Aktuelle Entwicklung der Serie

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    • Aktuelle Entwicklung der Serie

      Danke, Robert, für diese Info. Ich finde, das ist gut zu wissen, denn so erfährt man einmal, dass auch hinter den Kulissen anscheinend doch nicht alles so "supi" ist, wie es nach außen hin scheint und durch die Serie vorgegeben wird. Wenn ich die aktuellen Folgen so beurteile, dann glaube ich das gern, dass es peinlich für die Vita ist, momentan noch im Team zu sein. Ausnahmen existieren heutzutage zwar auch noch, aber auf ca. 85-90% der gegenwärtigen Episoden trifft das ziemlich genau zu. Fremdschämen ist vermutlich ein ebenso passender Ausdruck. Peinlich ist die Cobra derzeit jedenfalls allemal.
      Allein der Einspieler von Erdogan und Daniel mit den Spielzeugpistolen vor dem Einschieben eines Werbeblocks spiegelt das aktuell schwache wie peinliche Niveau von "Alarm für Cobra 11" ausgesprochen gut wider. In früheren Zeiten hätte ich mich wahrscheinlich darüber amüsieren können, aber jetzt kommt von mir lediglich Kopfschütteln und die Mundwinkel bleiben unten. So albern und kindisch, wie dieser Einspieler rüberkommt, so ist mittlerweile fast alles an der Serie – sowohl hinsichtlich der umgesetzten Inhalte als auch marketingtechnisch – zu bezeichnen. Praktisch jeder Aspekt wird einfach so lieblos dahingeklatscht, dass man deutlich erkennen kann, wie wenig Mühe man sich noch mit Cobra 11 macht. Offenbar hat die Serie unter dem deutschsprachigen RTL-Himmel keinerlei wirkliche Bedeutung mehr. Professionell sieht im TV-Geschäft nämlich anders aus. Zumindest für die Verpflichtung von schauspielerischem Personal, das die Männer des SEKs verkörpern soll, will man scheinbar keinen Cent des so "kostbaren" Budgets mehr ausgeben. Nur wirkt das Serienprodukt dadurch leider derart unauthentisch, als dass man das Gefühl haben könnte, eine ehrliche Action-Krimi-Serie zu schauen.

      Hier im Forum gibt es allerdings nach wie vor den ein oder anderen, der all das nicht wahrhaben bzw. einsehen kann/will. Beispielsweise wird hier sowie dort die These aufgestellt, nicht alles sei negativ – und "Der König von Ahjada" sei eine gute Folge. Da stellt sich nur die Frage, was daran gut sein soll. Zugegeben, von dieser Episode einmal abgesehen ist wirklich nicht alles negativ, das stimmt. Ein paar wenige Dinge sind tatsächlich positiv hervorzuheben. Der Prozentsatz dessen ist jedoch so überschaubar klein, dass er kaum erwähnenswert wäre und sehr leicht übersehen werden kann. Der König von Ahjada ist nämlich eine äußerst schwache und misslungene Folge, die überhaupt nicht in die seriöse Serienthematik einer Autobahnpolizei passt. Die Autobahnpolizei hat nicht als die persönliche Leibwache eines Königs zu agieren, sondern diesem bestenfalls Schutz in einer Polizeieskorte auf der Autobahn zu gewähren. Diese wurde ohnehin nicht in die Handlung mit einbezogen, sondern diente lediglich der Stuntabwicklung zu Beginn. Dass man hier aus Kostengründen erneut Stunts aus vergangenen Episoden (die Explosion des Lkw aus "Revolution") wiederverwertet, sei einmal nur beiläufig erwähnt. Nein, in "Der König von Ahjada" wurden nicht nur die Kompetenzbereiche der Autobahnpolizei – wieder einmal – verlassen, es wurde auch an sämtlichen Ecken und Kanten gespart.
      Des Weiteren besitzt diese Folge ein Drehbuch, das haarsträubender und banaler nicht mehr wirklich hätte sein können. Da wird sich mit einem unnatürlich wirkenden Hund beschäftigt, mit Geschirr, Obst und Gemüse gegen eine Art Ninjas gekämpft, während man ein Baby mehrfach in einem Proviantkorb wie bei einer Rodel- bzw. Schlittenfahrt über den Parkettboden eines großen Saales schlittern lässt. Überdies werden diesem Säugling bei Gelegenheit auch noch die Windeln gewechselt. All das hat jedoch lediglich den Zweck, für (erzwungene) Humoreinlagen (in einer Actionserie) zu sorgen, die alles andere als amüsant sind.
      Man könnte jetzt noch viel weiter ins Detail gehen und die Episode regelrecht zerlegen, aber bereits die von mir aufgezeigten Dinge sollten einleuchtend genug sein. Müsste ich für "Der König von Ahjada" eine Bewertung abgeben, so würde ich 0/10 Punkte vergeben.

      Unabhängig von "Der König von Ahjada" werden die derzeitigen Folgen durch den von mir erwähnten (kleinen) Personenkreis generell anhand weniger kurzer Sätze mit 7-9 Punkten von 10 (!) bewertet und so gut wie kein kritisches Wort daran geäußert. Setzt man diese Bewertungen jedoch in Relation mit Cobra-11-Episoden aus der goldenen Ära, dann müsste man jene Folgen entsprechend höher bewerten, wodurch man auf Bewertungen von weit mehr als nur 10 von 10 Punkten käme. Sagen wir mal, die Episoden der goldenen Ära seien doppelt (untertrieben, ich weiß ;) ) so gut wie die heutigen, dann hätte eine jener Folgen bereits eine Bewertung von 14-18 Punkten von 10. Entsprechend proportional verhält es sich, je hochklassiger man die damaligen Episoden einstuft. Man erkennt das offensichtliche: Dies widerspricht bereits aus mathematischen Gründen jeder erdenklichen Logik. Das Maximum ist schließlich 100% bzw. 10/10. Der Punkt ist, dass eine Bewertung der gegenwärtigen Folgen mit einer solch hohen Punktzahl absolut utopisch und vollkommen ohne jeden rationalen Maßstab ist. Müsste ich für "Der König von Ahjada" nämlich eine Bewertung unter Berücksichtigung der Bewertungslogik jener angesprochenen Leute abgeben, so müsste ich in den Minusbereich gehen und –X/10 Punkte vergeben. Schließlich sind die momentanen Episoden in den gesamten Serienkontext einzuordnen und bei "Der König von Ahjada" hat praktisch nichts zusammengepasst.

      Das wollte ich jetzt einfach mal loswerden, weil jenes von mir erwähnte Klientel weiterhin auf "Appeasement-Politik" setzt und das Fähnlein der Beschwichtigung hochhält. Meinetwegen kann jetzt auf mich eingedroschen werden; das wäre mir völlig gleichgültig. Denn ich werde keinen weiteren Beitrag zu dem Inhalt meines Beitrags verfassen, weil von meiner Seite alles dazu gesagt wurde. :P

      Abschließend möchte ich jedoch noch einmal kurz zwei von Eyes Beiträgen rekapitulieren und diese unter Hervorhebung der Kernaspekte zitieren, da sie ziemlich gut demonstrieren, in welche Sphären die Cobra nunmehr abgedriftet ist. Ferner sollten sie zum Nachdenken anregen.

      Eye schrieb:

      Chuck schrieb:

      - Aydas Alter war falsch. Eigentlich sollte sie erst maximal 11 sein. Aber das mit dem Alter war ja auch bei Dana so.

      Einer von vielen Beweisen, dass man auf alles vor Daniel Roesner keinen Wert mehr legt und sich den Kram zurechtbastelt, wie’s halt gerade passt um Comedy zu haben.

      Eye schrieb:

      Wer einmal tief würgen will - hier der unbearbeitete Text, den Amazon als Beschreibung der dort 25 Euro teuren 3-Disc-Staffel angibt (FSK 12 beantragt, wird hundertpro auch dabei bleiben):

      Beschreibung

      1001 Nacht", Westernfeeling, Geisterstimmung an Halloween - und Romantik im Hause Gerkhan zum Staffelauftakt: Die neue Staffel "Alarm für Cobra 11" hat mit insgesamt 13 Folgen nicht nur einen sehr langen Atmen, sondern sie ist auch noch so facettenreich wie nie zuvor. Und eines darf auch in der Herbststaffel nicht fehlen: Pure Action ab der ersten Sekunde!

      Im romantischen Staffelauftakt heiratet Semir zum zweiten Mal seine Andrea. Die Hochzeit soll diesmal aber klein, familiär und unspektatkulär verlaufen. Doch bereits beim Polterabend nimmt das Unglück seinen Lauf… in der komödiantischen Pilotfolge werden die Lachmuskeln strapaziert und auch für gute Musik aus den 80ern ist gesorgt. Aber auch in den weiteren Folgen geht es aufregend weiter und es gibt einen wahren Genre-Mix: mal fühlen sich die Autobahn-Helden fast wie im Märchen von "1001 Nacht", während eine andere Episode an ein echtes Western-Abenteuer erinnert - wilde Schießereien und Verfolgungsjagden auf dem Pferd inklusive. Und Paul glaubt sogar, eine übernatürliche Begegnung mit einem Geist zu haben… Zu alle dem gibt es natürlich auch den ganz normalen Wahnsinn mit wilden Verfolgunsjagden mit einer Menge Blechschäden, skrupellose Kidnapper und persönliche Verstrickungen. Doch zusammen bilden Semir und Paul ein unschlagbares Team und meisten jede Herausforderung!

      amazon.de/Alarm-für-Cobra-11-Staffel/dp/B077996JRJ


      Eye, ich danke auch dir fürs Teilen deiner Gedanken. Bei einer Atmosphäre der Beschwichtigung ist es eine echte Wohltat, so etwas zu lesen. Da weiß man einfach, dass man nicht allein gelassen ist. :)
    • Schöner Beitrag, wenn auch in diesem Thread nicht ganz passend.

      Ich muss zugeben, es ist nicht immer einfach, das Bewertungssystem zu berücksichtigen, denn wenn ich einer in meinen Augen gerade akzeptablen Episode wie "Preis der Freundschaft" 5-6 Punkte gebe und bei einer gut unterhaltenden Episode aus der Jan-Richter-Ära - nehmen wir hier einfach mal "Feuer und Flamme" - auf 8-8,5 Punkte gehe, obwohl beide Folgen weit auseinanderliegen, dann passt das hinten und vorne nicht zusammen. Bei einer Serie wie "Alarm für Cobra 11", die sich alle paar Jahre neu ausrichtet, ist es meines Erachtens nach gar nicht möglich, in einer gesamten Rangliste aller 330 Folgen fair nach dem 10-Punkte-System zu urteilen, ohne dass Folgen wie "Feuer und Flamme" darunter leiden würden, weil so was wie "Eltern undercover" als gleich gut angesehen wird. Man muss daher in die verschiedenen Ären unterteilen, denn tut man das nicht, würden in der Komplettrangliste mindestens 50% aller Paul-Renner-Folgen mit 0-2 Punkten durchfallen, blendet man die Herbststaffel 2016 aus, käme ich auf exakt 5 Folgen, denen dieses Schicksal nicht blühen würde... wenn überhaupt.

