel, als würde man eine andere Serie schauen! Der emotionale Soundtrack von Daniel Freundlieb findet in dieser Folge wirklich seinen Platz und geht nicht, wie viele andere tolle Kompositionen der Paul-Ära, in der Folge unter. Lediglich Nick hätte ich am Ende sterben lassen, aber mit dem versöhnlichen Ende kann ich für diese Folge leben.

      Blut und Wasser:
      Ich mochte die Folge. Die Story war gut, die Erzählweise mal anders, funktionierte für mich auch soweit. Emotionen waren vorhanden, auch weniger ausgebremst als sonst. Lediglich bei der Action fehlte mir besonders am Ende eine gewisse Härte. Die Schnitte bei den Verfolgungen erfolgen sehr viel langsamer als in denn Folgen vor Paul (der direkte Vergleich mit "Höher, schneller, weiter" direkt im Anschluss ließ die Action hier mehr als blass wirken). Großer Pluspunkt für mich das Gespannt Jenny und Paul, das nach wie vor für mich besser funktioniert als Paul und Semir. Schade, dass Katrin Heß so plötzlich aussteigt. Damit ist der einzig interessante Handlungsstrang der Paul-Ära also beendet...

      Überleben:
      Der Grundstory mit Orkan und Bunker konnte ich im Vorfeld nichts abgewinnen. Die Umsetzung war jedoch ganz gut. Man bekam in der Folge eine gewisser Düsternis, die jedoch hinter "die falsche Seite" etwas hinterherhinkt. Die Folge an sich hatte Dramatik und Spannung, auch wenn man natürlich nicht so sehr mitfiebert, wie man es in früheren Jahren getan hat. Tolles musikalisches Best-Off von Jaro Messerschmidt und Nik Reich!

      Alles in allem eine sehr, sehr schwache Staffel, vielleicht sogar die schwächste der gesamten Serie neben Herbst 2011! Spannung und Emotionen sind seit Frühjahr 2016 fast völlig aus der Serie verschwunden und selbst in den "dunkleren" Folgen ist diese Leichtigkeit ein störender Faktor! Die miserablen Geschichten versucht man mit absurder Comedy und merkwürdigen Genre-Experimenten auszugleichen, was für viele Zuschauer nicht funktioniert hat. Noch nie habe ich so viele "Das hat doch mit Cobra 11 nichts zu tun!"-Kommentare gelesen, wie bei dieser Staffel. Die Stunts sind so extrem runtergefahren wie noch nie! Unter Staffel 2 Niveau! Kaum noch Stunts, viele Stunts aus den immer gleichen Folgen werden wiederverwertet. Die Action wirkt zu weich, hat kein Tempo, die Schnitte lassen es grauenhaft langsam wirken. Die Action, sofern vorhanden, ist schlicht langweilig!
      Dass es massive Budgetprobleme gibt, sieht man alleine schon an der Tatsache, dass ständig einer der Kommissare allein ermittelt. Daniel Roesners Verletzung gilt hier kaum als Begründung, denn oft genug Ermittelt auch Paul alleine und wir hatten diese Situation im letzten Herbst auch schon mehr als einmal. Warum man mit einem Budget, dass nicht einmal ausreicht, um beide Hauptdarsteller zu bezahlen, dann 20 Folgen im Jahr drehen muss, wo zu über 70% 0815-Kram dabei herauskommt, ist mir ein Rätsel...
      Sollte RTL die Serie behalten wollen, so muss man wirklich dringend umschwenken und das Konzept wieder mehr an Herbst 2013 angleichen! Dass die damalige Trennungsgeschichte zwischen Semir und Andrea vielen Fans sauer aufgestoßen ist, kann ich durchaus nachvollziehen, doch abgesehen davon hatte man damals wirklich alles richtig gemacht. Diese mühsam erkämpften Fortschritte von damals hat man mittlerweile alle komplett verloren. Meine Mutter, von Anfang an dabei hat mich erstmals bei dieser Staffel nicht mehr gefragt, ob man eine verpasste Folge auf TVnow nachholen könnte und mein Cousin, ebenfalls von Anfang an dabei, ist bei fast jeder Folge dieser Staffel eingeschlafen. Ob sich unsere Serie noch einmal von der aktuellen Langeweile erholen kann, wage ich nach dieser schlechten Staffel und dem mehr als grauenhaften Pilotfilm wirklich zu bezweifeln! RTL, ihr habt ein Stück Seriengeschichte durch den Dreck gezogen und kaputt gemacht!
      Vinzenz Kiefer ist war die größte Chance für die Cobra!!