      Aber wenn diese Staffel vorbei ist, also am 21. Dezember, werde ich alle meine Kritikpunkte an den aktuellen Folgen und der Serienentwicklung ausführlich und mit diversen Beispielen und einem längeren - und meinem letzten - Beitrag zusammenfassen.
      HARTMUT: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten!
      SEMIR: Schön für dich, Hartmut!


      Folge 191: Genies unter sich
    • Als ein Vertreter der oben etwas abfällig erwähnten Klientel, möchte ich zu bedenken geben, dass einige Mitglieder weder mit mathematischen Gleichungen an die Folgen rangehen, noch mit dem großen "Gütesiegel der TV-Serien"-Buch in der Hand.
      Einige wollen einfach gerne am Abend, nach der Arbeit noch ein bisschen unterhalten werden. Und manche finden Cobra 11 dafür passend. Das sollte erlaubt sein und akzeptiert werden. Die Geschmäcker sind nun mal verschieden.
      Wenn jemandem andere Serien besser gefallen, finde ich das auch okay. Da frage ich mich auch gar nicht warum. Das ist halt einfach so.
    • Trauerkloß schrieb:

      Als ein Vertreter der oben etwas abfällig erwähnten Klientel, möchte ich zu bedenken geben, dass einige Mitglieder weder mit mathematischen Gleichungen an die Folgen rangehen, noch mit dem großen "Gütesiegel der TV-Serien"-Buch in der Hand.
      Einige wollen einfach gerne am Abend, nach der Arbeit noch ein bisschen unterhalten werden. Und manche finden Cobra 11 dafür passend. Das sollte erlaubt sein und akzeptiert werden. Die Geschmäcker sind nun mal verschieden.
      Wenn jemandem andere Serien besser gefallen, finde ich das auch okay. Da frage ich mich auch gar nicht warum. Das ist halt einfach so.

      Zweifellos. Wäre ich ein paar Jahre früher geboren, hätte ich mich möglicherweise jeden Donnerstagabend zwischen „Höllenfahrt auf der A4“ und „Hals- und Beinbruch“ vor den Fernseher gesetzt und wäre gut unterhalten worden, so wurde ich es stattdessen, als ich diese Episoden Stück für Stück aufgearbeitet habe. Zwischen 2014 und 2015 gab es etwas anspruchsvollere Kost, weniger für den „lockeren TV-Abend“.

      Ich würde jetzt aber so weit gehen, zu sagen, die Generation Facebook hat einigermaßen maßgeblich ihren Beitrag zu der Richtung geleistet, in die man die Serie ab 2016 gelenkt hat. Viele geben doch selbst zu, ihr Sehverhalten nach den Darstellern auszurichten. Das sind keine Fans der Serie, sondern Fans der Darsteller. Steigt Tom Beck aus, ist ein großer Teil dieser Leute weg. Anderen ist das egal, wie diese Menschen sich verhalten, mir aber nicht, ich finde es schade. Ständig lese ich auf Facebook die monotonen 2-Sätze-Meinungen von Leuten, die sich spürbar nie wirklich mit der Serie beschäftigt haben und glauben, Susannes Kind wäre durch eine Vergewaltigung entstanden oder von Hartmut. Und nach denen richtet sich RTL dann.

      Und hier kommt die Sache mit der persönlichen Meinung: Ich kann mit dem aktuellen Humor – um nur einen von vielen Punkten rauszugreifen – absolut nichts anfangen, für mich ist er platt und unlustig. Ich steige aber nicht augenblicklich aus, weil ich die Serie seit Jahren wertschätze und zwischen „Vergeltung“ und „Risiko“ keine Erstausstrahlung verpasst habe. Für mich hat man zwischen 2014 und 2015 alles richtig gemacht und gezeigt, was man aus dieser Serie noch herausholen kann. Serien, Filme und Soapkrimskrams mit „heißen Typen“ und lockerer Unterhaltung gibt es für Nichtserienfans, die sich abends nur berieseln lassen wollen wie Sand am Meer. Warum muss Cobra 11 in eine solche Richtung gelenkt werden ohne jegliche Rücksicht auf die gesamte (!) Cobra11-Zeit von 1996-2015? Oder anders ausgedrückt, gerne dürfen diese Leute Cobra 11 sehen, aber dass man sich als Sender nach diesen Leuten ausrichtet, ist ein Armutszeugnis.

      Für einen lockeren TV-Abend mit Cobra 11 ohne großen Anspruch außerhalb von René Steinke und Christian Oliver sehe ich mir gerne mal „Der Prüfer“ oder „Der letzte Tag“ an. Da stimmt die Chemie zwischen den Darstellern, selbst bei plattem Humor. Tom Beck kann halt Comedy machen. Der ist prädestiniert dafür, sieht man ja auch bei „Einstein“. Bestimmt ist Daniel Roesner ein toller Schauspieler, aber für seine Rolle ist er schlichtweg nicht gemacht. Da kann er nichts für, man kann nicht alles spielen können. Aber dann sollte man das auch einsehen, merken, ich habe zwar Spaß, aber es fühlt sich nicht „richtig“ an und den Platz freiräumen für eine Figur, die es draufhat, wenn es unbedingt Comedy sein muss. Dann für meinen Geschmack sind wir inzwischen deutlich unter „Babyalarm“.

      Dietmar Huhn und Gottfried Vollmer ersetzt man durch Gizem Emre – in der Alex-Ära noch, um einen interessanten Nebenhandlungsstrang zu haben und bei „FKK-Alarm für Semir“ dann für die Teenies, weil sie „heiß“ ist – und Lion Wasczyk, nur damit die Generation FB was zum Gucken hat. Ob das dann passt, ist egal.

      1996 hat man irgendwelche farblosen Leute auf der Dienststelle gehabt, dann gemerkt, da geht was, die Serie ist erfolgreich und man hat sich Gedanken gemacht, wen man da hinsetzen kann. Dietmar Huhn, Charlotte Schwab, Gottfried Vollmer und Carina Wiese – das war perfekte Chemie. Heute geht man danach, was sich gut macht. Ob sich der Schauspieler auch gut im Team einfügt – wen interessiert das schon?
      Und das mit dem Punktesystem ist für mich einfach nur eine nette „Ergänzung“ o. Ä. Von niemandem erwarte ich da mathematisches Hantieren.
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    • Erstmal muss ich zustimmen. Die Besetzung damals war einmalig und für mich perfekt.

      Zur Heutigen Besetzung...Ich finde sie garnicht so schlecht...mein Problem an der Sache ist, dass man in der Paul Renner Äre die PAST Familie nicht mehr zusammen bekommt.
      Seit Beginn der Herbstsaffel (Das sind 28 Episoden) hat man die PAST Besetzung gerade mal in 4 Episoden zusammen. Dazu muss man den Pilot abziehen, weil Kim, Finn, Hartmut und Susanne da nur sehr kurze Auftritte hatten und der Pilot unter aller Sau war.

      Also 3 bzw 4 von 28...Zum Vergleich die Jan Richter Ära (Ebenfalls 28 Episoden). Da hatten wir das Team in 27 von 28 Episoden zusammen. In "Der Detektiv" fehlt Anna Engelhardt. Aber ansonsten sind immer alle dabei.
      Dieses Problem gibt es etwa seit 2009. Die Haupthelden werden zu sehr in den Vordergrund gestellt. Das Team bleibt hinten dran. In der aktuellen Staffel ist einzig allein Susanne die durchweg normale Auftritte hat. Im Herbst 2016 war es Kim. Jenny und Finn fehlen beide viel zu oft. Verglichen mit Bonrath ist die Anwesenheit nen Witz.
    • @eye: Es ist okay, wenn du die Serie gerade grottenschlecht findest. Dagegen sage ich nichts, das ist deine Meinung.
      Ich sage auch nichts, wenn manche die Folgen schon im Vorfeld schrecklich finden, ohne sie überhaupt gesehen zu haben. Vielleicht haben manche hellseherische Fähigkeiten, wer weiß, auch das fällt bei mir unter Meinungsfreiheit.
      Was ich aber nicht mehr so gut finde ist, wenn andere Zuschauer, die die Serie gerade mögen und noch gerne gucken, herabgesetzt werden. Wenn sich andere erhaben fühlen und meinen, sie schweben intellektuell drei Meter über dem gewissen "Klientel".
      Vielleicht sollte man da von seinem hohen Ross mal runter kommen und gegenteilige Meinungen wieder gelten lassen.
      Auch ob jemand jetzt nur zwei Zeilen schreibt oder Abhandlungen epischen Ausmaßes ist jedem selbst überlassen.
      Wir respektieren hier einander doch, oder?
    • Ein für mich, ganz zentrales Problem, ist die "sprunghaftigkeit" der Charaktere an sich. Nämlich von den Charakteren, die schon länger dabei sind. An vorderster Front ist natürlich die Figur "Semir Gerkhan" zu nennen.

      Man hat an dieser Figur spätestens zur Comedy-Hochzeit mit TOm Beck jegliche Glaubwürdigkeit verspielt. Semir hatte vom 96 - bis zu diesem Zeitpunkt grundlegende Charakterzüge. Ein oftmals gutgelaunter, aber gefestigter Polizist, immer für einen Spaß zu haben, die Familie und Freunde an oberster Stelle, ein intelligenter Polizist mit Leib und Seele, der die Gesetze auslegt, WENN es für die Familie von Vorteil ist. Mit Tom Beck an seiner Seite wurde er dann erst zum Pausenclown, der mal darüber lacht wenn er die Gangster mit der Panzerfaust zu Klump sprengt und oftmals, nur für den Witz, auch manchmal auch als richtig "dumm" dargestellt wird, dann plötzlich mit Vincenz Kiefer wieder zum ernsthaften Polizist, der in Gedanken verfällt, wenn er einen Teenager anschiessen muss. In der Renner-Ära wieder die Rolle rückwärts.

      Das ist einfach unglaubwürdig. Natürlich wandelt sich ein Charakter im Laufe der Zeit, natürlich ändern sich Menschen, aber nicht mal so und so, und schon gar nicht in solchen Extremen, weil der Stil der Serie nunmal anders ist.

      Und genau dieses ständige Wechseln des Stils, ist und bleibt der Fehler, den RTL damals getan hat, als man von einer ernsthaften, unrealistischen Action-Serie mit halbwegs bodenständigen Fällen abgedriftet ist zur überdrehten Comedy-Action, zurück um 180 Grad zum düsteren Thriller (auch wenn mir persönlich das extrem gut gefallen hat, und weitaus eher in den früheren Kontext gepasst hätte, als das was jetzt ist oder davor war) zurück zum Comedy.

      Es wird halt nichts von früher aufgegriffen, nichts, nada. All das, was unter Alex zB passiert ist, findet in der Vita der Charaktere 0 Erwähnung, hat keinen Platz. Ist ja auch nicht möglich, weil ein Semir von heute völlig anders reagiert als ein Semir vor 3-4 Jahren, als ein Semir vor 7 Jahren als ein Semir vor 15 Jahren.

      Vermutlich gibt es die Serie einfach schon zu lange. Ich bin ehrlich, seit Paul Renner hat mich Cobra längst verloren, und das liegt nicht an dem Schauspieler, der kann auch nur das spielen was im Drehbuch steht (auch wenn er das für mich nicht überzeugend macht, aber geschenkt). Ich würde den Machern und vor allem Erdogan Atalay mal einige kritische Fragen zur Entwicklung stellen und bin sicher, dass nicht alle beantwortet werden würden. Und ich würde mal gerne die Herren Mark Keller und Rene Steinke, die für so die goldene Ära, aber auch Vinzenz Kiefer fragen, was sie von der aktuellen Cobra so halten.
      Ich bin es so leid, ohne dich zu sein
      Ich spür' wie das Leben aus mir rinnt,
      Nichts dringt mehr bis zu mir herein
      Träumen und Wachen jetzt eins nur sind

      Hilf mir mich zu finden nach all diesen Jahren
      Nimm mich ein kleines Stück Weges mit dir
      Heile die Wunden, die unheilbar waren
      Ich wär' fast gefallen, doch dann warst du hier

      Illuminate - Verloren

      <3
    • Das wäre jetzt mal eine interessante Frage-was halten die ausgeschiedenen Charaktere von der Serie heute? Allerdings wäre es den Produzenten völlig egal, denn ob die Darsteller selbst gegangen sind, oder gegangen wurden-was ihr anscheinend manchmal vergesst, das Fernsehgeschäft ist knallhart und wer keine Einschaltquoten bringt, der fliegt. Und so ne Rolle in einer Serie ist meistens auch deswegen begehrt, weil sie ein festes Einkommen bietet. Niels Kurvin hat uns beim Fantreffen damals erzählt, dass er seine Rolle als Grundgehalt sieht, wovon er seine Miete zahlt und seinen Lebensunterhalt finanziert. Er arbeitet für Cobra etwa eine Woche im Monat, da werden alle Szenen mit ihm abgedreht-na außer er hat mal ausnahmsweise eine größere Rolle wie vorletzte Woche- und danach kriegt er noch den Rückflug nach Berlin gezahlt und muss die restlichen drei Wochen sehen, wie er sich ein Standbein für die Zukunft erarbeitet, die bei ihm ja die Regiearbeit sein soll. Wenn man die bekannten Darsteller wie früher in allen Folgen dabei haben wollte, würden vermutlich wesentlich höhere Kosten entstehen und auch die machen ja fast alle noch was anderes, auch um nicht als Gesicht in der Serie so festgelegt zu sein, dass man später keine Rollen mehr kriegt. Und wer zahlt schafft an-nachdem RTL ein Privatsender ist, der sein Geld durch Werbung und Produktplatzierung erwirtschaftet, ist die werberelevante Zielgruppe ausschlaggebend für die Ausrichtung der Serie. Mit Tom Beck hatte man hohe Einschaltquoten, also wird versucht, da wieder ran zu kommen, wie auch immer. Und es funktioniert mit Daniel Roesner, das darf man nicht vergessen.

      Und auch Erdogan Atalay weiß, dass es für ihn im Fernsehgeschäft vor der Kamera vermutlich vorbei ist, wenn die Serie mal eingestellt wird, zu sehr ist er auf seine Rolle fest gelegt und drum muss er versuchen-gut er hats vermutlich bereits geschafft-jetzt so viel zu verdienen, dass es bis zum Rest seines Lebens reicht. Ein Profifussballer macht das ja auch so. Dem ist egal ob er in der Bundesliga oder im Ausland spielt, Hauptsache der Rubel rollt.

      Was mich ja eigentlich erstaunt hat, war die Ausrichtung der Serie zu Kiefer-Zeiten-das war ein wirkliches Experiment, das sich aber durch die mangelnden Einschaltquoten selber reglementiert hat. Da wurde ein Charakter und eine etwas düstere und ernsthafte Szenerie erschaffen, wie er vielen Mitgliedern des Fanclubs, gerade den Jungs, gefallen hat-mir allerdings nicht, wenn ich ehrlich bin. Ich stehe auch dazu, dass ich am Donnerstagabend um 20.15 lieber lache als weine, auch wenn die Sache mit dem Handlungsstrang und der Hintergrundstory gut war. Und wir sind hier gute 1000 Mitglieder-sogar wenn immer alle an jedem Donnerstag die Serie schauen würden, könnte niemand davon im Fernsehgeschäft leben, also sind unsere Meinungen wohl eher unwichtig. Vielleicht mal als Tendenz und Denkanstoß, aber es hat ja schon mal nicht funktioniert-den Quoten nach zumindest.

      Und Erdogan wird spielen, was Kohle bringt, ich glaube dass sich sehr viele hier auf diesem Portal da mehr Gedanken um Dinge wie Handlungsstränge und Alter der Darsteller machen, als die Produzenten und Headwriter selber. Das Fernsehgeschäft ist viel zu schnelllebig, um das für wichtig zu erachten.
      Übrigens habe ich kürzlich mal eine DVD aus alten Mark-Keller-Zeiten eingelegt, aber bald wieder abgeschaltet. Damals fand ichs gut, heute nicht mehr so. Der allgemeinen Glorifizierung der "Guten alten Zeit" kann ich mich also nicht anschließen. Wie gesagt-die Serie hat sich weiter entwickelt. Die einen finden es positiv, die anderen negativ, man muss das so stehen lassen, das ist nämlich eine persönliche Meinung und mich ärgert es auch ein wenig, wenn du @Autobahnpolizist1996 und @Eye andere Zuschauer , die die Serie verfolgen und positive Meinungsthreads verfassen, als Dumpfbacken und "Klientel" abkanzelt. Ich fühle mich da durchaus persönlich angegriffen. Jeder darf schauen-oder auch nicht und klar ist das ein Diskussionsforum, aber diskutieren heißt eben auch, andere Meinungen ebenfalls gelten zu lassen, ohne sie runter zu würdigen. Wobei-gerade darüber haben wir ja schon endlos zu Tom-Beck-Zeiten diskutiert.
      Zwei Sachen noch-Erdogan behauptet ja, er würde alle Kommentare auf FB zu den Folgen lesen-mich würde interessieren, ob er hier auch manchmal reinschaut.
      Ach ja und die andere-vielleicht sollten wir die Grundlagendiskussion auf einen anderen Platz verschieben, denn inzwischen haben wir uns von dem Spoiler-freier-Fall ziemlich weit entfernt ;) .
    • susan schrieb:

      Übrigens habe ich kürzlich mal eine DVD aus alten Mark-Keller-Zeiten eingelegt, aber bald wieder abgeschaltet. Damals fand ichs gut, heute nicht mehr so. Der allgemeinen Glorifizierung der "Guten alten Zeit" kann ich mich also nicht anschließen. Wie gesagt-die Serie hat sich weiter entwickelt. Die einen finden es positiv, die anderen negativ, man muss das so stehen lassen, das ist nämlich eine persönliche Meinung und mich ärgert es auch ein wenig, wenn du @Autobahnpolizist1996 und @Eye andere Zuschauer , die die Serie verfolgen und positive Meinungsthreads verfassen, als Dumpfbacken und "Klientel" abkanzelt. Ich fühle mich da durchaus persönlich angegriffen. Jeder darf schauen-oder auch nicht und klar ist das ein Diskussionsforum, aber diskutieren heißt eben auch, andere Meinungen ebenfalls gelten zu lassen, ohne sie runter zu würdigen. Wobei-gerade darüber haben wir ja schon endlos zu Tom-Beck-Zeiten diskutiert.
      Gerne darf diese Diskussion in einen allgemeinen Thread wie "Aktuelle Entwicklung der Serie" verschoben werden. Solange das nicht geschehen ist, würde ich gerne hierauf noch antworten.
      Denn ich beschimpfe hier garantiert niemanden als "Dumpfbacke" oder "Klientel" und was Autobahnpolizist1996 angeht, so gehören seine Beiträge für mich unabhängig von seiner Meinung zu den sachlichsten und am besten begründeten hier im Forum.
      Ich sehe dich, susan, nicht als "Dumpfbacke" an, wenn du im Meinungsthread schreibst, dass du es als gerechte Strafe für einen Verbrecher ansiehst, in die Luft zu fliegen, sondern ich stelle diese Meinung in Frage, weil zumindest ich diese Ansicht - völlig unabhängig von der Richtung der Serie - sehr fragwürdig finde und ich denke, das sollte sich jeder gefallen lassen, wenn man nicht beleidigt/diffamiert/verletzt wird.
      Wenn du mir konkrete Beispiele (gerne auch per PN) nennen kannst, dann bitte ich darum, denn dann handelt es sich sicherlich um ein Missverständnis, das sich aufklären lässt. Was gemeint ist, kommt nicht immer so beim anderen an.

      Ich kritisiere keine positiven Kommentare zu Episoden, nur weil das nicht meiner Meinung entspricht, weder hier noch auf Facebook. Sonst hätte ich User wie Actionheld 2.0 schon längst in der Luft zerrissen. Das wäre auch nicht schön, denn jeder soll seine Meinung haben. (Und, susan, Mark Keller ist auch nicht so meine Ära, die Folgen schaue ich sporadisch mal, um alles zu kennen). Ich würde eher sagen, das Gegenteil ist der Fall, weil man von vielen FB-Usern augenblicklich angegriffen wird, wenn man (berechtigte) Kritik äußert (Entliken, umschalten, ihr habt alle keine Ahnung, die das schreiben, das sind Originalzitate und dann höchstwahrscheinlich von Personen, die sich kein Stück mit der Serie beschäftigt haben, was ja nicht dramatisch ist, wenn man es nicht anderen unterstellt).

      Nein, auch wenn das Folgende für den einen oder anderen überheblich klingen könnte, ich meine es nicht so und versuche mal, das auch richtig auszudrücken: Ich würde mich definitiv als Fan der Serie einstufen und sauge gerne Informationen über alles auf, was mit Cobra 11 zu tun hat. Ich kenne die Serie zwar weniger lang als andere User hier, aber habe mit den Jahren meinen Kenntnisstand im Bezug auf alte Episoden erweitert, jetzt fehlen mir - vor allem aus der André- und Chris-Ära insgesamt noch um die 50 Folgen, die ich nicht kenne oder von denen ich fast nichts mehr weiß. Wenn jetzt auf Facebook so freundliche Fragen kommen wie "Wie viele Folgen kommen noch?" von Zuschauern, die die Serie auch mögen, aber keine so extremen Fans sind, gebe ich gerne die Antwort darauf, wenn ich sie weiß. Das ist überhaupt kein Problem. Ich habe auch einen Kumpel, der mag die Serie auch, schaut sie gerne und gibt hier und da mal seine Meinung zu einer Folge ab, aber er ist kein Fanclub-Mitglied und diskutiert darüber auch nicht auf Facebook und Co. Würde er seine Meinung verschriftlichen, wären das auch keine ellenlangen Reviews, sondern kurze Kommentare, ungefähr so wie Chuck es macht, aber sachlich und nachvollziehbar. Es muss nicht negativ sein, sich auf 2 Sätze zu beschränken. Aber so Facebook-Kommentare wie "Voll geil, der Showdown mit der Panzerfaust, die den Gangster in die Luft sprengt" von Leuten, denen ich jetzt einfach unterstelle, dass sie sich einfach gerne berieseln lassen und nicht über das Gesehene nachdenken, so etwas mag ich nicht und deshalb war ich im ersten Moment erschrocken, dass eine etwas ähnliche Aussage auch von dir, susan kam, du arbeitest ja offensichtlich in einem Krankenhaus und ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal von dir lesen würde, da ich dich anders kennen- und schätzen gelernt habe und weiß, dass du langjähriger Fan der Serie bist.
      Und so Kommentare wie „Wie immer cool, weiter so“ bringen einen nicht viel weiter, genauso muss man natürlich die Gegenseite betrachten, „Hater“, die ohne irgendeine Art von Argumentation alles schlecht reden und nichts konkretisieren, so was finde ich auch unnötig. Niemand muss sich in einem langen Review mit dem Gesehenen differenziert auseinandersetzen, aber ich erwarte schon ein bisschen mehr als die obigen Beispiele, ob jetzt in die positive oder negative Richtung, weil alles andere sinnfrei ist, zu jeder Folge pauschal das Gleiche zu schreiben und gar nicht in Betracht zu ziehen, was jetzt nicht so toll oder besonders gut war. Einfach Kommentare, die überhaupt nicht auf die Folge selbst eingehen.