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    • Von mehreren Seiten aus wurde ich zuletzt nach einem Staffelfazit von mir gefragt. Zu wenigstens einem etwas ausführlicheren Beitrag reichts mit der Motivation dann doch noch. ;)

      Eins steht aber definitiv fest. Ich bin weit davon entfernt, diese Staffel in Stücke zu zerreißen. Sie ist für mich insgesamt gesehen keineswegs schlechter, als jede andere Roesner-Staffel. Natürlich gab es mit dem Piloten, dem König von Ahjada und dem Scheißtag, drei der fürchterlichsten C11- Episoden überhaupt, jedoch zugleich auch 5 tolle Episoden von Nico Zavelberg, wovon einige für mich zu den besten Episoden mit Daniel Roesner überhaupt gehören.

      Natürlich hat man es Nico Zavelberg in diesem Jahr nicht besonders schwer gemacht und ihn mit genau der Sorte an Büchern versorgt, die er seit „Die kleine Prinzessin“ so gut wie kein anderer umsetzen kann. Nichtsdestotrotz muss man das erstmal hinbekommen im Cobra-Jahr 2017. „Freier Fall“ ist für mich DIE beste Roesner-Folge überhaupt und schon fast so cineastisch, wie zuletzt „Vendetta“. Auch „Überleben“ ist schlichtweg genial (ja, meine ich wirklich so, genial!) mit einer qualitativ hochwertigen Bildsprache, von der ein Ralph Polinski in seinen Nicht-Comedy Folgen nur träumen kann. Es ist einfach jedes Detail, jede Kameraeinstellung bis ins letzte Detail geplant; nicht einfach nur weggedreht. Alle 5 Episoden von Nico Zavelberg vermitteln ein bestimmtes Feeling, ein hochwertiges positives Gefühl, eine Identifkation und ein emotionales Mitfiebern mit den Hauptfiguren, und enthalten vor allem stets besondere Szenen mit Mehrwert und künstlerischem Anspruch, die ich gerne nochmals sehen möchte. Jede Folge endet zwar mit einem Happy End trotz möglichem „schwereren“, offenerem Ende und doch hat es mich kein einziges Mal gestört. (im Gegensatz zu beispielsweise einigen Alex-Folgen in seiner letzten Staffel)

      Cobra auf eine leichtere Weise kann zu 100% funktionnieren. Wie das geht, zeigt Nico Zavelberg mit seinen 5 Folgen. (Das hat er auch bereits im Herbst 2016)
      Manche mögen jetzt verwundert sein, aber ich würde zumindest was „Freier Fall“, „Überleben“ und „Preis der Freundschaft“ betrifft, nicht weniger weit gehen, als zu behaupten, dass nur wenige Alex Brandt-Folgen mir noch besser gefallen haben!

      Was mir sonst noch so einfällt: Tatsächlich finde ich „Halloween“ alles andere als verkehrt. Die Umsetzung ist einwandfrei und so wie man es von Franco Tozza erwartet (das gilt übrigens auch für „Jenseits von Eden“; ich spreche nur von der handwerklichen, technischen Komponente). Ich mache doch tatsächlich sogar noch lieber einen sauber umgesetzten Ausflug ins klischeeverseuchte Gruselgenre, sowie ins Westerngenre („Roadtrip), als dass ich mir eine von Ralph Polinski inszenierte Normalo-Folge (ich spreche nicht mal von „Scheißtag“) anschaue, ohne vorher nebenbei eine parallele Beschäftigung gefunden zu haben.

      (Auch „Eltern undercover“, „Roadtrip“ und „Halloween“ sind für mich in der Tat Folgen, die ich mir nicht nochmals ansehen werde, dessen Handlung ich schon fast wieder vergessen habe, die aber dennoch in Ordnung waren und gegen die ich absolut nichts sagen möchte!)

      Abschließend noch eine Reihenfolge, da ich auch da schon mehrfach nachgefragt wurde.. gerne doch. :D

      Freier Fall - Überleben - Preis der Freundschaft - Blut und Wasser - Die verlorenen Kinder - Eltern undercover - Halloween - Roadtrip - Alles aus Liebe - Jenseits von Eden; Unter Brüdern - Ein Scheißtag

      Die nächste Frühjahrsstaffel ohne Nico Zavelberg kann nur schlechter werden, da bin ich mir sehr sicher ..

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