      Nicht nachdenken, abschalten und sich berieseln lassen ist voll in Ordnung. Zum Problem wird das für mich, wenn ein Sender sich nach solchen Leuten ausrichtet und anfängt, mehr Folgen in Auftrag zu geben, weshalb das Budget kürzer wird (weniger ist mehr!), serienfremde Experimente zu drehen, Stunts zu kopieren und den Fokus auf "heiße" Darsteller und gepressten Humor zu legen, ohne jedwede Berücksichtigung aller entstandenen Drehbücher von 1996-2015 und der Frage, ob diese Darsteller sich denn auch gut ins Team einfügen. Ich lache gerne, aber nicht, wenn man in einer Serie plötzlich etwas sein will, was man nie war und was da auch schlichtweg nicht hingehört. Das wäre so, als wenn man aus den Simpsons eine Dramaserie machen würde. Man kann nicht alles sein, aber Cobra 11 war im Laufe der Jahre verdammt viel und ich habe der Serie verdammt viel abgenommen, weil man verdammt lange mit Herzblut an der Serie gearbeitet hat. Mit Herrn Steinke hatte man in der Mehrzahl lockere Folgen, bei denen ich oft und viel gelacht habe. Ich konnte die Serie, die Figuren, die Stunts etc. trotzdem super ernst nehmen. Das beste Beispiel dafür ist "Abschied", ein Kunststück, dass man so nie mehr wiederholen konnte und deshalb eigentlich schon fast die beste, weil facettenreichste Folge der Serie ist, die alles in 45 Minuten zeigt, was über Jahre hinweg das Erfolgsrezept von Cobra 11 gewesen ist.

      Frage: Warum lässt ein Mann wie Hermann Joha, dem ich lange Zeit meinen größten Respekt für sein Werk gezollt habe, zu, dass der Sender RTL seinem miserablen Ruf als Assi-TV-Sender gerecht wird und das Niveau seiner Nachmittagsprogramme auch am Abend zeigt?

      Wenn eine Serie von Grund auf darauf ausgerichtet ist, das zu zeigen, was man uns aktuell am Donnerstagabend zeigt, dann ist das okay. Aber Cobra 11 war schon mit Rene Steinke viel mehr als das, hatte über Jahre hinweg einen typischen Seriencharakter, der durch die gute Wahl der Darsteller selbst 2009-2011 erkennbar war. Zwanzig Jahre lang war es "Alarm für Cobra 11", ob mit dieser oder jener Richtung, mit diesem oder jenem Partner, ob ohne oder mit Autobahn. Jetzt ist etwas völlig Neues und Fremdes entstanden, bei dem man sich wenig und selten wirklich Gedanken über irgendetwas macht, Hauptsache, es läuft halt irgendwie. Das ist okay, aber nur, wenn die Serie nicht unter dem gleichen Titel weiterläuft, denn dadurch entfremdet man jenen Seriencharakter. Jetzt bin ich froh, dass diese Komplettbox mit Staffel 1-36 erschienen ist, denn die Serie "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" ist für mich nur dort auch enthalten, dort und in der Jubiläumsbox. Und wenn es nicht möglich ist, jenes Produkt weiterzuführen, ob wegen mangelnder Ideen oder aus Kostengründen, dann sollte man es absetzen und mit Würde gehen, anstatt es auf Krampf weiterzuführen.

      Jetzt ist es doch wieder länger geworden als geplant - wie gesagt, wenn sich jemand explizit von mir angegriffen fühlt, bitte anschreiben und wir klären das, ich beiße nicht und möchte auch nicht mit der Vorstellung in einem Monat den Fanclub verlassen, mit jemandem hier nicht ins Reine gekommen zu sein. Danke.
      HARTMUT: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten!
      SEMIR: Schön für dich, Hartmut!


      Folge 191: Genies unter sich

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Eye ()

    • Aktuelle Entwicklung der Serie

      Auf Wunsch von denen, die sich über die aktuelle Entwicklung nicht mehr im Spoiler-Thread auslassen möchten, habe ich eure Diskussion hierher verschoben.
      _______________________________
      Der Welt gehen die Genies aus,
      Einstein ist tot
      Beethoven wurde taub
      und ich fühle mich auch nicht gut. :D :D
    • @eye: Wo fange ich an? Also, ich kann verstehen, dass du die Beiträge von Autobahnpolizist gut findest, ihr seid ja einer Meinung. Allerdings finde ich die nicht sehr sachlich. Er erwähnt jemanden, der die Folge "Der König von Ahjada" gut findet, erklärt dann aber gleich, warum man diese Folge gar nicht gut finden darf und kann. Anschließend wird diese Person der gewissen "Klientel" zugeordnet. Wobei er wohl die Dumpfbacken-Klientel meint und eher nicht die Intelligenzler-Klientel. Da sind wir uns doch einig?
      Warum kann er den Leuten nicht einfach ihre Meinung lassen? Jemand fand diese Folge gut und das ist durchaus legitim. Das ist halt die Sache mit den verschiedenen Geschmäckern. Es geht mir hier auch gar nicht um den Inhalt der Folgen, sondern darum, wie diskutiert wird.
      Dich habe ich tatsächlich immer als sehr höflich empfunden, Eye, auch bei der Beantwortung von Fragen nicht überheblich. Wiederum im Gegensatz zu dem Autobahnpolizisten. Man ist ja nicht gezwungen zu antworten, wenn man genervt ist, man kann ja auch ignorieren. Wenn man aber antwortet, sollte man es höflich tun. Es besteht tatsächlich kein Grund dazu, jemanden "in der Luft zu zerreißen", wie du schon richtig festgestellt hast. Auch, wenn man sich eventuell sehr überlegen fühlt.
      Ich verstehe, dass dir die Serie sehr am Herzen liegt und du immer mit Leidenschaft dabei warst, das finde ich auch gut, aber man sollte doch im Hinterkopf behalten, dass es hier um eine TV-Serie geht. Die sollte einem Spaß machen, ein bisschen vom Alltag ablenken, aber es ist keine Religion, keine Lebenseinstellung. Soo wichtig ist das nicht!
      Ich hatte auch schon Serien, die ich lange gut fand und die sich dann in eine Richtung entwickelt haben, mit der ich nichts mehr anfangen konnte. Dann habe ich halt aufgehört, die zu gucken. Ich verschwende doch nicht wertvolle Freizeit, in dem ich immer wieder etwas gucke, was mir schon lange nicht mehr gefällt. Der Markt der TV-Serien ist so groß, da findet man immer wieder was anderes. Ohne dass man sich aufregen muss. Wobei ich dir aber nicht nahelegen will, Cobra nicht mehr zu gucken. Wie käme ich dazu? Das würde ich nie wagen.
      Sich deswegen aber gleich die Absetzung der Serie zu wünschen, finde ich zu hoch gegriffen. Nimmt man sich da nicht selbst zu wichtig? Vielen anderen gefällt sie doch anscheinend noch. Man kann für sich selbst einen Abschluss finden, aber darunter müssen dann doch nicht gleich alle leiden. ;)
      Zu dem Punkt mit Susan, dass sie anscheinend mal irgendwo geschrieben hat, dass sie es gerecht findet, dass ein Verbrecher in die Luft geflogen ist und dass du darüber anscheinend entsetzt warst, da sie doch Krankenschwester ist und das menschliche Leben mehr schätzen müsste..... Eye, ich denke, das liegt wahrscheinlich daran, dass Susan die Realität von der Fiktion einer nicht sehr realistischen Fernsehserie unterscheiden kann.
      Ich und auch viele andere hier, finden die Stunts gut und mögen das, wenn Autos durch die Luft fliegen. Das bedeutet aber nicht, dass ich mir wünsche, dass das morgen direkt vor meiner Nase auf der Autobahn passiert. Manche finden vielleicht "Walking dead" gut, möchten aber dennoch nicht demnächst mal selbst mit einem Zombie kämpfen.
      Ich könnte noch einiges mehr auf deinen letzten Beitrag schreiben, aber ich muss jetzt mal Schluss machen. Du siehst, du steckst mich schon langsam an, mit deinen ellenlangen Beiträgen. :D
      Jedenfalls bin ich mir dir im reinen, solltest du den FanClub tatsächlich verlassen, was ich schade fände. Ich trage hier auch überhaupt keinem was nach. Wie gesagt, es ist nur eine Fernsehserie. Über das aktuelle politische Geschehen rege ich mich auf :cursing: , aber nicht über sowas.
    • Ich bin überrascht, welche Aufregung ein konnotativ völlig wertfreies und demnach neutrales Wort auslösen kann. Dabei habe ich es lediglich als Synonym für das Wort "Personenkreis" verwendet, weil ich nicht schon wieder das gleiche nehmen wollte. Gerade bei längeren Texten ist es ratsam, Synonyme zu verwenden, damit das Gesagte nicht so eintönig rüberkommt. So habe ich das nämlich in der Schule gelernt. Ich hätte aus "Personenkreis" zwar "Personengruppe" machen können, aber erstens bin ich da erst später drauf gekommen und zweitens hätte das so ähnlich wie "Personenkreis" geklungen. Das Wort "Klientel" findet zwar gehäuft im Rechtswesen und in der Politikwissenschaft Verwendung, kommt jedoch aus dem Lateinischen (clientela) und bedeutet nichts anders als "Gruppe von Personen" bzw. "Gesamtheit einer Gruppe". Ich habe damit zu keiner Zeit irgendjemanden abfällig behandeln wollen und ich denke auch mal, dass das von mir allgemein bekannt sein sollte. Schließlich bin ich hier im Fanclub kein unbeschriebenes Blatt mehr. Bei denjenigen, die jedoch diesen Eindruck hatten und es so empfunden haben, bitte ich höflichst um Verzeihung.
      Ich versuche, dieses Wort in Zukunft zu vermeiden. Falls ich allerdings irgendwann einmal wieder irgendein harmloses Wort benutze, das euch trotzdem nicht ganz geheuer ist, dann bitte ich euch, es mir mitzuteilen, damit ich für Aufklärung sorgen kann, ohne dass es zu Missverständnissen kommt – das kann auch gerne als PN sein. Auf diese Weise entstehen auch keine voreiligen Beiträge, in denen mitgeteilt wird, dass man sich gekränkt fühlt. Gleichermaßen rate ich auch dazu, Beiträge, in denen dem Leser zunächst etwas übel aufstößt, einige Zeit sacken zu lassen und sich später dazu zu äußern, wenn die eigenen Emotionen verraucht sind. Oftmals fällt einem dann auf, dass manches ja vielleicht gar nicht so gemeint war, wie es anfangs herüberkam.

      @ Trauerkloß: Obwohl ich deinen richtigen Vornamen aus einschlägigen Themen des Forums, die offenbar aufgrund deren Alters von knapp sechs Jahren dem Serverupdate vom 05.11.2017 zum Opfer gefallen sind (wie auch das Thema um Jack Klugmans (Dr. Quincy) Tod, wo ich kürzlich etwas nachschauen wollte), kenne, spreche ich dich nicht damit an. Denn ich finde, das könnte die Atmosphäre weiter aufheizen. Doch ich möchte eine sachliche, distanzierte und differenzierte Debatte führen, ohne dass man anderen Usern irgendwelche Vorwürfe oder gar Unterstellungen macht. Ich hatte zwar geschrieben, dass "auf mich eingedroschen werden" kann, aber das bezog sich auf sachliche Kritik und nicht auf irgendwelche Unterstellungen. Dein letzter Beitrag ist allerdings von solchen Unterstellungen gekennzeichnet und das ist überhaupt nicht die feine englische Art.
      So bitte ich dich, Sätze wie »Wenn sich andere erhaben fühlen und meinen, sie schweben intellektuell drei Meter über dem gewissen "Klientel". Vielleicht sollte man da von seinem hohen Ross mal runter kommen [...].« oder dergleichen bezogen auf meine Person künftig zu unterlassen. Dies ist nämlich nicht nur respektlos, sondern einer sachlichen, distanzierten und differenzierten Diskussion eher hinderlich als dass es dem förderlich wäre. Was ich auf emotionaler Ebene darüber denke, das lasse ich am besten unausgesprochen, da ich dich bereits aus den genannten einschlägigen Themen kenne, wo du eine treibende Kraft beim Disput mit Jully, juracid, dem User namens "Cobra 11" (damals noch ohne Leerzeichen) sowie Campino im speziellen warst. Obwohl ein weibliches Ex-Fanclub-Mitglied namens "Cobragirl11" die Streitigkeiten zu schlichten versuchte, ist der Disput leider ergebnislos im Sande verlaufen, weil u.a. du nicht in der Lage warst, auf die andere Streitpartei einzugehen. Stattdessen wurde ebenfalls mit Worten wie "hohes Ross" und dergleichen um sich geworfen. Es ist schade, dass jene Threads hier im Forum nicht mehr vorzufinden sind, da ich sie gerne als Quelle angefügt hätte. Falls jemand diese Webseiten allerdings noch irgendwo abgespeichert hat oder im Internet findet, so möge er sie bitte hier in diesem Thema nennen. Somit sage ich nur noch etwas zum Inhalt der zwei Sätze: Weder fühle ich mich in irgendeiner Weise anderen Personen gegenüber erhaben, noch befinde ich mich auf einem "hohen Ross". Ich besitze nämlich gar kein Pferd und sitze beim Abtippen meiner Gedanken auf einem einfachen Bürostuhl. Ebenso wenig kann ich schwebend durch die Lüfte gleiten, weil ich ein normaler Mensch ohne göttliche Eigenschaften bin. Was das Intellektuelle angeht, so lasse ich mir von niemandem Vorschriften dazu machen, wie ich meine Beiträge zu schreiben habe. Ich gebe mir stets Mühe damit, um einerseits Missverständnissen vorzubeugen und andererseits weil ich in der Lage bin, mich adäquat zu artikulieren, was andere Nutzer gerne wissen dürfen. Wenn dir das nicht gefällt, dann kann ich dir auch nicht weiterhelfen.
      Ich finde es jedoch interessant, dass du dich nach Tom Becks Weggang – den Bereich der Fan Fictions einmal ausgeklammert – sehr oft in Verschwiegenheit geübt und dich überwiegend hinter dem kommentarlosen Abgeben von "Likes" versteckt hast. Diese hast du dann so geschickt platziert, dass es für mich leider einen feigen und unehrlichen Eindruck machte. Jetzt plötzlich bist du aber auf die Idee gekommen, dich zweimal knapp zu Wort zu melden, was ich prinzipiell begrüße und dir hoch anrechne – zumal du beweisen kannst, der deutschen Sprache in Wort und Schrift sehr mächtig zu sein. Was ich dir allerdings relativ übel nehme, ist deine Wortwahl und deine dort dargelegte nicht ganz faire Art des zwischenmenschlichen Umgangs. So etwas ist Gift in einem sachlichen, distanzierten und differenzierten Gedankenaustausch und das finde ich nicht in Ordnung. Dass du für deine beiden Beiträge insgesamt fünf (5) "Likes" erhalten hast, ist deshalb in meinen Augen nur sehr bedingt gerechtfertigt. Schließlich gilt ja für dich persönlich für die Abgabe von "Likes" folgendes Credo: »Wenn du einem Beitrag dein Like gibst, unterstützt du ihn aber in seiner Gesamtheit.« Das waren und sind deine Worte (Quelle). In der Gesamtheit kann man deine beiden Beiträge aufgrund deiner dort aufgeführten Respektlosigkeit eines anderen Nutzers (nämlich mir) gegenüber jedoch eigentlich nicht "liken". Ich bin sowieso der Ansicht, dass man diese "Likes" hier im Fanclub wieder abschaffen sollte, weil dies einem stets die Möglichkeit bietet, sich durch die Abgabe eines solchen "Likes" dahinter zu verstecken, indem man dadurch zwar unmissverständlich seine Meinung ausdrückt, sich aber nicht zwingend aktiv zu Wort melden muss.

      Der Grund, warum ich meine kritischen Beiträge verfasse, ist, dass andere Fanclub-Mitglieder sich mit der Thematik (wenigstens gedanklich) auseinandersetzen sollen, weil hier im Forum in vielerlei Hinsicht eine Totenstille herrscht. Falls irgendjemand in bestimmter Regelmäßigkeit etwas schreibt, dann sind es (fast) immer dieselben Leute, die alles schön reden, weil die andere Gruppe der Serie sowie dem Fanclub überwiegend den Rücken gekehrt hat und sich eher selten zu Wort meldet. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Meinetwegen kann ja jemand vieles an den aktuellen Folgen positiv finden, aber er soll es dann doch auch bitte begründen können. Die susan beispielsweise kann das, weshalb ich sie nicht zu der sog. "Klientel" gezählt habe. Warum sie sich dennoch angesprochen fühlte, kann ich nur erahnen. Immer zu schreiben, dass man etwas gut findet, ohne eine Begründung folgen zu lassen, wirkt auf Dauer einfach langweilig und vor allem demotivierend, an lebhaften Debatten teilzunehmen. So ist es auch nicht verwunderlich, wenn hier im Forum kaum noch etwas los ist. Manch einem ist sogar nur wichtig, ob Semir oder Paul in den Episoden mitspielt. Ist ihr Lieblingscharakter jedoch einmal nicht dabei, dann wird die Folge schon schlecht bewertet. Das stößt bei mir auf völligem Unverständnis.
      Eigentlich sollte hier eine rege Diskussionskultur unter einem gemeinsamen Grundkonsens herrschen, in der keiner den anderen irgendwie anfeindet oder es ihm sogar unterstellt, weil man einmal etwas falsch verstanden hat. Eigentlich sollten wir hier im Fanclub zusammenhalten, weil wir ohnehin nur uns haben und an der Serie nichts ändern können. Das hat susan in ihrem Beitrag (#25) recht gut erkannt. Stattdessen kochen manche ihr eigenes Süppchen, ohne mit anderen zu kommunizieren und auf sie einzugehen. Überhaupt hat sie dort interessante Blickpunkte auf das rücksichtslose TV-Geschäft genannt, mit denen ich ebenfalls konform gehe. Wenngleich das mit den Einschaltquoten unter Daniel Roesner so nicht ganz stimmt, denn mit Vinzenz lagen sie zwischen 3 und 3,5 Mio., während sie mit Daniel nicht etwa besser, sondern momentan leicht darunter liegen. Unter dem Konkurrenzdruck seitens Sat.1 und Pro 7 sinkt sie sogar auf etwa 2,5 Mio. ab. Ja, so ist das leider im Showbusiness. Dennoch dürfen wir hier nicht vergessen, dass wir eingefleischten Fans auch einen Bedarf haben, uns mitzuteilen obwohl es gegen die Gepflogenheiten des Fernsehgeschäfts steht. Wenn sich alle danach richten würden, dann hätten alle auch sozusagen die gleiche Meinung und ein Gedankenaustausch wäre nur teilweise sinnvoll.

      @ susan: Ich bin gerade etwas ratlos, wann ich etwas von "Dumpfbacken" gesagt haben sollte. Ich bitte dich, mir eine präzise und konkrete Textstelle zu nennen. Normalerweise würde ich dir das auch negativ anlasten, weil's ebenso eine Unterstellung ist, aber dir sei das verziehen. Ich schätze deinen Umgang hier im Fanclub nämlich sehr und begrüße es immer, wenn du etwas geschrieben hast. Du kannst deine Positionen nämlich auch sehr gut festmachen und gibst deine Ansichten stets sehr gut zum Ausdruck. Wenn ich deine Meinungen lese, dann fällt mir immer auf, dass diese gut fundiert sind. Ich möchte, dass du das weißt, wie ich über dich denke. Ich habe nämlich im Laufe der Zeit einen sehr guten Eindruck von dir bekommen. Besonders deine Fan Fictions haben mich immer sehr interessiert. So komme ich nämlich dazu, täglich hier ins Forum hineinzuschauen, was ich sonst vermutlich nicht täte. Das Gute an Fan Fictions ist ja, dass man sich die Geschichten in seiner Fantasie selbst vors geistige Auge führen kann. Dadurch fällt die Beurteilung der schauspielerischen Darbietung weg und alles kann so aufgefasst werden, dass es einem gefällt.


      Trauerkloß schrieb:

      @eye: Wo fange ich an? Also, ich kann verstehen, dass du die Beiträge von Autobahnpolizist gut findest, ihr seid ja einer Meinung. Allerdings finde ich die nicht sehr sachlich. Er erwähnt jemanden, der die Folge "Der König von Ahjada" gut findet, erklärt dann aber gleich, warum man diese Folge gar nicht gut finden darf und kann. Anschließend wird diese Person der gewissen "Klientel" zugeordnet. Wobei er wohl die Dumpfbacken-Klientel meint und eher nicht die Intelligenzler-Klientel. Da sind wir uns doch einig?
      Warum kann er den Leuten nicht einfach ihre Meinung lassen? Jemand fand diese Folge gut und das ist durchaus legitim. Das ist halt die Sache mit den verschiedenen Geschmäckern. Es geht mir hier auch gar nicht um den Inhalt der Folgen, sondern darum, wie diskutiert wird.
      Dich habe ich tatsächlich immer als sehr höflich empfunden, Eye, auch bei der Beantwortung von Fragen nicht überheblich. Wiederum im Gegensatz zu dem Autobahnpolizisten. Man ist ja nicht gezwungen zu antworten, wenn man genervt ist, man kann ja auch ignorieren. Wenn man aber antwortet, sollte man es höflich tun. Es besteht tatsächlich kein Grund dazu, jemanden "in der Luft zu zerreißen", wie du schon richtig festgestellt hast. Auch, wenn man sich eventuell sehr überlegen fühlt. [...]


      Eigentlich habe ich schon alles zu dir sowie im Allgemeinen gesagt. Allerdings muss ich noch auf dieses Zitat eingehen, dessen Inhalt du natürlich bereits abgeschickt hast, bevor ich diesen/meinen Beitrag abgeben konnte, weil ich gestern (Montag) lange arbeiten musste und ich mir jetzt beim Schreiben Zeit lasse, damit auch alles Wichtige abgedeckt ist.
      Nun, wenn du meine Beiträge "nicht sehr sachlich" findest, dann ist das deine Sache, bei der ich dir nicht helfen kann. Ja, ich erkläre gleich, warum "Der König von Ahjada" in meinen Augen keine gute Episode ist. Anhand meiner Argumentation erkennt aber jeder nüchterne und distanzierte Leser, dass ich meine Ansichten begründe, untermaure und sogar mit Belegen ergänze. Ich habe außerdem die Frage stellt, was an dieser Folge gut sein soll. Dass man sie nicht gut finden darf, habe ich nirgendwo geschrieben. Aber die Frage zu stellen, was daran so gut sein soll, müsste doch gestattet sein – zumal der von mir gemeinte jemand eben jene Frage in seinem Beitrag nicht für sich selbst beantwortet hat. Über deine missverständliche Auffassung hinsichtlich des "Dumpfbacken-" und "Intelligenzler-Klientels" habe ich ja schon zu Beginn dieses Beitrags etwas geschrieben, weswegen ich da nicht drauf eingehe, sondern nur noch einmal feststellen möchte, dass dies wohl daher kommt, dass ich dieses Missverständnis aus Zeitgründen noch nicht aus der Welt geschafft habe, als du deinen Beitrag absendetest. Du hast jedoch Recht, Trauerkloß. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn jemand "Der König von Ahjada" gut findet. Geschmäcker sind tatsächlich verschieden. Das unterschreibe ich zweifellos. Ich wünsche mir allerdings auch eine Begründung dazu. Lediglich zu schreiben, man findet etwas gut, klingt eher so, als ob man sich nicht wirklich damit auseinandergesetzt hat. Ferner besitzt eine auf diese Weise veröffentlichte Meinung so gut wie keine Aussagekraft. Im Prinzip wirkt das eher wie ein Statement als wie eine Meinung. Dass du von mir den Eindruck hast, ich sei beim Diskutieren überheblich und würde mich überlegen fühlen, ist zwar bedauerlich, aber auch deine Sache, bei der ich dir nicht helfen kann. Ich finde es jedoch sehr schade, dass du so über mich denkst und würde mich freuen, wenn wir uns da mal wieder etwas annähern könnten.

      Abschließend bleibt noch zu sagen, dass ich die Beiträge von euch, Campino und Eye, hervorragend finde und deren Inhalte aufgrund der weit reichenden Vielfältigkeit super finde. Leider können nicht alle Personen über den Tellerrand hinaus schauen, was ich auch sehr schade finde und mir ebenso wünschen würde.

      Falls ich noch etwas wichtiges auf dem Herzen habe und ich sicher bin, dass mir nicht wieder irgendwelche Anfeindungen oder Unterstellungen drohen, dann füge ich es vielleicht noch hinzu. Ansonsten weiß ich nicht, ob ich mich noch einmal dazu äußere. Sollte sich diese Lage in der nächsten Zeit nicht bessern, dann werde ich im kommenden Jahr vermutlich nichts schriftliches mehr in unserem Fanclub beitragen, zumal Eye ja dann auch nicht mehr hier ist und ohnehin schon einige Leute, deren Meinungen mir etwas bedeuten, nur noch sporadisch hier hineinschauen.
      Nun bitte ich allen Lesern, diesen Beitrag erst einmal sacken zu lassen und sich erst dann dazu zu äußern, wenn die eigenen Emotionen verraucht sind. Sollte ich wieder irgendein harmloses Wort benutzt haben, mit dem ihr nicht einverstanden seid, dann lasst es uns bitte gemeinsam aus der Welt schaffen. Danke!
    • Mein Problem war nur der eine Satz, dass es einige Leute im Forum gibt, die nicht wahrhaben bzw. einsehen wollen/können wie sich die Serie entwickelt habe deiner Meinung nach sorry das fand ich nicht cool einige so hinzustellen als verstünden sie nix bzw. würden etwas nicht einsehen. Nee tut mir leid da fühl ich mich aufn Fuß getreten davon. Wenn der Satz nicht dagestanden hätte, wäre das ganze ja halb so wild gewesen und ich hätte so gedacht okay jedem seine Meinung aber der Satz mit dem nicht wahrhaben bzw. einsehen wollen/können das fand ich gar nicht schön sorry aber das ist meine ehrlich Meinung.
      Ich persönlich lobe auch nicht jede Folge/Szene wie sonst was in den Himmel, ich schaue seit 1998 zu ich bin über 30, ich finde Paul Renner auch manchmal bißl fade. Und lachen kann ich auch nicht über alles ach wo. Dana mag ich nur wenn sie brav ihre Arbeit macht oder mal nichts sagt. Ich kann aber die Drehbücher nicht ändern und die Entwicklung auch nicht, das können nur die Macher.
      Ich setzte mich gerne mit ner Tüte Chips oder ner Tasse Tee hin und schaue ne Folge Cobra 11. Mir gefällt auch nicht jede Folge aber das ist bei Serien normal.
    • Autobahnpolizist1996 schrieb:

      Der Grund, warum ich meine kritischen Beiträge verfasse, ist, dass andere Fanclub-Mitglieder sich mit der Thematik (wenigstens gedanklich) auseinandersetzen sollen, weil hier im Forum in vielerlei Hinsicht eine Totenstille herrscht. Falls irgendjemand in bestimmter Regelmäßigkeit etwas schreibt, dann sind es (fast) immer dieselben Leute, die alles schön reden, weil die andere Gruppe der Serie sowie dem Fanclub überwiegend den Rücken gekehrt hat und sich eher selten zu Wort meldet. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Meinetwegen kann ja jemand vieles an den aktuellen Folgen positiv finden, aber er soll es dann doch auch bitte begründen können. Die susan beispielsweise kann das, weshalb ich sie nicht zu der sog. "Klientel" gezählt habe. Warum sie sich dennoch angesprochen fühlte, kann ich nur erahnen. Immer zu schreiben, dass man etwas gut findet, ohne eine Begründung folgen zu lassen, wirkt auf Dauer einfach langweilig und vor allem demotivierend, an lebhaften Debatten teilzunehmen. So ist es auch nicht verwunderlich, wenn hier im Forum kaum noch etwas los ist. Manch einem ist sogar nur wichtig, ob Semir oder Paul in den Episoden mitspielt. Ist ihr Lieblingscharakter jedoch einmal nicht dabei, dann wird die Folge schon schlecht bewertet. Das stößt bei mir auf völligem Unverständnis.
      Eigentlich sollte hier eine rege Diskussionskultur unter einem gemeinsamen Grundkonsens herrschen, in der keiner den anderen irgendwie anfeindet oder es ihm sogar unterstellt, weil man einmal etwas falsch verstanden hat. Eigentlich sollten wir hier im Fanclub zusammenhalten, weil wir ohnehin nur uns haben und an der Serie nichts ändern können. Das hat susan in ihrem Beitrag (#25) recht gut erkannt. Stattdessen kochen manche ihr eigenes Süppchen, ohne mit anderen zu kommunizieren und auf sie einzugehen. Überhaupt hat sie dort interessante Blickpunkte auf das rücksichtslose TV-Geschäft genannt, mit denen ich ebenfalls konform gehe. Wenngleich das mit den Einschaltquoten unter Daniel Roesner so nicht ganz stimmt, denn mit Vinzenz lagen sie zwischen 3 und 3,5 Mio., während sie mit Daniel nicht etwa besser, sondern momentan leicht darunter liegen. Unter dem Konkurrenzdruck seitens Sat.1 und Pro 7 sinkt sie sogar auf etwa 2,5 Mio. ab. Ja, so ist das leider im Showbusiness. Dennoch dürfen wir hier nicht vergessen, dass wir eingefleischten Fans auch einen Bedarf haben, uns mitzuteilen obwohl es gegen die Gepflogenheiten des Fernsehgeschäfts steht. Wenn sich alle danach richten würden, dann hätten alle auch sozusagen die gleiche Meinung und ein Gedankenaustausch wäre nur teilweise sinnvoll.
      Leider fehlt mir momentan die Zeit, um auf die Antworten tiefer einzugehen und ich halte mich aus allem heraus, was in Richtung sprachliche Missverständnisse zwischen Autobahnpolizist1996, Trauerkloß und susan geht, aber diesen zitierten Worten möchte ich einfach mal Applaus spendieren, denn genau das ist mein Problem: Ich überdenke meine Meinung gerne, wenn mir jemand eine gute Argumentation liefern kann, weshalb die Serie „Cobra 11“ gerade sehr gut ist - nur kann das hier kaum jemand. Aus „Ich fand die Folge gut“ kann ich für mich persönlich nichts ziehen. Die Meinung kann jeder haben, aber seltsamerweise geben die Kritiker der aktuellen Folgen oft sehr viel stichhaltigere Argumentationen ab. Wäre ich ein neutraler User, der sich allein an den Meinungen zu den Folgen und der Serie orientieren muss, ich käme nicht umhin, Cobra 11 kritisch zu sehen. Ich hatte all meine Hoffnungen auf die User Katrin88 und Actionheld 2.0 gesetzt, bin aber mehr als enttäuscht worden.

      @Trauerkloß Danke für deine Antwort. Um die Sache mit Susans Meinung nochmal kurz aufzugreifen: Ich würde Cobra 11 nicht schauen, hätte ich was gegen fliegende Autos. Mich hat die Wortwahl gestört, wirklich von „gerechter Strafe für einen rachsüchtigen Mörder“ zu sprechen, in die Luft gesprengt zu werden. Vielleicht verstehst du ja, was ich meine.
      HARTMUT: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten!
      SEMIR: Schön für dich, Hartmut!


      Folge 191: Genies unter sich

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Eye ()

    • Leute nur ganz kurz-habe gerade keine Zeit für einen längeren Beitrag, aber ich finde es gut, wenn wir einfach wieder diskutieren können, wie es einem Diskussionsforum gebürt!
      Hey und @Autobahnpolizist1996-ich habe sogar zwei Pferde und vom Boden aus gesehen sind die sogar ziemlich hoch-habe ich deshalb prinzipiell Recht, wenn ich sogar auf zwei hohen Rössern sitzen kann? :D
      Und@ Eye-nimm Kritik nicht all zu persönlich und bleib so wie du bist ;) .
      Melde mich aber demnächst wieder zu Wort!
    • Eine durchaus interessante Diskussion. Ich gehe weniger auf die Auseinandersetzungen ein, sondern eher auf den zentralen Schwerpunkt dieser Debatte und es ist einmal mehr, wer hätte das gedacht, die aktuelle Entwicklung der Serie.

      Meines Ermessens nach ist Daniel nicht Schuld an der ganzen Entwicklung, denn wie schon von euch bereits erwähnt sind diese "0815 Fans", die nur schreiben "Voll toll, "Ich mag den nicht, ich will Comedy haben" etc" jene Menschen auf die RTL gehört und dadurch ist halt quasi dieser Wechsel entstanden.
      Es ist nur legitim und fair wenn man sagt, dass die Zeit mit Vinzenz sehr düster und hart war. Meinen Geschmack hat es getroffen, aber das liegt daran, dass die Cobra schon mit Herbst 13 einen neuen Weg gegangen ist, der mir persönlich schon sehr gefallen hat (richtige Dosierung von Ernsthaftigkeit, Dramatik, mehr seriös) und mit Alex Brandt hat man einfach diesen "Grundzug", um es einmal so zu beschreiben, einfach noch ein wenig erweitert und verbessert. Für mich ist dadurch klar, dass Alex Brandt wohl die tiefgründigste und starke Serienfigur von Cobra 11 gewesen ist, da sie einfach etwas Besonderes war - ähnlich wie Tom Kranich, aber natürlich auf eine andere Art und Weise.
      Es war klar, dass diese Stilrichtung nicht jeden ansprechen wird, das ist normal und war auch schon immer so, aber man hat es trotz dieser bodenlosen Frechheit seitens RTL in der Herbststaffel 2015 immer noch eine gut ausgeprägte Mischung von Ernsthaftigkeit, Seriösität und der mehr oder weniger adäquaten Dramatik. Die Comedy in der Herbststaffel spricht mich auch aus irgendeinem Grund mehr an als der aktuelle Humor, woran das liegt weiß ich nicht. Obwohl man meiner Ansicht nach einen idealen Ton zwischen den bereits genannten Aspekten gefunden hat wurde trotzdem einfach ein Schlussstrich gezogen, welcher bis heute nicht nachvollziehbar ist.

      Schaut man sich die erste Staffel von Paul Renner an, so sieht man eins und zwar, dass die Macher absoluten keinen Plan hatten wohin die Reise geht. Vergleicht man dann die erste Staffel und die Frühjahrsstaffel 17 dann wird schon klar ersichtlich, dass eine Richtung gegeben ist und man schon beinahe auf einen richtigen Weg ist, aber dann kommt diese Staffel und du denkst dir nur so: "Was zur Hölle soll der Scheiß"? Die Macher sind dann auf einmal verwirrt wie es mit der Geschichte rund um Paul und Jenny weitergehen soll und die Story mit Dana und der Polizei wird auch irgendwann erzählt nachdem einige Experimente aus dem Hut gezaubert hat und dann gute Leute wie Franco für diesen Blödsinn missbraucht werden - Nein, das ist der falsche Weg und somit gibt man der Serie einfach den Gnadenstoß.

      Man hat einfach beinhart alles verworfen was sich die Produzenten im Jahr 2013 aufgebaut haben und damit habe ich ein Problem! Ich brauche auch keinen zweiten Alex Brandt und es muss auch nicht dunkel, hart oder was auch immer sein, sondern es soll so erzählt werden, dass man das bereits erreichte Level hält und neue Handlungsstränge erfindet wie beispielsweise der hier: Jenny und Finn arbeiten zu Staffelbeginn an einen eigenen Mordfall und dieser wird einfach über merhere Episoden hinweg erzählt und gegen Ende der Staffel kommt es dann zur Auflösung. Genauso kann man das mit Paul und Semir oder anderen Konstellation bilden. Ferner wurde ein passendes Level zwischen der Geschichte mit Paul und Jenny erreicht und jetzt wird da irgendwie nur vegetiert. Damit wir ja auch im Kindergarten sind gibt es dann noch Dana, welche sich da auch immer irgendwie einmischt. Das nervt einfach nur...

      Des Weiteren kann man feststellen, dass die Produzenten auch alte Böschewichte wieder einfügen (Kalvus lässt grüßen) könnten, um wieder einen neuen Wind bzw eine interessante Geschichte hineinzubringen. Ein Partnerwechsel alleine reicht auch nicht, um die Serie wieder um 180 Grad zu drehen. Wer weiß ob die Serie einen weiteren Wechsel überlebt. Die Geschichten können auch nie ausgehen, aber man verwendet lieber zum 18463466 Mal den Welt retten-Plot, na danke, darauf habe ich gewartet. Die Autobahn wird ja eh schon ausgeblendet, wohl der einzige den man aus der Alex-Ära gelernt hat, also ist es gleich denkbar, dass die Serie umbenannt wird.


      Die Tatsache, dass die Serie nun junge Schauspieler auch dabei hat, find ich eigentlich nicht so schlimm, aber es kommt darauf an wie man die nutzt. Aus heutiger Sicht ist es einfach nur erbärmlich, denn da könntest du genauso gut einen älteren Schauspieler hinstellen. Im Endeffekt würde es eh keiner merken, da die Nebendarsteller eh nicht mehr so oft auftauchen - Schade. Schade ist eigentlich die Tatsache, dass RTL seinem besten Format nicht die notwendigen Mittel für eine anspruchsvolle Produktion bereitstellt. An dieser Stelle können Fans und Zuschauer auch eigentlich sehen, dass die Serie denen wirklich schon egal ist und es hier nur um die Quote geht. Zusätzlich ist es klar, dass das Fernsehgeschäft hart ist, aber wenn ich als Verantwortlicher weiß, dass die Konkurrenz hart ist und ich dadurch Zuschauer verliere, na dann überlege ich mir einmal wie ich das ändern kann und suche mir adäquate Meinungen und da ist Facebook, Instagramm und Co nicht direkt die beste Anlaufstelle. Wie schwierig kann es sein, dass sich hier mehrere Personen treffen und sie einfach eine Diskussion führen wie sie die Serie verbessern können und im Zuge dieser Unterhaltung auch schauen: "Okay, wie könnten wir gegen die Konkurrenz noch besser ankommen". Vielleicht sind diese Worte auch wirklich einfacher als gedacht in der Realität und der Umsetzung, aber so schwierig kann es ja nicht sein, denn die Vergangenheit hat es ja bewiesen.

      Ich weiß nicht wie die Serie in einem Jahr sein wird, aber ich fürchte, dass sie nicht dorthin kommt, wo sie eigentlich hingehört. Selbst wenn der Handlungsstrang ausgeblendet wird. Die Verantwortlichen wissen ja mittlerweile selber nicht mehr was sie machen sollen und deswegen hast du dann in einer Pressemitteilung aufeinmal "Genre-Mix" zu lesen.
      "Mit Alex Brandt werden wir die Cobra ein weiteres Mal neu definieren - Alex Brandt ist ein toller Charakter mit Ecken und Kanten".
    • @Autobahnpolizist1996: Puh, da braucht man ja ganz schön lange, bis man durch deinen Beitrag durch ist. Und wie tief du gegraben hast, um belastendes Material gegen mich zu finden. Da habe ich ja Glück, dass die Beiträge von damals schon gelöscht sind. :rolleyes:
      Ich gebe zu, in dieser Zeit war ich noch ein bisschen härter drauf, aber ich habe dazugelernt und deshalb sehe ich auch für dich noch Hoffnung, Autobahnpolizist. ;)
      Du meinst, damals wäre der Disput ergebnislos verlaufen, weil ich nicht in der Lage war, auf die andere Streitperson einzugehen. Weil Jully damals so gut auf andere eingegangen ist, meinst du wohl. Hüstel!
      Ich war damals von meiner Meinung überzeugt, habe die verteidigt und bin dazu gestanden. Hätte ich mich Jullys Meinung unterwerfen sollen, nur damit ein Disput gelöst wird?
      Aber jetzt zurück zur Gegenwart. Der Grund, warum ich mich nicht so oft zu Wort melde ist, dass ich inzwischen gelernt habe, andere Meinungen mehr zu akzeptieren. Was die Folgen angeht, sowieso. Den einen gefallen gewisse Folgen, den anderen eben nicht. Dazu kann man sich austauschen, man muss aber niemandem seine Meinung aufzwingen. Drum darf jeder, der den "König von Ahjada" gut findet, das auch tun. Und zwar ohne, dass man gleich einer gewissen Klientel zugeordnet wird. Und man darf sich auch nur in zwei Sätzen dazu äußern, wenn man das möchte. Ich denke nicht, dass in den FanClub-Regeln die Länge von Beiträgen vorgeschrieben ist und wenn jemand nur schreiben möchte "Ich fand das gut.", dann wirst du das akzeptieren müssen.
      Ich weiß, du tust das jetzt wieder als Unterstellung ab, aber du willst anderen schon gerne vorgeben, wie sie sich zu verhalten haben. Ob man jetzt Likes geben darf oder nicht, wann man auf deine Beiträge antworten soll ("erst mal sacken lassen").
      Glaube mir, ich weiß schon selbst, wann ich jemandem antworte und über meine Likes entscheide ich ebenfalls selbst. Übrigens könnte ich dir in diesem Zusammenhang vorwerfen, dass du mit deinen Komplimenten gegenüber Eye, Campino und Susan, diese Personen nur für dich einnehmen willst, das tue ich aber nicht. ;)
      Dass du dich gut ausdrücken kannst, haben inzwischen bestimmt schon alle gemerkt. Bei Begriffen wie "konnotativ völlig wertfreies Wort" erstarre auch ich in Ehrfurcht, das will dir auch keiner nehmen. Aber du solltest nicht denken, dass die, die keinen so schlauen Worte benutzen, nicht trotzdem zwischen den Zeilen lesen können. Und wenn du ehrlich zu dir selber bist, benutzt du das Wort "Klientel" nicht wertfrei.
      Du hast doch hier Personen, mit denen du diskutieren kannst, warum kannst du die, die nicht diskutieren wollen, nicht einfach in Ruhe lassen?
      Ich kann durchaus einige deiner Argumente, was die Folgen betrifft, verstehen und ich merke an deiner Leidenschaft, wie wichtig dir das ist. Das ist schön, wenn man so für etwas brennen kann. Aber man muss andere dafür nicht angreifen.
    • Trauerkloß, ich fange mal chronologisch anhand deines Gedankengangs an. Ich meine, der damalige Disput ist ergebnislos geendet, weil unter anderem du nicht auf die andere Streitpartei eingegangen bist. Ich muss sagen, dass deinem Gegner dieses Kunststück damals auch nicht sehr gelungen ist. Das Problem war einfach, dass beide Parteien sich unmittelbar persönlich attackiert gefühlt hatten. Da haben halt auch Worte wie das "hohe Ross" und so eher das Gegenteil einer Lösung des Streits bewirkt. Es stimmt, damals warst du noch härter drauf, wie so schön sagtest, und hast in der Zwischenzeit tatsächlich dazu gelernt. Jully und Co. waren zugegebenermaßen auch nicht gerade zimperlich und haben ihren (negativen) Teil auch dazu beigetragen. Was allerdings völlig vergessen wurde, war, dass er und seine Kollegen eigentlich auch nur von den anderen wissen wollten, warum sie dies und jenes damals gut fanden.
      In einer emotionsfreien Diskussionskultur sollte es nämlich so sein, dass man auf die Beiträge von anderen Personen kritisch, aber sachlich und vor allem mit der nötigen Distanz eingeht. Wenn also jemand etwas bei einem anderen hinterfragt, dann sollte dieser in der Lage sein, nüchtern seine Meinung anhand weiterer noch nicht genannter Einzelheiten näher zu beschreiben. Wenn also jemand beispielsweise eine Episode gut oder schlecht findet und seine Meinung mithilfe von Argumenten und Beispielen erläutert, dann sollte ein dritter nach Möglichkeit einzelne Aspekte aufgreifen können, über die er sich gerne mit dem anderen unterhalten möchte, um so diese Dinge von unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Zu diesem Zeitpunkt noch unbeteiligte Leute sollten sich dann auch in dieses Gespräch, das gerne eine kritische aber nüchtern-sachliche Diskussion sein darf, einklinken können, um zusätzliche und noch nicht genannte Betrachtungsweisen auf diese Aspekte zu werfen. Alle beteiligten Menschen sollten in der Lage sein, die Meinung anderer nicht nur zu akzeptieren und zu respektieren, sondern auch auf sie einzugehen und sich über die Inhalte sachlich und distanziert zu unterhalten.
      Das findet hier in unserem Fanclub jedoch leider nicht statt, was mich zu einem weiteren deiner angesprochenen Punkte bringt. Du schreibst, »[...] wenn jemand nur schreiben möchte "Ich fand das gut.", dann wirst du das akzeptieren müssen.« Da kann ich zwar persönlich als neutraler Leser nichts mit anfangen und für ein Diskussionsforum ist das auch nicht wirklich produktiv, aber du hast Recht, dass ich das so einsehen und akzeptieren muss. Das ist zwar schade, aber leider wohl auch nicht zu ändern. Auf diesen Punkte komme ich an späterer Stelle noch einmal kurz zurück.

      Trauerkloß schrieb:

      [...]
      Ich weiß, du tust das jetzt wieder als Unterstellung ab, aber du willst anderen schon gerne vorgeben, wie sie sich zu verhalten haben. Ob man jetzt Likes geben darf oder nicht, wann man auf deine Beiträge antworten soll ("erst mal sacken lassen").
      Glaube mir, ich weiß schon selbst, wann ich jemandem antworte und über meine Likes entscheide ich ebenfalls selbst. Übrigens könnte ich dir in diesem Zusammenhang vorwerfen, dass du mit deinen Komplimenten gegenüber Eye, Campino und Susan, diese Personen nur für dich einnehmen willst, das tue ich aber nicht. ;) [...]


      Dieses Zitat lasse ich jetzt einmal unkommentiert, weil ich glaube, dass man es sich schon durchaus denken kann, wie ich in Wirklichkeit zu diesen Punkten stehe.

      Zu deinem Satz »Und wenn du ehrlich zu dir selber bist, benutzt du das Wort "Klientel" nicht wertfrei.« muss ich allerdings auch noch etwas loswerden. Und zwar wirst du es nicht glauben, aber um wirklich ehrlich zu sein, benutzte ich das Wort "Klientel" in der Tat absolut wertfrei und lediglich als Synonym für das Wort "Personenkreis". Ich war da anscheinend nur etwas zu naiv und habe nicht ernsthaft geglaubt, dass andere von diesem Begriff eine negative Auffassung haben. Ich als jemand mit Latinum habe nämlich im Lateinunterricht auch Texte übersetzen müssen, in denen dieses Wort (clientela) vorkam und im Wörterbuch als Übersetzung nur "Klientel = Gruppe von Personen, Gruppe, auch Gesamtheit einer Gruppe" gelesen. So steht es dort geschrieben. Das habe ich jetzt extra noch einmal nachgeschlagen. Vor dem Lateinunterricht habe ich aber nicht bewusst von dem deutschen Wort (Klientel) gehört oder mir Gedanken dazu gemacht – nachher sowieso nicht, weil es mir in diesem Zusammenhang bekannt war und sich meine Auffassung über dieses Wort seither nicht geändert hat. Wie ich jedoch bereits sagte, werde ich mir vornehmen, es nicht mehr zu benutzen.

      Nun zum Abschluss noch eine Kleinigkeit zu dem Punkt »[...] wenn jemand nur schreiben möchte "Ich fand das gut.", dann wirst du das akzeptieren müssen.« Weil das für ein Diskussionsforum nicht wirklich produktiv ist, aber jeder selbstverständlich das Recht hat, lediglich so etwas zu schreiben, und ich das so einsehen und akzeptieren muss, werde ich mich von nun an langsam aus dem Fanclub zurückziehen. So sehe ich nämlich einfach keine Perspektive mehr, etwas zu schreiben, was für ein Diskussionsforum produktiv wäre, wenn erstens Wörter und Satzglieder auf die Goldwaage gelegt werden, anstatt sich Gedanken dazu zu machen, ob etwas worüber man als Leser stolperte tatsächlich böse gemeint wurde oder doch nicht, zweitens immer nur mit den gleichen Menschen diskutiert werden kann, die ohnehin bereits über meine Gedanken Bescheid wissen, und drittens sich der Fanclub immer mehr auflöst. Spürbar wird Letzteres besonders zwischen den Sendestaffeln, wenn donnerstags auf RTL etwas anderes gesetzt ist. Dann lebt hier praktisch nur der "Fan Fictions"-Bereich. Das finde ich zwar wirklich schade, aber weil dies nicht zu ändern ist, bin ich nun bald raus hier. Das tut mir Leid! Ich warte jetzt noch lediglich den Rest des Jahres ab.

      Ich wünsche euch was, macht's gut! (Wenn meine Oma noch leben würde, dann würde sie jetzt erwidern "Mach's besser!" ;) )
    • Autobahnpolizist1996 schrieb:

      Nun zum Abschluss noch eine Kleinigkeit zu dem Punkt »[...] wenn jemand nur schreiben möchte "Ich fand das gut.", dann wirst du das akzeptieren müssen.« Weil das für ein Diskussionsforum nicht wirklich produktiv ist, aber jeder selbstverständlich das Recht hat, lediglich so etwas zu schreiben, und ich das so einsehen und akzeptieren muss, werde ich mich von nun an langsam aus dem Fanclub zurückziehen. So sehe ich nämlich einfach keine Perspektive mehr, etwas zu schreiben, was für ein Diskussionsforum produktiv wäre, wenn erstens Wörter und Satzglieder auf die Goldwaage gelegt werden, anstatt sich Gedanken dazu zu machen, ob etwas worüber man als Leser stolperte tatsächlich böse gemeint wurde oder doch nicht, zweitens immer nur mit den gleichen Menschen diskutiert werden kann, die ohnehin bereits über meine Gedanken Bescheid wissen, und drittens sich der Fanclub immer mehr auflöst. Spürbar wird Letzteres besonders zwischen den Sendestaffeln, wenn donnerstags auf RTL etwas anderes gesetzt ist. Dann lebt hier praktisch nur der "Fan Fictions"-Bereich. Das finde ich zwar wirklich schade, aber weil dies nicht zu ändern ist, bin ich nun bald raus hier. Das tut mir Leid! Ich warte jetzt noch lediglich den Rest des Jahres ab.
      Dito. Ich denke, das Problem ist schlichtweg, dass die Serie bereits so lange läuft. In den 2000ern scheinen hier wesentlich mehr User aktiv gewesen zu sein. Und leider lässt sich dann eben kaum jemand auf eine Diskussion auf diesem Niveau ein, von ein paar Usern wie susan, Campino, Rare oder Trauerkloß oder dir mal abgesehen. Das Forum liegt einfach brach und es ist mittlerweile mehr ein FanFiction-Forum, indem nebenbei auch sporadisch über Folgen diskutiert wird als umgekehrt. Dass hier FFs geschrieben werden, möchte ich damit natürlich nicht kritisieren ;)

      Mittlerweile glaube ich nicht mal mehr, dass sich Cobra 11 je von diesem Jahr erholen wird. Dafür habe ich keine Beweise etc. und manche mögen es als Schwarzseherei einstufen, aber ich sehe das vielmehr als realistisch an. Es wäre noch unglaubwürdiger, in zwei Jahren wieder mehr auf rote Hintergrundfäden und die Berücksichtigung des Serienkontextes zu achten, das könnte ich niemandem mehr abnehmen und wäre nichts weiter als ein Verzweiflungsschuss seitens RTL, nochmal irgendwas zu reißen. Und wenn mir der "Scheißtag" zu albern wird, dann "scheiße" ich auch darauf, ihn mir in voller Länge zu geben und schenke TVOG ein Stückchen Quote. Man muss sich nicht alles bieten lassen.

      Ich finde es schön, dass immer noch so viele Leute ihren Spaß an der Serie haben und vielleicht liegt es auch nur daran, dass ich "erwachsen" und zu alt für Cobra 11 geworden bin, aber ich kann der aktuell laufenden Staffel absolut nichts abgewinnen. Mehr als das, was ich oben schon geäußert habe, kann ich nicht tun. Was bleibt, ist die Enttäuschung, dass man es so weit hat kommen lassen, denn ich bin ein echt harter Hund im Hinblick auf TV- und Hörspielserien und wenn man es schafft, mir eine "geliebte" Serie innerhalb von nur zwei Jahren so madig zu machen, dass ich meine Zeit nicht mehr mit ihr verschwenden will, ist das wirklich traurig, denn ich war sogar - Stand 2015 - der festen Meinung, Cobra 11 könnte so ziemlich alles sein und sich ständig neu erfinden, weil man in 291 Folgen neben Action und Krimi auch Humor und Dramatik war. Ja, ich habe sogar meine Rezension zur DVD-Staffel 35 so begonnen. Deshalb ist die Enttäuschung umso großer. Der erste Hauch davon kam, als RTL Nitro diese lachhafte Katastrophen-Stuntshow ausstrahlte und den letzten wird man in 8 Tagen geben.

      Dankeschön, RTL. Wehe, ihr macht mir den Lehrer damit kaputt...
      HARTMUT: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten!
      SEMIR: Schön für dich, Hartmut!


      Folge 191: Genies unter sich